Sicherheit · Tournefeuille und Toulouse

Vermummte Gruppe legt während des landesweiten Streiks in Frankreich eine Schule bei Toulouse in Brand

Rund dreißig vermummte Personen haben am Donnerstag, 5. November, das Büro für das Schulleben eines Gymnasiums in Tournefeuille bei Toulouse in Brand gesetzt. Niemand wurde verletzt, die Schule blieb für den Tag geschlossen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Le Monde.fr, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tournefeuille, Toulouse · Frankreich

Angriff auf ein Gymnasium während des Streiks

Am Donnerstag, 5. November, als in ganz Frankreich ein landesweiter Streik begann, drangen nach Angaben der Präfektur Haute-Garonne rund dreißig vermummte Personen in das Gymnasium Françoise in Tournefeuille ein, einer Gemeinde bei Toulouse im Südwesten. Die Gruppe soll das Büro für das Schulleben in der Haupthalle in Brand gesetzt und im Schulgelände Feuerwerkskörper und Mörsergeschosse abgefeuert haben. Gegen 8:00 Uhr waren die Eindringlinge bereits auf dem Gelände, und die staatlichen Stellen beschrieben sie als besonders gewalttätig, ausgerüstet und vorbereitet. Der Schaden war erheblich, blieb den Berichten zufolge aber auf dieses Büro beschränkt. Niemand wurde verletzt, und die Schule blieb für den Rest des Tages geschlossen.

Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Die Feuerwehr erreichte die Schule wenige Minuten nach der Alarmierung, und auf dem Höhepunkt des Einsatzes waren bis zu 60 Feuerwehrleute und 14 Fahrzeuge vor Ort. Die Polizei, die am selben Morgen bereits andere Ausschreitungen im Raum Toulouse zu bewältigen hatte, kehrte in großer Zahl zurück, um die Gruppe auseinanderzutreiben und einen Absperrring zu sichern, der bis Mittag bestehen blieb. Die Beamten nahmen zudem Festnahmen vor, wobei die Berichte keine Zahl nennen. Die Präfektur erklärte, die Feuerwehr sei mit Mörsergeschossen beschossen worden, und bei den Einsätzen in der Gegend sei versucht worden, Ausrüstung zu stehlen. Das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht und gegen 11:00 Uhr vollständig gelöscht.

Der Streik und der landesweite Einsatz

Der Tag war ein landesweiter Streik- und Mobilisierungstag, der laut La Stampa von Forderungen nach höheren Löhnen und mehr Kaufkraft getragen wurde. Derselbe italienische Bericht nannte etwa 70.000 Polizisten und Gendarmen, die in ganz Frankreich mobilisiert wurden, um die Demonstrationen abzusichern. In Tournefeuille erfolgte der Angriff, als die breite Mobilisierung gerade begann, und die lokalen Behörden zogen eine klare Grenze zwischen Protest und Vandalismus. Fabrice Rigoulet-Roze und Karim Benmiloud erklärten, keine Mobilisierung dürfe von ihrem eigentlichen Ziel abgebracht werden, das sie als das Vortragen von Forderungen im republikanischen Geist beschrieben.

Behördenvertreter und die Schulgemeinschaft

Fabrice Rigoulet-Roze, Präfekt der Region Okzitanien, und Karim Benmiloud, Rektor der Akademie Toulouse, besuchten die Schule am Morgen, um Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie das Personal zu unterstützen. Benmiloud bezeichnete den Angriff als unbeschreiblich und äußerst gewalttätig und lobte den Mut und die Geistesgegenwart der Schulleiterin, die die Schülerinnen und Schüler in Sicherheit brachte. Die Schule teilte in den sozialen Medien mit, die Evakuierung sei ohne Zwischenfälle verlaufen und das Feuer eingedämmt worden. Beide Vertreter verurteilten das Vorgehen in scharfen Worten, und ihre Erklärungen konzentrierten sich auf die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler und auf das Personal, das die Evakuierung bewältigte.

Regionale Reaktionen und die Ermittlungen

Kamel Chibli, Vizepräsident des Regionalrats der Okzitanien mit Zuständigkeit für Bildung, verurteilte den Angriff scharf. Er sagte, die Taten seien barbarisch und würden die Gebietskörperschaft teuer zu stehen kommen.

„Ein Gymnasium anzugreifen heißt, die Republik und unser Land anzugreifen.“

Kamel Chibli

Chibli kündigte zudem an, Überwachungsaufnahmen den Behörden zu übergeben, damit die Täter identifiziert werden können. Die Behörden ermitteln wegen des Brandes, und die Berichte lassen offen, ob bereits Tatverdächtige identifiziert wurden.

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