Die AIU gab die Sperre am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt und teilte sie in zwei Jahre für den Gebrauch von Methylprednisolon und vier Jahre für die Manipulation des Verfahrens.
Ein am 4. Mai 2026 vorgelegtes Dokument gab ein Rezept einer Klinik an, die nicht existierte. Der angebliche Arzt war ein Verwandter ohne Approbation.
Aga wurde nach ihrem Sieg bei einem Halbmarathon in China am 15. März 2026 positiv auf Methylprednisolon getestet, eine Substanz der Kategorie S9 der WADA-Liste.
Aga reagierte nicht auf die Vorwürfe, daher verhängte die AIU die Sanktion ohne Anhörung. Die Sperre wird ab dem 10. September 2026 gerechnet, als sie vorläufig suspendiert wurde.
Die Athletics Integrity Unit (AIU) gab am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt, dass die äthiopische Läuferin Ruti Aga für sechs Jahre gesperrt wurde. Die 32-Jährige gewann 2019 den Tokio-Marathon und stand bei den Marathons in Berlin und New York auf dem Podium. Nach ihrem Sieg bei einem Halbmarathon in China am 15. März 2026 wurde sie positiv auf Methylprednisolon getestet, ein Glukokortikoid der Kategorie S9 der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Die Substanz ist im Wettkampf verboten. Die sechsjährige Sperre wird ab dem 10. September 2026 gerechnet, dem Datum, ab dem sie vorläufig suspendiert war.
Aga erklärte, ein Arzt in Äthiopien habe ihr die Substanz gegen Knieschmerzen gegeben. Laut der AIU machte sie bei einem Gespräch mit deren Vertretern am 21. April 2026 falsche Angaben. Am 4. Mai legte sie ein Dokument vor, das belegen sollte, dass während einer ambulanten Behandlung in einem medizinischen Zentrum ein Rezept für Methylprednisolon ausgestellt worden sei. Die AIU stellte fest, dass die auf dem Rezept genannte Klinik nicht existierte und dass es sich bei dem angeblichen Arzt um einen Verwandten ohne Approbation handelte. Bei einer Befragung durch die AIU gab der Verwandte an, es sei ein alter Rezeptblock eines früheren Arbeitgebers verwendet worden. Die Klinik bestätigte, dass die Person dort nie gearbeitet habe und das Rezept nicht von ihr stamme.
Aga reagierte nicht auf die Vorwürfe des Gebrauchs von Methylprednisolon und der Manipulation des Anti-Doping-Verfahrens. Infolgedessen verhängte die AIU die Sechsjahressperre ohne Anhörung. Die Sanktion teilt sich in zwei Jahre für die Verwendung der Substanz und vier Jahre für die Manipulation. Die Mitteilung der AIU wurde am selben Tag veröffentlicht, an dem die Sperre bekannt wurde, und legte in ihrer Erklärung jeden Schritt der Untersuchung dar. Aga ist eine frühere Tokio-Siegerin, und die Sperre nimmt sie für den darauffolgenden Zeitraum aus dem Wettkampf.
Vor der Sperre lag Aga laut Mediafax mit 1.262 Punkten auf Platz 32 der Weltrangliste im Frauenmarathon. Ihre persönliche Bestzeit ist 2:18:09, aufgestellt 2023 beim Dongying-Marathon und im Folgejahr in Dubai eingestellt. In Berlin wurde sie 2016 Dritte und 2017 sowie 2018 Zweite. In Tokio wurde sie 2018 Zweite, in New York 2019 Dritte. Polsat Sport ergänzt, dass sie 2013 bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften der Juniorinnen in Bydgoszcz antrat, wo ihr Team Silber gewann und sie im Einzel Fünfte wurde.
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Die Athletics Integrity Unit kam zu dem Schluss, dass die Siegerin des Tokio-Marathons von 2019 ein gefälschtes Rezept vorgelegt hat, um einen positiven Methylprednisolon-Test zu erklären. Die Sechsjahressperre wurde ohne Anhörung verhängt, nachdem sie nicht auf die Vorwürfe reagiert hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Correio da Manha, Notícias ao Minuto, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht .