
Suche vor Thessaloniki nach vermisstem 69-Jährigen nach Kenterung eines Fischerboots; Ehefrau nach stundenlangem Schwimmen gerettet
Ein 69-jähriger Mann wird im Thermaischen Golf vermisst, nachdem sein Fischerboot am Dienstagmorgen gekentert war. Seine 67-jährige Frau schwamm stundenlang, bevor sie von einem privaten Boot aus dem Wasser gezogen wurde.
Der Vorfall
Ein 69-jähriger Mann und seine 67-jährige Frau brachen gegen 10:00 Uhr am Dienstagmorgen, dem 14. Juli 2026, zu einem Angelausflug im Seegebiet vor dem Epanomi-Fluss, Thessaloniki, auf. Unter ungeklärten Umständen kenterte ihr Boot. Die Ehefrau überlebte, indem sie mehrere Stunden lang schwamm, bis sie von einem privaten Boot, das in der Gegend segelte, gesichtet und gerettet wurde. Sie gab gegenüber den Behörden an, dass sie lange Zeit im Wasser verbracht hatte, bevor die Privatperson sie fand.
Suchaktion im Gange
Seit dem Nachmittag des 14. Juli läuft eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion, die vom Gemeinsamen Rettungskoordinationszentrum (EKSEA) koordiniert wird. Drei Schiffe der griechischen Küstenwache, ein Boot des griechischen Rettungsteams und private Boote durchkämmen das Meer. Ein Super Puma-Hubschrauber der griechischen Luftwaffe führt Luftsuchaktionen durch, ein weiterer Flug sollte am 15. Juli starten. Ein Fahrzeug der Küstenwache sucht auch vom Ufer aus. Die Wetterbedingungen auf dem Wasser umfassen Nordostwind der Stärke 4 Beaufort, so die Küstenwache.
Was noch unklar ist
Die Artikel geben nicht an, was das Kentern des Bootes verursacht hat. Die Suche ist in den frühen Morgenstunden des 15. Juli noch aktiv, es liegen noch keine Meldungen über das Auffinden des Vermissten vor. Die Rettung der Ehefrau durch eine Privatperson scheint bisher die einzige erfolgreiche Bergung zu sein.

