Regierung · Washington
Trump nominiert Ex-Anwalt Todd Blanche offiziell als Justizminister – Senatsbestätigung wird zum zähen Kampf
Präsident Donald Trump hat am Montag die Nominierung seines ehemaligen persönlichen Anwalts Todd Blanche zum ständigen Justizminister formal eingereicht. Damit beginnt ein erwartet erbitterter Bestätigungskampf im Senat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Mediafax.ro, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trump übermittelte Blanche' Namen am Montag an den Senat für das Amt des ständigen Justizministers, nachdem dieser seit April die Rolle kommissarisch ausgeübt hatte.
Bei einer 53:47-Sitzverteilung im Senat können die Republikaner nur drei Stimmen verlieren, falls die Demokraten geschlossen dagegen stimmen; Vizepräsident Vance wäre ein möglicher Stimmbrecher.
Die Senatoren Thom Tillis und John Cornyn haben Zweifel geäußert; ein vertrauliches Treffen mit Blanche wurde wegen eines Fonds in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar als vernichtend beschrieben.
Blanche gab die Pläne für einen Fonds zur Entschädigung angeblicher Opfer politisierter Strafverfolgung auf, nachdem es parteiübergreifende Kritik an möglichen Zahlungen an Straftäter vom 6. Januar gegeben hatte.
Offene Fragen zu Blanches Umgang mit der Veröffentlichung der Ermittlungsakten zu Jeffrey Epstein, für die Ex-Justizministerin Pam Bondi ihn verantwortlich macht, erschweren seinen Weg.

Die Nominierung
Präsident Donald Trump hat den geschäftsführenden Justizminister Todd Blanche am Montag für eine volle Amtszeit nominiert und seinen Namen zur Bestätigung an den Senat übermittelt. Blanche, Trumps ehemaliger persönlicher Strafverteidiger, leitet das Justizministerium seit der Entlassung der früheren Justizministerin Pam Bondi durch Trump im April interimistisch. Die Nominierung wurde in einer Mitteilung auf der Website des Weißen Hauses bekannt gegeben.
„Die meisten unserer Mitglieder sind ziemlich zurückhaltend, wenn es darum geht, wem der Präsident in einigen dieser Schlüsselpositionen haben möchte. Und er übt die Rolle offensichtlich bereits aus und hat eindeutig Erfahrung darin. Das wird ihm zugutekommen. Aber dies ist ein Umfeld, in dem nichts sicher oder garantiert ist.“
Ein steiniger Weg im Senat
Blanches Bestätigung wird voraussichtlich ein schwieriger Weg bevorstehen. Die Republikaner verfügen mit 53 Sitzen über eine knappe Mehrheit in der 100-köpfigen Kammer; sie können sich nur drei Gegenstimmen leisten, falls die Demokraten geschlossen dagegen halten – Vizepräsident JD Vance könnte dann ein Patt brechen. Zwei prominente Republikaner, die Senatoren Thom Tillis aus North Carolina und John Cornyn aus Texas, haben bereits erklärt, dass sie vor einer Unterstützung Blanches noch offene Fragen klären müssten. Ein kürzliches vertrauliches Treffen zwischen Blanche und den republikanischen Senatoren wurde als „vernichtend“ beschrieben; Dutzende Abgeordnete kritisierten ihn scharf wegen eines vorgeschlagenen Fonds in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar.
„Donald Trump führt den korruptesten Betrieb in der Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft. Todd Blanche scheint das nicht bemerkt zu haben.“
Die Kontroverse um den 1,8-Milliarden-Dollar-Fonds
Seit seiner Übernahme als geschäftsführender Justizminister hat Blanche aggressiv versucht, das Justizministerium auf Trumps Forderungen auszurichten. Er versuchte, einen fast 1,8 Milliarden Dollar schweren Fonds einzurichten, den die Trump-Regierung als Möglichkeit darstellte, diejenigen zu entschädigen, die unter der Regierung von Präsident Joe Biden Opfer politisierter Strafverfolgung geworden waren. Die Demokraten verurteilten dies als „Schmiergeldtopf“ zur Belohnung von Trump-Anhängern, einschließlich derjenigen, die wegen des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 verurteilt wurden. Nach einem parteiübergreifenden Gegenwind und einer offenen Revolte einiger Republikaner kehrte Blanche letzte Woche auf den Kapitolshügel zurück, um zu verkünden, dass die Pläne für den Fonds tot seien.
Blanches Bilanz als geschäftsführender Justizminister
Blanche hat zudem Anklage gegen den früheren FBI-Direktor James Comey, ein wichtiges Ziel des Präsidenten, erhoben, weil dieser angeblich das Leben von Donald Trump bedroht habe. Er vertritt eine expansive Sichtweise der Exekutivgewalt zu Lasten der Legislative. Sein Weg zur dauerhaften Ernennung wird zusätzlich durch anhaltende Verärgerung und unbeantwortete Fragen im Zusammenhang mit seiner Handhabung der Veröffentlichung von Millionen Seiten an Ermittlungsakten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erschwert. Seine Vorgängerin Pam Bondi machte Blanche während einer Anhörung vor einem Repräsentantenhausausschuss für die Veröffentlichung der Epstein-Akten primär verantwortlich.
„Ein breites Spektrum ehemaliger Strafverfolgungsbeamter hat die Art von Gerechtigkeit, die Mr. Blanche walten lässt, scharf kritisiert und erklärt, er setze Macht auf eine Weise ein, die den Traditionen des Ministeriums zuwiderläuft.“
Vom Verteidiger zum Justizminister
Blanche wurde erstmals 2023 Teil von Trumps innerem Kreis, als Trump mit einer Reihe von vier strafrechtlichen Anklagen konfrontiert war. Er gehörte zu Trumps Verteidigungsteam im Schweigegeldprozess um die ehemalige Pornodarstellerin Stormy Daniels, in dem Trump in 34 Anklagepunkten der Urkundenfälschung für schuldig befunden wurde. Blanche wurde am 5. März letzten Jahres mit einer parteitreuen Mehrheit von 52 zu 46 Stimmen erfolgreich als stellvertretender Justizminister bestätigt. Seit Montag ist er seit etwa 67 Tagen geschäftsführender Justizminister. Das Federal Vacancies Reform Act begrenzt Interimsleiter im Allgemeinen auf 210 Tage, aber die Benennung eines Kandidaten könnte es Trump ermöglichen, die Übergangsperiode rechtlich über diese Grenze hinaus zu verlängern.
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Quellen und Kontext
- europa pressTrump nomina oficialmente a Todd Blanche como fiscal general de EEUU...
- Mediafax.roDonald Trump solicită Senatului să-l nominalizeze pe fostul său avocat în funcția de procuror general
- Le Figaro.frDonald Trump demande au Sénat de nommer son ex-avocat ministre de la Justice
- Washington PostTrump formally nominates Todd Blanche to serve as attorney general
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der Todd Blanche als Justizminister nominierte.
- Todd Blanche
- Geschäftsführender US-Justizminister und früherer persönlicher Anwalt von Donald Trump, für eine volle Amtszeit nominiert.
- Pam Bondi
- Ehemalige US-Justizministerin, die im April 2026 von Trump entlassen wurde.
- Thom Tillis
- Republikanischer US-Senator aus North Carolina, der Zweifel an Blanches Nominierung äußerte.
- John Cornyn
- Republikanischer US-Senator aus Texas, der Zweifel an Blanches Nominierung äußerte.
- John Thune
- Mehrheitsführer im Senat und republikanischer Senator aus South Dakota.
- JD Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten, der bei der Bestätigungsabstimmung im Senat ein Patt brechen könnte.
- Dick Durbin
- Demokratischer US-Senator und Mitglied des Justizausschusses, der die Nominierung kritisierte.
- James Comey
- Ehemaliger FBI-Direktor, gegen den Blanche Anklage erhob, weil er angeblich Trumps Leben bedroht habe.
- Joe Biden
- Ehemaliger US-Präsident, dessen Regierung von Trump politisierte Strafverfolgung vorgeworfen wurde.
- Jeffrey Epstein
- Verurteilter Sexualstraftäter, dessen Ermittlungsakten im Zentrum einer Kontroverse um Blanche stehen.
- Stormy Daniels
- Ehemalige Pornodarstellerin, die in den Schweigegeldprozess verwickelt war, in dem Blanche Trump verteidigte.
- Orte
- New York City, Toronto
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