Regierung · Washington, Milwaukee und Des Moines

US-Bischöfe: Weißes Haus nutzte Gebetsfoto politisch

Der Erzbischof von Milwaukee, Jeffrey Grob, und der Bischof von Des Moines, William Joensen, erklären, das Weiße Haus habe ihr Gebet mit Trump im Oval Office ohne Zustimmung veröffentlicht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Spiegel Online, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Milwaukee, Des Moines · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. September 2026Das Weiße Haus lädt die Bischöfe ein
  2. 22.10.Bischöfe beten mit Trump im Oval Office
  3. 25.10.Grob veröffentlicht eine öffentliche Entschuldigung

Das Gebet im Oval Office

Zwölf katholische Geistliche haben am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Oval Office mit Präsident Donald Trump gebetet. Unter ihnen waren der Erzbischof von Milwaukee, Jeffrey Grob, und der Bischof von Des Moines, William Joensen. Die New York Times berichtet, der Erzbischof von Denver, James R. Golka, habe das Gebet geleitet.

Das Weiße Haus verbreitete später Fotos und ein Video des Gebets, und ein Clip von unter 30 Sekunden wurde während des Wahlkampfs zu den Zwischenwahlen von einem Mitarbeiter des Weißen Hauses in den sozialen Medien veröffentlicht. Die Aufnahmen verbreiteten sich schnell im Netz. Das Treffen fand weniger als zwei Wochen vor den Zwischenwahlen statt, und die Bischöfe erklären, sie hätten der Veröffentlichung des Materials nie zugestimmt.

Bischöfe sehen sich instrumentalisiert

Grob veröffentlichte am Sonntag, 25. Oktober, eine Erklärung mit dem Titel „A Public Apology“, in der er schrieb, er habe viele Fragen und einige bestürzte Kommentare zu dem Treffen erhalten. Die Bischöfe seien darüber informiert worden, dass die Zusammenkunft privat sein sollte, dass möglicherweise mehrere katholische Kabinettsmitglieder teilnehmen würden und dass sie privat mit dem Präsidenten beten könnten. Die Bilder seien ohne Zustimmung der Teilnehmer veröffentlicht worden, und er entschuldige sich für jeden Schaden, der durch seine Entscheidung zur Teilnahme entstanden sei.

„Das Treffen war in keiner Weise eine Unterstützung des Präsidenten, seiner Politik oder seiner Partei.“

Jeffrey Grob, Erzbischof von Milwaukee

Joensen, Bischof von Des Moines, veröffentlichte eine eigene Erklärung, in der er erklärte, er glaube, das Weiße Haus habe die Bischöfe ausgenutzt. Er schrieb, er wünschte, er hätte vorsichtiger gehandelt, und bedauerte, bei dieser Veranstaltung naiv gewesen zu sein.

„Ich wünschte, ich wäre klüger und weniger einfältig gewesen, so wie jene, die unser Treffen für parteipolitische Zwecke ausgenutzt haben.“

William Joensen

Joensen erklärte zudem, er bete darum, künftig umsichtiger zu sein, bleibe aber offen für den Austausch mit politischen Verantwortungsträgern auf allen Ebenen. Keiner der Bischöfe habe mit der Teilnahme eine Partei oder einen Kandidaten unterstützen wollen.

Die Reaktion des Weißen Hauses

Das Pressebüro des Weißen Hauses wollte nicht sagen, ob vor der Veröffentlichung der Fotos und des Videos die Zustimmung der Bischöfe eingeholt worden war. Stattdessen veröffentlichte Sprecherin Taylor Rogers eine Erklärung zur Bilanz des Präsidenten gegenüber katholischen Amerikanern.

„Es hat nie einen besseren Präsidenten für katholische Amerikaner gegeben als Präsident Trump, und seine starke Bilanz belegt das.“

Taylor Rogers, Sprecherin des Weißen Hauses

Golka sagte einer lokalen katholischen Publikation, es sei nie seine Absicht gewesen, dass das Treffen als Unterstützung verstanden werde. Grob schrieb, das Weiße Haus hätte die Bischöfe nie in diese Lage bringen dürfen, und erklärte, er sei mit Vorbehalten zu dem Treffen gegangen.

Einladung und Themen

Laut Joensen und Grob erging die Einladung des Weißen Hauses im September und sah Gespräche über Einwanderungsdurchsetzung, Visa für religiöse Arbeitskräfte, Abtreibung und staatliche Steuervergünstigungen zur Förderung privater Bildung vor. Eine andere Darstellung nennt Migration und Sozialpolitik, Reproduktionsmedizin und die Unterstützung von Bildungseinrichtungen als geplante Themen. Die Bischöfe räumten ein, dass der Zeitpunkt heikel war, da die Fotos weniger als zwei Wochen vor den Zwischenwahlen auftauchten.

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