Fußball · Inglewood

Belgien kommt gegen Iran nicht über torloses Remis hinaus – nach Ngoy-Platzverweis droht Entscheidungsspiel gegen Neuseeland

Belgien kam am Sonntag in Los Angeles im WM-Gruppenspiel der Gruppe G gegen Iran nicht über ein 0:0 hinaus. Die Roten Teufel haben damit zwei Punkte aus zwei Spielen und müssen im entscheidenden Duell gegen Neuseeland gewinnen, um das Achtelfinale zu erreichen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Morgen, RTBF, Telegraaf und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Inglewood · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 21.06.Anpfiff im SoFi-Stadion, Inglewood
  2. 21.06.Taremis Tor wegen Abseits nach Videobeweis aberkannt
  3. 21.06.Nathan Ngoy wegen Fouls an Taremi des Feldes verwiesen (66. Minute)
  4. 21.06.Abpfiff: Belgien 0-0 Iran

Spielverlauf

Belgien dominierte den Ballbesitz, konnte aber die hartnäckige iranische Abwehr im SoFi-Stadion nicht knacken. Torhüter Alireza Beiranvand parierte sieben Schüsse und sicherte Team Melli einen Punkt. Die Roten Teufel hatten 68 Prozent Ballbesitz und erspielten sich mehrere Chancen, blieben aber zum zweiten Mal in Folge ohne Tor – nach dem 1:1-Auftakt gegen Ägypten. Iran hatte die beste frühe Gelegenheit, als Mehdi Taremi ein Tor wegen Abseits nach Videobeweis aberkannt wurde.

„Wir hätten gegen Iran mit drei Toren gewinnen können, aber wir waren nicht effizient genug. Wir hatten viele Versuche, und wenn man nicht trifft, gewinnt man kein Spiel.“

Rudi Garcia, Belgiens Cheftrainer

Ngoy-Platzverweis verändert die Partie

Das Spiel kippte in der 66. Minute, als Belgiens Verteidiger Nathan Ngoy die Rote Karte sah, weil er Taremi auf dem Weg zum Tor zu Fall brachte. Trotz Unterzahl in der letzten halben Stunde drängte Belgien weiter auf den Siegtreffer. Maxim De Cuyper scheiterte zweimal an Beiranvand, darunter eine goldene Chance in der 86. Minute. Iran konnte die numerische Überlegenheit nicht nutzen, und beide Teams trennten sich mit dem zweiten Unentschieden in Folge.

Angriffsschwäche und fehlender Doku

Belgien vermisste Flügelspieler Jérémy Doku, der wegen einer Atemwegsinfektion fehlte. Romelu Lukaku und Kevin De Bruyne, beide 33 und 34 Jahre alt, konnten sich nicht durchsetzen, wobei Lukaku im Strafraum besonders ineffizient war. Die internationale Presse urteilte vernichtend: L'Équipe schrieb, Belgien habe „Aggressivität und Präzision im letzten Pass vermissen lassen“, während die BBC „weitere Anzeichen des Niedergangs“ für die alternde goldene Generation sah. Der Guardian merkte an, dass das Team ohne Dokus Energie „mühsam im Angriff“ wirkte.

„Uns fehlte die Effizienz, aber ihr Torhüter spielte auch das Spiel seines Lebens. Heutzutage sind Torhüter im Fußball einfach wichtig. Selbst Keeper aus kleineren Ländern können alles halten, wenn man nicht effizient genug ist.“

Thibaut Courtois, Belgiens Torhüter

Irans Reisewirren

Irans Trainer Amir Ghalenoei verriet, dass sein Team nur 16 Stunden Zeit hatte, sich auf das Belgien-Spiel vorzubereiten, da das Training im mexikanischen Tijuana abgebrochen werden musste. Er sagte, die Bedingungen seien noch schlechter gewesen als vor dem 2:2 gegen Neuseeland, als sie 24 Stunden Zeit hatten. Ghalenoei behauptete, er habe eine Frage an alle 47 anderen Trainer des Turniers gestellt und „keiner von ihnen habe geantwortet“, lobte aber FIFA-Präsident Gianni Infantino für seine Unterstützung. Er merkte auch an, dass Belgiens Trainer Rudi Garcia gesagt habe: „Wir sind hier für Fußball, nicht für Politik.“

„Ich habe eine Frage an die 47 anderen Trainer gestellt, und keiner von ihnen hat geantwortet.“

Amir Ghalenoei, Irans Cheftrainer

Lage in Gruppe G

Ägypten führt die Gruppe mit vier Punkten an, nachdem es Neuseeland mit 3:1 besiegte. Belgien und Iran haben jeweils zwei Punkte, Neuseeland einen. Belgien trifft am Freitag in Vancouver auf Neuseeland, während Iran am 27. Juni in Seattle auf Ägypten trifft. Garcia betonte, dass die Qualifikation weiterhin in den eigenen Händen liege, räumte aber ein, dass der Start hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Sein Vertrag läuft am Ende des Turniers aus, und der 62-Jährige steht unter Beobachtung des belgischen Fußballverbands.

WM-Gruppe G: TabellePunkte
Ägypten
4 Punkte
Iran
2 Punkte
Belgien
2 Punkte
Neuseeland
1 Punkte

Daten aus dem Artikeltext

„Diese Gruppe ist nicht schwach. Wir müssen zeigen, dass wir in der Lage sind, Neuseeland zu schlagen und ins Achtelfinale einzuziehen.“

Rudi Garcia, Belgiens Cheftrainer

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