Sicherheit · Otopeni, Mailand und Sofia

Bombendrohungen gegen Flüge nach Bukarest – Welle europäischer Warnungen hält an

Die rumänischen Behörden haben am Donnerstag, 5. November, einen Flug von Mailand nach Bukarest mit 182 Menschen an Bord nach einer Bombendrohung überprüft – im Zuge derselben Welle wurden Dutzende europäische Flüge Ziel von Drohungen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Stirile ProTV und Deutsche Welle. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Otopeni, Mailand, Sofia, Plowdiw · Rumänien, Italien, Bulgarien
Wie es dazu kam
  1. 5.11.Wizz-Air-Flug aus Mailand landet nach einer Bombendrohung mit 182 Passagieren in Bukarest
  2. 5. November, abendsDer SRI meldet eine Drohung gegen einen KLM-Flug nach Tel Aviv und stuft sie als falsch ein
  3. 6. NovemberDer SRI teilt mit, bislang habe sich keine der Drohungen bestätigt

Drohung erzwingt Evakuierung des Flugs Mailand–Bukarest

Am Donnerstag, 5. November, erhielt der Kapitän eines Wizz-Air-Flugs aus Mailand während des Landeanflugs auf den Flughafen Henri Coandă in Otopeni eine Bombendrohung an Bord. Die 182 Passagiere wurden eilig evakuiert, die Maschine wurde in einen abgesperrten Bereich gebracht, wo Sprengstoffspezialisten Kabine und Gepäck überprüften. Rund zweieinhalb Stunden später bestätigten die Behörden, dass sich nichts an der Drohung bestätigt hatte. Stirile ProTV berichtete, die Drohung sei per E-Mail aus Italien eingegangen; die Betreibergesellschaft erklärte, das Flugzeug sei für sicher erklärt worden.

Krisenstab und weitere Warnungen

Die Behörden richteten an diesem Tag in Otopeni einen Krisenstab ein. Am Donnerstagabend erhielt der Flughafenbetreiber von Bukarest zwei weitere Drohungen per E-Mail. Auch der Geheimdienst SRI meldete eine Bombendrohung gegen einen KLM-Flug nach Tel Aviv mit Zwischenstopp in Rumänien. Der SRI stufte die Drohung als falsch ein, doch die Piloten baten – nach Rücksprache mit ihrer Gesellschaft und mit Blick auf das Ziel – um eine pyrotechnische Kontrolle, sodass Passagiere, aufgegebenes Gepäck und Flugzeug untersucht wurden. Auch ein Flug von Air Serbia von Belgrad nach Bukarest war von einer Bombenwarnung betroffen. Der Flughafenbetreiber erklärte, die Kontrollen seien bereits abgeschlossen, es habe keine echte Gefahr bestanden, und die Maschinen seien planmäßig gestartet und gelandet.

Eine Welle über ganz Europa

Die Deutsche Welle zählte bis 18 Uhr am Donnerstag nicht weniger als 21 Passagierflüge, die europaweit durch Bombendrohungen gestört wurden, und bezifferte die Gesamtzahl der in den vergangenen Tagen betroffenen zivilen Flüge auf 30. Stirile ProTV berichtete von mehr als 25 solcher Warnungen an Linienflügen an einem einzigen Tag, fünf davon in Rumänien. Die betroffenen Strecken führten überwiegend nach und aus Italien, Bulgarien und Tschechien sowie Rumänien und Serbien; zu den Betreibern gehörten Ryanair, Finnair, Wizz Air und Aer Lingus. Das bulgarische Verkehrsministerium erklärte, es habe Drohungen gegen drei Ryanair-Maschinen gegeben, die von Madrid, Kopenhagen und London-Stansted nach Sofia unterwegs waren. Der Flug aus London wurde nach Plowdiw umgeleitet, in keiner der drei Maschinen wurden Sprengstoffe gefunden. Eine italienische Kampfjet-Eskorte geleitete einen Finnair-Flug von Helsinki nach Rom nach Fiumicino; auch ein Finnair-Flug von Helsinki nach Wien war betroffen. Ein Aer-Lingus-Flug von Dublin nach Rom landete außerplanmäßig auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt Évreux. Alle Maschinen landeten sicher, Sprengstoffe wurden nicht gefunden.

Durch Bombendrohungen gestörte Flüge in EuropaFlüge
Gestörte Passagierflüge bis 18 Uhr am 5. November
21 Flüge
Betroffene zivile Flüge in den vergangenen Tagen
30 Flüge

Daten aus dem Artikeltext

Haltung des SRI und Ermittlungen

Der SRI erklärte, er nehme jede Drohung gegen Flugzeuge ernst, obwohl bislang keine bestätigt worden sei. Sein Sprecher Ovidiu Marincea sagte:

„Jede Warnung wird mit Ernsthaftigkeit bewertet. Die Aktivierung dieser Verfahren bedeutet nicht, dass die Existenz einer Bombe bestätigt wurde.“

Ovidiu Marincea

Marincea sagte, die Identität der Täter und mögliche Verbindungen zwischen den Vorfällen würden in Abstimmung mit mehreren Staaten ermittelt. Er fügte hinzu, öffentlich kursierende Behauptungen belegten nicht, woher die Drohungen stammten. Er rief Passagiere zu Ruhe auf, sie sollten Hinweise der Behörden und Fluggesellschaften beachten und Anweisungen des Personals befolgen; zusätzliche Kontrollen könnten zu Verzögerungen führen, dienten aber der Sicherheit der Passagiere.

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