Regierung · Wrocław, Oleśnica und Opole

Grzegorz Braun wegen Vorfalls im Krankenhaus von Oleśnica und weiterer mutmaßlicher Straftaten beschuldigt

Die Staatsanwaltschaft Wrocław hat Grzegorz Braun am 26. Oktober 2026 beim sechsten Versuch die Vorwürfe eröffnet – wegen eines Vorfalls aus dem Jahr 2025, bei dem er ein Krankenhaus in Oleśnica betreten hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, rmf24.pl, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Tomasz Molina, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2020
Wie es dazu kam
  1. 16.04.Braun betritt das Krankenhaus in Oleśnica
  2. 13.11.Das Europäische Parlament stimmt für die Aufhebung von Brauns Immunität
  3. 26.10.Die Staatsanwaltschaft Wrocław eröffnet Braun beim sechsten Versuch die Vorwürfe

Vorwürfe in Wrocław eröffnet

Die Staatsanwaltschaft bei der Bezirksstaatsanwaltschaft Wrocław hat Grzegorz Braun am 26. Oktober 2026 die Vorwürfe eröffnet – beim sechsten Versuch. Braun, Vorsitzender der Konföderation der Polnischen Krone und Mitglied des Europäischen Parlaments, erschien diesmal persönlich. Zuvor hatte er laut Rzeczpospolita Ladungen ignoriert, Anträge auf Ablehnung des Staatsanwalts gestellt, das Büro verlassen, bevor die Vorwürfe verlesen wurden, oder war nach einer geplanten Pause nicht zurückgekehrt. Das Europäische Parlament hatte am 13. November 2025 für die Aufhebung seiner Immunität gestimmt, was den Weg für die Vorwürfe ebnete.

Die Berichte unterscheiden sich darin, wie viele Tatvorwürfe erhoben wurden. Polsat News und RMF24 nennen sechs, TVP Info berichtet von vier.

Die Tatvorwürfe

Laut RMF24 betreffen vier der Vorwürfe das Krankenhaus in Oleśnica. Der erste betrifft die rechtswidrige Freiheitsberaubung an einer Gynäkologin am 16. April 2025 in dem Krankenhaus, der zweite die Verletzung ihrer körperlichen Unversehrtheit. Zwei weitere Vorwürfe betreffen die Beleidigung und Verleumdung derselben Ärztin. Die übrigen Vorwürfe sind die öffentliche Aufstachelung zum religiösen Hass durch ein am 14. Dezember 2023 aufgezeichnetes Online-Interview sowie die Zerstörung von Plakaten auf dem Markt in Opole am 18. März 2025, wodurch der Verein Tęczowe Opole geschädigt wurde. In dem Interview ging es um den Einsatz eines Feuerlöschers im Sejm gegen eine Chanukka-Kerze, und laut Staatsanwaltschaft billigte Braun ein solches Vorgehen. Polsat News beschrieb die Eigentumsstraftat als Zerstörung einer Fotoausstellung.

RMF24 berichtet, Braun habe sich geweigert, Erklärungen abzugeben, die Beschuldigtenentscheidung oder das Vernehmungsprotokoll zu unterzeichnen, und keine Personalien angegeben. Sein Anwalt unterzeichnete die Dokumente. Nach dem Verlassen der Staatsanwaltschaft sagte Braun:

„Man wirft mir vor, mich für den Schutz des Lebens eingesetzt zu haben.“

Grzegorz Braun, Vorsitzender

Der Krankenhausvorfall vom April 2025

Am 16. April 2025 betrat Braun, damals Präsidentschaftskandidat, mit einer Gruppe von mehreren Dutzend Menschen den Powiatowy Zespół Szpitali in Oleśnica und versuchte, eine Gynäkologin an der Arbeit zu hindern. Braun bezeichnete seine Aktion als Festnahme durch einen Bürger. Die Ärztin, die einen späten Schwangerschaftsabbruch vorgenommen hatte, den sie als rechtmäßig bezeichnet hat, sagte der PAP, Braun habe ihr in der Verwaltungsabteilung den Weg versperrt und sie mehr als eine Stunde in einem Verwaltungsraum eingeschlossen. Sie sagte außerdem, sie sei beleidigt, bedroht, gestoßen und festgehalten worden, als sie versuchte zu gehen. Laut TVP Info wurde die Polizei zum Krankenhaus gerufen, und der Abgeordnete Roman Fritz begleitete Braun. Rzeczpospolita berichtet, dass vor der Einrichtung eine Mahnwache von Lebensschutz- und nationalen Gruppen stattfand.

Weitere Beschuldigte

In derselben Untersuchung hat die Staatsanwaltschaft eine Aktivistin der Konföderation der Polnischen Krone, identifiziert als Marta C., und vier weitere Personen beschuldigt. Marta C. wird vorgeworfen, die Ärztin ihrer Freiheit beraubt zu haben, indem sie sie daran hinderte, ihr Büro zu verlassen, und ihre körperliche Unversehrtheit verletzt zu haben, indem sie sie während des Vorfalls an den Armen festhielt. Braun und die anderen sind beschuldigt, nicht verurteilt; die Artikel nennen keinen Prozesstermin.

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Quellen und Kontext

Wrocław, Oleśnica, Opole · Polen

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