Regierung · Puerto Iguazú, Buenos Aires und Fort Lauderdale

Flavio Bolsonaro soll Brasilien verlassen haben, während die Polizei seine Pässe für ungültig erklärt – Kampagne dementiert

Die Polizei prüft Grenzübergänge und Flugdaten, nachdem berichtet wurde, Flavio Bolsonaro, unterlegen in der Stichwahl um das Präsidentenamt, habe Brasilien in Richtung Vereinigte Staaten verlassen. Seine Pässe wurden annulliert, seine Kampagne bestreitet die Ausreise.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, Adnkronos, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Puerto Iguazú, Buenos Aires, Fort Lauderdale · Argentinien, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Der Richter am Obersten Gerichtshof Alexandre de Moraes ordnet den Einzug der Pässe mit einer Frist von 24 Stunden an
  2. 26.10.Eine von Baires Fly betriebene Gulfstream G400 landet in Puerto Iguazú und bleibt dort abgestellt
  3. 27.10.Der für 2:00 Uhr geplante Start wird Berichten zufolge ausgesetzt, die Polizei verweist auf einen Passagier, der nie erschien
  4. 27.10.Die brasilianische Polizei annulliert die Pässe, nachdem der Senator sie nicht abgegeben hat

Berichte über einen Flug in die Vereinigten Staaten

Flavio Bolsonaro, Senator und unterlegener Kandidat der Stichwahl gegen Luiz Inácio Lula da Silva, soll Brasilien in Richtung Vereinigte Staaten verlassen haben. Das brasilianische Portal Metropoles berichtete, Personen aus dem Umfeld der Familie hätten die Abreise bestätigt, und seine letzte Nachricht an seinen Kampagnenkoordinator Rogério Marinho sei um 8 Uhr morgens abgeschickt worden. Folha de S.Paulo berichtete unter Berufung auf Verbündete, das Flugzeug solle innerhalb weniger Stunden landen, Ziel sei Florida. Dieselben Quellen gaben an, ein der Familie Bolsonaro nahestehender Anwalt habe den Plan organisiert. Marinho dementierte die Abreise zunächst gegenüber Metropoles, andere Quellen erklärten, der Senator sei zu Hause. Die Angaben widersprechen sich, und keiner der Artikel bestätigt, wo er sich aufhält.

Pässe annulliert und Strafverfahren

Der Richter am Obersten Gerichtshof Alexandre de Moraes soll angeordnet haben, Bolsonaros brasilianischen und italienischen Pass einzuziehen, da er auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt. Verbündete sagen, die Entscheidung zur Ausreise sei am 26. Oktober gefallen, nach dieser Anordnung. Die Pässe wurden annulliert, nachdem der Senator sie nicht innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist von 24 Stunden abgegeben hatte. Bolsonaro ist Gegenstand von Ermittlungen in zwei Strafverfahren wegen Geldwäsche und anderer Delikte, im Zusammenhang mit dem Fall Banco Master und einer Untersuchung zu Geldern des brasilianischen Sozialversicherungsinstituts (INSS). Sein Bruder Eduardo lebt seit Februar 2025 in den Vereinigten Staaten. Ein von de Moraes erlassener Haftbefehl, als Eduardo noch Abgeordneter war, ist gegen ihn weiterhin offen, und er wurde schließlich zu 4 Jahren und 2 Monaten Haft wegen Nötigung verurteilt, im Zusammenhang mit Bemühungen, US-Sanktionen gegen brasilianische Behörden voranzutreiben.

Der umstrittene argentinische Flughafen

Infobae berichtete, Bolsonaro habe geplant, nach Argentinien einzureisen und einen Privatjet zu besteigen. Tn erklärte unter Berufung auf eine Quelle, er sei am Montag, dem 26. Oktober, zwischen 21 und 22 Uhr zu Fuß nach Argentinien eingereist, ohne einen Grenzübergang zu nutzen, und die Quelle wisse nicht, wo er sich aufhalte. Eine von Baires Fly betriebene Gulfstream G400 landete am 26. Oktober um 23:45 Uhr in Puerto Iguazú und stand dort weiterhin. Tn gab an, im Flugplan seien vier Passagiere aufgeführt und Bolsonaros Name sei bei Kontrollen aufgetaucht – ein Detail, das die argentinischen Behörden zurückwiesen. Infobae zufolge war der Start für 2:00 Uhr Ortszeit geplant, doch die Flughafenpolizei sagte Tgcom24, das Flugzeug sei nicht gestartet, weil einer der vier erwarteten Passagiere nie erschienen sei. Die argentinische Präsidentschaft erklärte:

„Wegen des Medienrummels um ein Privatflugzeug am internationalen Flughafen Iguazú haben die Behörden die erforderlichen Kontrollen des Flugzeugs und seiner Besatzung durchgeführt.“

Argentinische Präsidentschaft

Die Präsidentschaft fügte hinzu, die Unterlagen des Unternehmens seien in Ordnung gewesen, und es sei kein Flugplan eingereicht worden, in dem Mitglieder der Familie Bolsonaro genannt würden.

Dementis und offene Fragen

Die argentinische Regierung unter Javier Milei bestreitet, dass Bolsonaro in das Land eingereist ist. Rai berichtete, es gebe in Argentinien keinen Migrationsvermerk und keinen Asylantrag für ihn. Die brasilianische Bundespolizei prüft Grenzübergänge und Flugdaten, um festzustellen, ob der Senator das Land über Nacht verlassen hat. Tgcom24 berichtete unter Berufung auf O Globo, Bolsonaro habe seine Pässe nie den Behörden ausgehändigt, weshalb die Polizei sie annulliert habe. Marinho dementiert weiterhin, dass Bolsonaro ausgereist ist, und erklärt, er befinde sich in seiner Residenz und habe nicht die Absicht, sich den Korruptions- und Geldwäscheermittlungen zu entziehen, in die er verwickelt ist. Ob der Senator sich in Brasilien, Argentinien oder den Vereinigten Staaten aufhält, bleibt in den Artikeln unbestätigt.

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