
Matthew Brennan erringt vierten Vuelta-Etappensieg im Massensprint der 16. Etappe
Matthew Brennan sicherte sich seinen vierten Sieg der Vuelta a España 2026 in Palos de la Frontera nach einer Führungsarbeit von Wout van Aert, während Enric Mas das rote Führungstrikot behielt.
Massensprint in La Rábida
Der britische Sprinter Matthew Brennan gewann am Dienstag, den 8. September 2026, die 16. Etappe der Vuelta a España und sicherte sich den Massensprint-Sieg in La Rábida in Palos de la Frontera. Der 21-Jährige Fahrer von Team Visma-Lease a Bike überquerte als Erster die Ziellinie am Ende der 181,1 Kilometer langen Strecke von Cortegana durch die andalusische Landschaft. Teamkollege Wout van Aert, Träger des Punkteklassements-Trikots, lieferte auf der Zielgeraden einen engagierten Lead-Out. Van Aert beschleunigte mit maximalem Einsatz, während Brennan sich dicht an seinem Hinterrad festsetzte. Brennan löste sich dann in den letzten Metern aus dem Windschatten und überquerte die Linie mit deutlichem Vorsprung vor den verfolgenden Sprintern. Der Franzose Bryan Coquard von Cofidis wurde Zweiter, der Belgier Vito Braet von Lotto Intermarché Dritter und der belgische Konkurrent Jordi Meeus Vierter.
Brennans vierter Etappensieg
Der Triumph am Dienstag ist Brennans vierter Einzeletappensieg bei der Vuelta a España 2026, nach seinen vorherigen Siegen auf den Etappen 2, 5 und 11. Brennan bestreitet seine erste Grand Tour seiner Karriere und ist der erste Fahrer seit Primož Roglič im Jahr 2021, der vier Etappensiege bei einer einzigen Auflage der Spanien-Rundfahrt erzielt. Das Ergebnis ist zudem der sechste Etappensieg der niederländischen Mannschaft Visma-Lease a Bike bei dieser Ausgabe auf flachem und hügeligem Terrain. Coquards zweiter Platz war eine Wiederholung der 11. Etappe, bei der der Franzose ebenfalls direkt hinter Brennan im Massensprint über die Linie fuhr.
- Sichert sich ersten Grand-Tour-Etappensieg seiner Karriere
- Holt zweiten Massensprintsieg
- Gewinnt dritte Etappe vor Bryan Coquard
- Gewinnt Massensprint in La Rábida nach Führungsarbeit von Wout van Aert
Fünfköpfige Ausreißergruppe neutralisiert
Die 181 Kilometer lange Übergangsetappe war der erste Renntag nach dem letzten Ruhetag der Vuelta. Eine frühe fünfköpfige Ausreißergruppe setzte sich vom Peloton ab und verbrachte den Großteil der Etappe an der Spitze. Zur Ausreißergruppe gehörten der französische Radsportler Valentin Madouas von Groupama-FDJ und der Schweizer Roland Thalmann von Tudor Pro Cycling. Starker Gegenwind auf Teilen der Strecke behinderte die Ausreißer und verhinderte einen größeren Zeitvorsprung auf das Hauptfeld. Visma-Lease a Bike und andere Sprintteams hielten den Rückstand während der gesamten Etappe unter Kontrolle und bestimmten das Tempo. Das Peloton holte die fünf Ausreißer 24 Kilometer vor dem Ziel ein und machte den Weg frei für den abschließenden Massensprint.
Gesamtwertung und Ausblick auf die 17. Etappe
Die Gesamtwertung blieb nach dem flachen Ziel in Palos de la Frontera unverändert, da die Gesamtklassement-Fahrer sicher im Hauptfeld ins Ziel kamen. Der Spanier Enric Mas von Movistar behielt das rote Führungstrikot, das er seit dem 29. August nach der Aufgabe des Slowenen Tadej Pogačar ununterbrochen trägt. Der Österreicher Felix Gall von Decathlon CMA-CGM bleibt Gesamtzweiter, Primož Roglič von Red Bull-Bora-Hansgrohe liegt auf Platz drei. Das Peloton steht am Mittwoch vor einer weiteren Übergangsetappe mit der 17. Etappe, einer 185 Kilometer langen Strecke von Dos Hermanas nach Sevilla. Diese Etappe führt rund um die andalusische Hauptstadt und wird voraussichtlich einen weiteren ruhigen Tag für die Gesamtwertungskandidaten bringen, während sie den Sprintern eine weitere klare Chance bietet.


