Mobility, Bosch Digital, Global Business Services und Global Real Estate wechseln in eigenständige GmbHs, rund 62.500 Beschäftigte werden übernommen, der Betrieb startet am 1. August 2027.
Die tagesschau berichtet, Bosch habe in Deutschland mehr als 20.000 Stellenstreichungen angekündigt, vor allem bei Mobility, während das Unternehmen nun erklärt, es seien keine zusätzlichen Einschnitte geplant.
Mobility erzielte 2025 nach Angaben von Handelsblatt und N-tv 55,8 Milliarden Euro Umsatz, etwa 60 Prozent des Konzernumsatzes von 91 Milliarden Euro.
Die Robert Bosch GmbH ordnet ihre Struktur in Deutschland neu, damit ihre Sparte Mobility und drei zentrale Servicebereiche zu eigenständigen Gesellschaften mit beschränkter Haftung werden. Bei den Servicebereichen handelt es sich um Bosch Digital, Global Business Services und Global Real Estate. Bosch kündigte den Schritt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, an und erklärte, rund 62.500 Beschäftigte würden in die neuen Gesellschaften wechseln, ihre bestehenden Verträge gingen mit ihnen über. Die Muttergesellschaft fungiert künftig vor allem als Holding und Konzernzentrale sowie als zentraler Forschungsstandort; nach Angaben von N-tv bleiben dort rund 3.000 Mitarbeiter. Die neuen Gesellschaften nehmen am 1. August 2027 ihren Betrieb auf, der gesamte Prozess soll bis Ende 2027 schrittweise vollzogen werden.
Bosch will angesichts des Drucks chinesischer Wettbewerber und des Wandels zur Elektromobilität schneller und flexibler werden. Mobility ist die größte Sparte des Konzerns mit einem Umsatz von 55,8 Milliarden Euro im Jahr 2025 – rund 60 Prozent des Konzernumsatzes von 91 Milliarden Euro im selben Jahr. Christian Fischer, der neue Bosch-Chef, hatte den Umbau Anfang Oktober in einem Interview mit dem Handelsblatt angedeutet. Er nannte die Veränderung einen Meilenstein und sagte: „Ich will Bosch radikal vereinfachen“.
„Wir müssen Innovationen noch schneller auf den Markt bringen, Strukturen und Prozesse spürbar vereinfachen und insgesamt an Tempo zulegen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verteidigen.“
Bosch hat zudem an Boden verloren. Im Juni teilte das Unternehmen dem Markt mit, in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. In den kommenden Jahren sollen in der Zulieferersparte Tausende Stellen wegfallen, auch bei der Hausgerätesparte BSH und der Elektrowerkzeugsparte sind Einschnitte geplant. Im vergangenen Jahr schrieb das Unternehmen erstmals seit 2009 Verluste.
Daten aus dem Artikeltext
Die Arbeitsverträge gehen unverändert auf die neuen Gesellschaften über, und Bosch erklärt, die Arbeitsbedingungen sollten gleich bleiben. Bosch beziffert die Zahl der betroffenen Beschäftigten mit 62.500, wobei eine spätere Passage des tagesschau-Berichts etwa 63.000 nennt. Die tagesschau berichtet, Bosch plane, in Deutschland mehr als 20.000 Stellen zu streichen, vor allem bei Mobility. Frank Sell, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats bei Bosch Mobility Solutions, sagte, die Arbeitnehmervertreter wollten den Prozess eng begleiten, kritisch und konstruktiv zugleich. Er betonte, der Umbau dürfe nicht zu Lasten der Belegschaft gehen. Bosch erklärte am Donnerstag, es seien keine zusätzlichen Stellenstreichungen geplant und ein Börsengang sei nicht vorgesehen.
Nach Angaben von Bosch soll die neue Struktur Mobility mehr Eigenständigkeit, schnellere Entscheidungen und einfachere Partnerschaften in Teilen des Geschäfts ermöglichen. Die zentrale Holding behält die Konzernfinanzierung und unterstützt alle operativen Einheiten dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Die Regeln gelten nur für Deutschland, da die ausländischen Tochtergesellschaften fast alle eigene Rechtsformen und unterschiedliche organisatorische Aufstellungen haben. Das Handelsblatt schreibt, die Entflechtung dieser Strukturen wäre sehr komplex.
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Die Robert Bosch GmbH gliedert ihre Sparte Mobility und drei zentrale Servicebereiche in eigenständige GmbHs aus; die Muttergesellschaft bleibt Konzernzentrale und Forschungsstandort. Rund 62.500 Beschäftigte wechseln mit ihren bestehenden Verträgen, die neuen Gesellschaften nehmen am 1. August 2027 ihren Betrieb auf.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, N-tv, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht .