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Sicherheit·vor 3 Std.

Überwachungskamera zeigt Autofahrer, der Straßenhund in Gastouni tötet; 3.000 € Belohnung ausgesetzt

Eine Überwachungskamera zeigt, wie ein Autofahrer in Gastouni, Griechenland, vorsätzlich einen alten Straßenhund namens Sissy überfährt. Tierschutzorganisationen haben 3.000 € Belohnung für Hinweise zur Identifizierung des Fahrers ausgesetzt.

Der Vorfall

Am 18. Juni 2026 näherte sich ein graues Auto einer streunenden Hündin namens Sissy im Stadtteil Stathmos von Gastouni, Ilia. Der Fahrer verlangsamte die Fahrt, hielt direkt vor dem Tier an, beschleunigte dann und überfuhr den Hund, der sofort tot war. Die gesamte Sequenz wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet und kursiert seitdem in griechischen Medien und sozialen Netzwerken.

Reaktion der Gemeinschaft

Sissy, eine kleine, alte Hündin, hatte über 15 Jahre (nach Angaben einiger Anwohner sogar über 20 Jahre) in der Nachbarschaft gelebt. Sie war blind und schwerhörig, wurde täglich von den Anwohnern gefüttert und war zu einer festen Größe des Viertels geworden. Ein Nachbar sagte gegenüber dem Fernsehsender Alpha, niemand habe damit gerechnet, dass sie auf diese Weise sterben würde:

Wenn er eine Sekunde angehalten hätte, wäre sie weggelaufen.

Anwohner
Die Anwohner appellieren in sozialen Medien an alle, die das Fahrzeug erkennen, die Behörden zu kontaktieren.

Ermittlungen und Belohnung

Der Fall wurde der Polizeistation Pineios gemeldet. Die Tierschutzabteilung der griechischen Polizei ermittelt nun, doch das Kennzeichen des Fahrers ist in den Aufnahmen nicht klar erkennbar, was die Identifizierung erschwert. Am 20. Juni kündigte der Panhellenische Tierschutz- und Umweltverband (PFP) eine Belohnung von 3.000 € für Hinweise an, die zum Aufenthaltsort oder zur Festnahme des Fahrers führen. Der Verband reichte zudem ein formelles Ersuchen bei der Polizei ein, in dem gefragt wird, ob eine Ermittlungsakte angelegt wurde, ob Tatverdächtige identifiziert wurden und welche Beweise gesichert wurden.

Die wirksame Bearbeitung von Fällen von Tierquälerei und -tötung ist eine Angelegenheit von erheblichem öffentlichem Interesse und trägt zur Festigung des Gerechtigkeits- und Sicherheitsgefühls der Bürger bei.

Panhellenischer Tierschutz- und Umweltverband

Rechtlicher Rahmen

Nach dem griechischen Gesetz 4830/2021 ist die Tötung eines Begleittieres ein Verbrechen. Im Falle einer Verurteilung drohen eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren sowie eine Geldstrafe zwischen 30.000 und 50.000 €. Der Verband betonte, dass Tierschutz sowohl eine rechtliche Pflicht als auch ein Maßstab für den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft sei.

Zeitleiste des Vorfalls und der Reaktion
  1. Autofahrer überfährt die Straßenhündin Sissy im Stadtteil Stathmos von Gastouni tödlich.
  2. Der Panhellenische Verband kündigt 3.000 € Belohnung an und reicht formelles Ersuchen bei der Polizei ein.
Gastouni

7 Quellen

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