Diplomatie · Minsk, Vilnius und Washington
Belarus entlässt 25 politische Gefangene, während die USA Sanktionen gegen zwei Industrieunternehmen aufheben
Der US-Gesandte John Coale erreichte die Freilassung von 25 belarussischen politischen Gefangenen nach Litauen, nachdem Washington Sanktionen gegen zwei Staatsunternehmen aufgehoben hatte; weitere Gespräche sind für nächsten Monat geplant.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ZEIT ONLINE, Al Jazeera Online, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Belarus hat im Rahmen eines Abkommens mit den USA 25 politische Gefangene freigelassen, die nach Litauen gebracht wurden, während Washington die Sanktionen gegen zwei Staatsunternehmen aufhob.
Washington hob im Rahmen des Abkommens die Sanktionen gegen den Farbenhersteller Lakokraska und das Holzunternehmen Bellesbumprom auf.
Der US-Gesandte John Coale plant, in etwa einem Monat nach Minsk zurückzukehren, um die Freilassung von Hunderten weiterer Gefangener zu verhandeln, die seit August 2020 inhaftiert sind.
- Oktober 2026Der US-Gesandte John Coale plant, Minsk erneut zu besuchen, um weitere Gefangenenfreilassungen zu erreichen.
- 16.09.Belarus releases 25 prisoners as the US lifts sanctions on Lakokraska and Bellesbumprom.
- Oktober 2026US envoy John Coale plans to revisit Minsk to seek further prisoner releases.
Sanktionserleichterungen für Gefangenenfreilassungen
Die Regierung von Belarus hat am Mittwoch 25 politische Gefangene freigelassen, nachdem es in Minsk direkte Verhandlungen zwischen Präsident Alexander Lukaschenko und dem US-Sondergesandten John Coale gegeben hatte. Im Gegenzug hob Washington die Sanktionen gegen zwei staatsnahe belarussische Unternehmen auf: Lakokraska, der größte Hersteller des Landes für Farben und Korrosionsschutzbeschichtungen, und Bellesbumprom, ein Staatsunternehmen, das die Forst- und Papierbranche beaufsichtigt. Die Trump-Administration hatte in dieser diplomatischen Runde zunächst die Freilassung von 200 Gefangenen angestrebt, akzeptierte aber die kleinere Gruppe als vorläufige Vereinbarung. Nach ihrer Entlassung aus den Strafkolonien wurden die 25 Personen über die Grenze in die litauische Hauptstadt Wilna gebracht, wo Coale auf der Social-Media-Plattform X ein Foto mit der Gruppe veröffentlichte.
Journalisten und Aktivisten unter den Freigelassenen
Zu den Freigelassenen gehören bekannte unabhängige Journalisten und Aktivisten, darunter Ihar Losik, ehemaliger Chefredakteur der Nachrichtenagentur BelaPAN, und Yahor Marcinchyk, ein investigativer Journalist, der über die Unterdrückung der Proteste von 2020 berichtet hatte. Ebenfalls freigelassen wurden mehrere Mitglieder der Koordinierungsgruppe der Opposition, die von der Regierung als „extremistisch“ eingestuft wurde. Die Freilassungen erfolgten, nachdem die USA ihre Sanktionen gegen die beiden Unternehmen aufgehoben hatten, was von der belarussischen Führung als Geste des guten Willens gewertet wurde. Die Opposition hat die Freilassungen als unzureichend kritisiert und darauf hingewiesen, dass sich nach Angaben von Menschenrechtsgruppen weiterhin über 1.200 politische Gefangene in belarussischen Gefängnissen befinden.
Reaktionen und Forderungen nach weiteren Freilassungen
Die Freilassung wurde von internationalen Beobachtern begrüßt, aber die Forderungen nach einem vollständigen Gefangenenaustausch sind laut geworden. Die belarussische Oppositionsführerin Swjatlana Zichanouskaja, die sich im Exil in Litauen befindet, forderte die Freilassung aller politischen Gefangenen. In einer Erklärung sagte sie: „Die Freilassung von 25 Gefangenen ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Regime von Lukaschenko muss alle politischen Gefangenen sofort und bedingungslos freilassen.“
Diplomatische Gespräche und finanzielle Forderungen
Coale bestätigte, dass er plant, in etwa einem Monat nach Minsk zurückzukehren, um weitere Gespräche zu führen. Die Gespräche konzentrieren sich auf die Freilassung weiterer Gefangener sowie auf wirtschaftliche Fragen, darunter die mögliche Aufhebung von Sanktionen gegen andere belarussische Unternehmen. Die USA haben klargestellt, dass sie bereit sind, die Sanktionen schrittweise aufzuheben, falls Belarus konkrete Fortschritte bei den Menschenrechten und der Freilassung politischer Gefangener erzielt. Die belarussische Regierung hat unterdessen ihre Bereitschaft signalisiert, den Dialog fortzusetzen, aber auch darauf hingewiesen, dass sie keine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten akzeptieren wird.
Internationale Reaktionen und Ausblick
Die Europäische Union hat die Freilassung als „einen ersten Schritt“ bezeichnet, aber darauf bestanden, dass weitere Maßnahmen folgen müssen. Die USA haben ihre Bereitschaft bekundet, den Dialog fortzusetzen, und der Sondergesandte John Coale wird voraussichtlich im Oktober erneut nach Minsk reisen. Die Freilassung der 25 Gefangenen wird als Testfall für die Bereitschaft beider Seiten gewertet, eine umfassendere Einigung zu erzielen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau, da eine vollständige Freilassung aller politischen Gefangenen als entscheidend für die Normalisierung der Beziehungen zwischen Belarus und dem Westen gilt.
- Freilassung März 2026
- 250 Gefangene
- Freilassung September 2026
- 25 Gefangene
Daten aus dem Artikeltext
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Die USA unter Trump: zweite Amtszeit
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 31.10Europäische Minister verweigerten G20-Foto mit Lawrow; USA sagten Fototermin ab
- 31.10EU und Kanada vereinbarten neue politische und handelspolitische Partnerschaft
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ZEIT ONLINEBelarus: USA heben Sanktionen gegen mehrere belarussische Firmen auf
- Al Jazeera OnlineBelarus frees 25 political prisoners in return for US sanctions relief
- Nasz DziennikWysłannik USA: Liczę, że za miesiąc Białoruś uwolni kilkuset więźniów
- NOSBelarus laat 25 gevangenen vrij, VS schrapt sancties op twee bedrijven
- John Coale
- US-Sondergesandter für Belarus
- Alexander Lukashenko
- Präsident von Belarus
- Sviatlana Tsikhanouskaya
- Belarussische Oppositionsführerin
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen