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Füchse Berlin schlägt Magdeburg 40:35 im Handball-Halbfinale und erreicht zum zweiten Mal in Folge das Champions-League-Finale

Ein Jahr nach der Finalniederlage gegen denselben Gegner schalteten die Füchse Berlin die Titelverteidiger SC Magdeburg mit einem 40:35-Sieg in Köln aus. Die Berliner treffen nun auf den Sieger der Partie Aalborg gegen Barcelona um die europäische Krone.

Spielübersicht

Die Füchse Berlin haben zum zweiten Mal in Folge das Champions-League-Finale erreicht, nachdem sie die Titelverteidiger SC Magdeburg im Final-Four-Halbfinale in Köln mit 40:35 (19:17) eliminierten. Die DFB-Pokalsieger übernahmen früh die Kontrolle, bauten in der ersten Halbzeit einen Drei-Tore-Vorsprung auf und hielten einem Magdeburger Aufholjagd stand, die in der 50. Minute den Ausgleich zum 30:30 brachte. Berlin zog dann entscheidend davon und sicherte sich damit den Finaleinzug am Sonntagabend.

Das Ergebnis ist eine Revanche für das letztjährige Finale, das Magdeburg mit 32:26 gewann, und beendet die jüngste Bundesliga-Dominanz der Rivalen über Berlin. Magdeburg, der Rekorddreifachsieger, konnte seinen Titel nicht verteidigen und bleibt bei drei Champions-League-Trophäen.

Offensive Durchschlagskraft

Welthandballer Mathias Gidsel und der isländische Rückraumspieler Omar Ingi Magnusson erzielten jeweils neun Tore für die Sieger. Lasse Andersson und Tim Freihöfer steuerten je vier Tore in der ersten Halbzeit bei, während Berlins abwechslungsreiches Angriffsspiel immer wieder Lücken fand. Torhüter Dejan Milosavljev, vor der Pause weitgehend ungeprüft, leistete in der Schlussphase entscheidende Paraden, um die Führung zu sichern.

Wir bewegen den Ball fantastisch. Wir zeigen, dass wir nicht nur Mathias Gidsel sind.

Top-Scorer – Füchse Berlin gegen SC Magdeburg
Mathias Gidsel (Berlin)
9
Omar Ingi Magnusson (Berlin)
9

Was sie sagten

Beide Lager hatten ein enges Spiel erwartet. Magdeburgs Trainer Wiegert bezeichnete die Partie vor dem Spiel als Münzwurf, während Gidsel die Herausforderung nach drei Niederlagen in Folge gegen denselben Gegner in dieser Saison anerkannte.

Wir haben die letzten drei Spiele gegen Magdeburg verloren, es ist eine extrem schwierige Aufgabe, aber ich freue mich sehr darauf.

Das ist ein Münzwurf, es ist fünfzig-fünfzig.

Zuschauer und Atmosphäre

Die Begegnung wurde vor 20.122 Zuschauern in der Lanxess Arena ausgetragen, die das Final-Four-Wochenende beherbergte. Eine aufwendige Eröffnungszeremonie ging einer temporeichen ersten Halbzeit voraus, in der Berlin mit einer 19:17-Führung in die Pause ging.

Ausblick auf das Finale

Berlin trifft auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Rekordsieger FC Barcelona und Aalborg HB, angeführt vom deutschen Spielmacher Juri Knorr. Das Finale ist für Sonntag (18 Uhr) in Köln angesetzt. Ein Sieg würde den Füchsen Berlin den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte bescheren.

Köln · Berlin · Magdeburg

3 Quellen

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