Regierung · Brüssel

Vooruits Conner Rousseau verlangt mehr von Vermögenden, um belgische Haushaltsgespräche zu entblocken

Vooruit-Chef Conner Rousseau wartet auf den nächsten Vorschlag von Premierminister Bart De Wever und will 1,5 Milliarden Euro von großen Vermögen, schließt aber einen Regierungssturz aus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF und La Libre.be. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel · Belgien

Gespräche stocken wegen Vooruits Bedingungen

Die Haushaltsverhandlungen innerhalb der Arizona-Koalition sind noch nicht wirklich wieder angelaufen. Eine Woche nach den Vorbehalten des sozialistischen Vizepremiers Frank Vandenbroucke bleibt Vooruit-Vorsitzender Conner Rousseau zurückhaltend und hat sein grünes Licht nicht gegeben. Am Mittwoch, 28. Oktober, sagte er, er wolle zunächst sehen, was Premierminister Bart De Wever vorschlage und auf den Tisch lege. Vooruit erwarte einen gerechteren und ausgewogeneren Vorschlag und weigere sich, die Haushaltskonsolidierung vor allem auf Arbeitnehmer, Rentner und das Gesundheitswesen abzuwälzen.

Der Beitrag der großen Vermögen

Der wichtigste Streitpunkt ist, wie viel die größten Vermögen beitragen. Die derzeit diskutierten Optionen würden etwa eine Milliarde Euro ausmachen, insbesondere über Managementgesellschaften, Wertpapierkonten und Eigentümer mehrerer Immobilien. Rousseau will mehr und setzt ein Ziel von 1,5 Milliarden Euro, um ein besseres Gleichgewicht wiederherzustellen. Er merkt an, dass die geplanten Einsparungen bei Renten und im Gesundheitswesen bereits detailliert ausgearbeitet seien, während die Maßnahmen für die Reichsten aus seiner Sicht viel zu vage blieben. Persönlich befürwortet er eine Millionärssteuer nach dem Vorbild des Ökonomen Gabriel Zucman, macht sie aber nicht zur absoluten Bedingung. Entscheidend sei für ihn, betonte er, der tatsächlich eingenommene Betrag.

Er brachte den Punkt deutlich auf den Punkt, als er gefragt wurde, woher das Geld kommen solle.

„Ein Euro, den Millionäre zahlen, sollte nicht im Gesundheitswesen eingespart werden müssen.“

Conner Rousseau, Vorsitzender

Sozialleistungen und Betrug

Zu den sozialen Einsparungen lehnt Rousseau die Idee ab, Leistungen für Langzeitkranke nach zwei Jahren zu beenden, auch bei Burn-out. Auf diese Option angesprochen sagte er, eine solche Grenze könne man nicht auf diese Weise in ein Gesetz schreiben.

„Man kann nicht in einem Gesetz schreiben, dass man nur zwei Jahre lang ein Burn-out haben kann, so funktioniert das nicht, glaube ich.“

Conner Rousseau, Vorsitzender

Er bevorzugt eine Politik, die Investitionen in das Gesundheitswesen mit Unterstützung für die Rückkehr in den Beruf verbindet. Vooruit ist nicht gegen jede Reform der sozialen Sicherheit. Rousseau erklärt sich bereit, Missbrauch zu bekämpfen, sofern sich die Anstrengungen nicht nur auf Empfänger von Sozialleistungen konzentrieren und Betrug sowohl unten als auch oben auf der Skala angegangen werde.

Kein Zusammenbruch, aber auch kein schneller Deal

Rousseau sagte zudem, ein Rückfall auf vorläufige Zwölftel, das Regime, unter dem Belgien im vergangenen Jahr operierte, wäre nicht das Ende der Welt, obwohl der Premierminister dies bereits abgelehnt habe. Er betonte, eine gute und gerechte Einigung sei wichtiger als Schnelligkeit. Trotz der Blockade rechnet er nicht mit einem Sturz der Regierung und einer Rückkehr zu Neuwahlen.

„Vermeiden wir Wahlen. Niemand will sie.“

Conner Rousseau, Vorsitzender

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