Der engere Kreis schloss um 00:30 Uhr am 21. Oktober, die Positionen lagen weiterhin weit auseinander. Ein neuer Kern ist für Mittwochabend angesetzt.
Die Regierung will bis 2029 zehn Milliarden Euro finden. Scheitern die Gespräche, droht das kommende Jahr unter vorläufigen Zwölfteln zu beginnen – eine Aussicht, die De Wever klar ausgeschlossen hat.
Vize-Premierminister David Clarinval (MR) sagte, im Paket stünden noch zu viele wettbewerbswidrige Steuern, während Les Engagés die jüngste Note als noch nicht zufriedenstellend bezeichnete.
François De Smet (DéFI) sagte, die Regierung habe sich das selbst zuzuschreiben, und verwies auf rund acht Milliarden Euro erwarteter Rückkopplungseffekte, die seiner Darstellung nach nie begründet wurden.
Die föderale Regierung von Premierminister Bart De Wever tagte am Dienstagabend, 20. Oktober, und der Premierminister hatte auf einen Durchbruch beim Haushalt gehofft, der ausblieb. Der engere Kreis, bekannt als Kern, begann um 19:00 Uhr mit der Prüfung einer neuen Haushaltsnote, die De Wever am Dienstagmorgen vorgelegt hatte. Er endete um 00:30 Uhr am Mittwoch, 21. Oktober, wobei sich die Spitzen der Koalitionsparteien darauf verständigten, dass die Arbeit nicht weit genug gediehen war, um den jüngsten Haushaltsvorschlag eingehend zu erörtern. De Wever musste sich anschließend mit bilateralen Gesprächen mit den Vize-Premierministern begnügen. Ein neuer Kern ist für Mittwochabend angesetzt.
Vize-Premierminister David Clarinval von der MR sagte, die Positionen lägen noch sehr weit auseinander, eine Einschätzung, die andere Koalitionsparteien teilen. Er argumentierte, im Haushaltspaket stünden noch immer zu viele wettbewerbswidrige Steuern, deren Volumen sinken müsse.
„Es müssen noch Anstrengungen unternommen werden, denn wir sind der Auffassung, dass noch viel zu viele wettbewerbswidrige Steuern im Paket stecken. Der Umfang muss sinken.“
Les Engagés erklärte beim Eintreffen zum Kern am Dienstagabend, es seien Fortschritte erzielt worden, die Note sei aber noch nicht zufriedenstellend. Aus einer Quelle hieß es, die Note bereite auch den Zentristen und Vooruit Probleme. Die jüngste Note aktualisierte das Haushaltspaket nach dem Kern vom Sonntag. Die MR war in den Wochen zuvor die kritische Stimme gewesen, bevor der Mitte-links-Flügel der Arizona-Koalition die vorherige Note scharf kritisierte.
Das Ziel bleibt, bis 2029 zehn Milliarden Euro zu finden. Am Mittwochmorgen ging De Wever in einer Kammerkommission nicht auf den Inhalt der Gespräche ein, zeichnete aber erneut ein düsteres Bild des finanziellen Drucks auf das Land. Er machte erneut seine Vorgänger für die Lage Belgiens verantwortlich und warnte vor einer „Wand der Dunkelheit“.
„Wir sind in der Nachspielzeit, und ich kann nur hoffen, dass die Mehrheitsparteien ihre Differenzen überwinden und eine Einigung erzielen.“
Gelingt der Regierung keine Einigung, droht sie das kommende Jahr unter dem Regime der vorläufigen Zwölftel zu beginnen – eine Aussicht, die De Wever klar ausgeschlossen hat. In diesem Fall würde er eine „Schuldenbremse“ vorschlagen, die die Indexierung der Renten, der Gehälter im öffentlichen Dienst, der Zulagen, der Betriebsbudgets des Staates und der Steuertarife einfrieren würde. Beim Verlassen des Treffens nannte De Wever eine Einigung bis Donnerstagmorgen, 22. Oktober, „das Ziel“, bevor er etwas abschwächte: „auf jeden Fall wäre das gut“.
Paul Magnette (PS) kritisierte De Wevers Vorgehen als „immer dieselbe Rede“ und warf ihm vor, andere verantwortlich zu machen. Die Linke, darunter PS, PTB und Ecolo, drängte die Regierung, das Geld bei den Reichsten zu suchen, und verwies auf große Vermögen, Verwaltungsgesellschaften und Ölkonzerne, die Sondergewinne verbuchen. Raoul Hedebouw (PTB) wandte sich gegen mögliche Pläne, das Urlaubsgeld der Rentner einzufrieren, und nannte das „einfach zu einfach und so unsozial“.
François De Smet (DéFI), das einzige DéFI-Mitglied der föderalen Kammer, wies die Schuld der Regierung selbst zu.
„Diese Regierung hat sich das selbst zuzuschreiben, denn sie steht vor ihrem ursprünglichen Konstruktionsfehler.“
Er sagte, die Gespräche wiederholten jene von vor einem Jahr, und die zehn Milliarden Euro hätten bereits bei der Regierungsbildung im Februar 2025 gefehlt, während rund acht Milliarden Euro erwarteter Rückkopplungseffekte nie begründet oder beziffert worden seien. Zudem sagte er, die MR von Herrn Bouchez suche ständig Streit, auch mit den eigenen Partnern, und die Spannung müsse entweder mit einer deutlich stärkeren Koalition oder, im schlimmsten Fall, mit einer Regierungskrise enden.
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Pollar unterstützenRegierung · Brüssel
Die belgische Bundesregierung beendete ihre spätabendliche Haushaltsrunde um 00:30 Uhr ohne Einigung, ein neues Treffen ist für Mittwochabend angesetzt. Die Partner wollen sich weiterhin bis Donnerstagmorgen auf das Paket von 10 Milliarden Euro verständigen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF und Le Soir. Veröffentlicht .