Einzelsport · Lausanne und Paris

Sportgericht bestätigt zweijährige Dopingsperre für Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Ana Bărbosu

Der Internationale Sportgerichtshof hat die zweijährige Sperre gegen Ana Bărbosu wegen drei Meldeversäumnissen aufrechterhalten. Ihre ab Dezember 2025 erzielten Wettkampfergebnisse bleiben jedoch bestehen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, AP NEWS, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Sandro Halank, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2022
Wie es dazu kam
  1. 4.11.CAS bestätigt die zweijährige Sperre und lässt ihre Ergebnisse bestehen
  2. Nicht vor Mai 2027Nächste Anhörung im Fall um die Pariser Medaille
  3. 4.05.Sperre endet

Das Urteil

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die zweijährige Sperre für die rumänische Turnerin Ana Bărbosu bestätigt, die bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris Bronze gewann. Anlass waren drei Meldeversäumnisse zwischen September und Dezember 2025. Die Entscheidung wurde am Mittwoch, 4. November 2026, von der Anti-Doping-Abteilung des CAS bekannt gegeben. Die Sperre läuft ab dem 5. Mai 2026, dem Datum ihrer vorläufigen Suspendierung, und die bereits verbüßte Zeit wird angerechnet. Bărbosu, laut AP und BBC 20 Jahre alt, hatte den Fall beim CAS angefochten. Die New York Times berichtet, dass sie inzwischen im zweiten Studienjahr an der Stanford University ist.

Wie der Fall aufgebaut wurde

Die International Testing Agency (ITA), die das Anti-Doping-Programm für World Gymnastics betreibt, verzeichnete die drei Versäumnisse im Zeitraum von September bis Dezember 2025. Athletinnen und Athleten im Testpool müssen melden, wo sie sich aufhalten, und täglich ein 60-minütiges Zeitfenster für unangekündigte Tests angeben; drei Versäumnisse innerhalb von zwölf Monaten gelten als Verstoß, auch ohne positiven Test. Rumänische Medien berichten, die ITA habe sie im Frühjahr 2026 informiert und sie habe die vorgeschlagene Sanktion abgelehnt. Ein Einzelschiedsrichter verhandelte den Fall am 20. August 2026 und kam zu dem Schluss, dass alle drei Versäumnisse korrekt erfasst worden seien. Gegenüber Stirile ProTV erklärte die ITA, sie werde sich nicht weiter zu dem Fall äußern.

Ihre Ergebnisse und der Zeitpunkt der Sperre

Das Gremium gab dem Antrag nicht statt, ihre Ergebnisse zu streichen, sodass die ab Dezember 2025 erzielten Wettkampfergebnisse weiterhin Bestand haben. AP berichtet, dass diese Ergebnisse vor dem Urteil aberkannt worden waren. Die Sperre endet am 4. Mai 2028, und laut Mediafax könnte sie am 5. Mai 2028 wieder in den Wettkampf zurückkehren. Libertatea weist darauf hin, dass das Enddatum vor den Olympischen Spielen in Los Angeles liegt, die vom 14. bis 30. Juli 2028 stattfinden. Die Entscheidung kann laut Stirile ProTV von der Athletin, World Gymnastics, der ITA, der WADA oder der rumänischen nationalen Anti-Doping-Agentur bei der Berufungsabteilung des CAS angefochten werden.

Der separate Fall um die Pariser Medaille

Ein zweiter CAS-Fall betrifft das Bodenfinale der Frauen bei den Spielen in Paris 2024. Die BBC berichtet, das US-Team habe eine Überprüfung von Jordan Chiles' Wertung beantragt, die Chiles die Bronzemedaille anstelle von Bărbosu einbrachte. Das CAS bestätigte später eine Beschwerde des Rumänischen Olympischen Komitees, wonach das amerikanische Team zu lange für den Antrag gebraucht habe, und Bărbosus Bronze wurde wiederhergestellt. Der Darstellung von AP zufolge wurde die Medaille zunächst Chiles verliehen und später aberkannt – eine Version, die von den Berichten der BBC und von SAPO abweicht. Das Schweizerische Bundesgericht verwies den Fall im Februar 2026 an das CAS zurück; die nächste Anhörung wird nicht vor Mai 2027 stattfinden.

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Quellen und Kontext

Lausanne, Paris · Schweiz, Frankreich

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