Regierung · Mailand
Gericht in Mailand stoppt Vollstreckung der 3-Jahres-11-Monate-Haftstrafe von Nicole Minetti nach Begnadigung durch den Staatspräsidenten
Das Mailänder Überwachungsgericht hat die im Februar von Staatspräsident Sergio Mattarella gewährte Begnadigung formell anerkannt und damit die Vollstreckung der gesamten Haftstrafe von 3 Jahren und 11 Monaten gegen die frühere Regionalrätin der Lombardei, Nicole Minetti, beendet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, AGI, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Mailänder Überwachungsgericht bestätigte Nicole Minettis Begnadigung durch den Staatspräsidenten und erklärte die Vollstreckungsanordnung für ihre 3-jährige und 11-monatige Haftstrafe für erloschen.
Präsident Sergio Mattarella erließ die Begnadigung am 18. Februar 2026, setzte die Strafe aus, damit Minetti sich um ihren schwer kranken Adoptivsohn kümmern konnte.
Minetti wurde im Prozess „Ruby bis“ wegen Förderung der Prostitution zu 2 Jahren und 10 Monaten und im Fall „Pirellone-Ausgaben“ wegen Unterschlagung zu 1 Jahr und 1 Monat verurteilt.
Die Anhörung am 12. Juni 2026 dauerte nur wenige Minuten; die stellvertretende Generalstaatsanwältin und die Verteidiger beantragten gemeinsam, die Begnadigung anzuerkennen.
Begeht Minetti in den nächsten fünf Jahren keine Straftat, wird die Strafe durch die Begnadigung dauerhaft getilgt.
Verurteilungen und Strafe
Nicole Minetti, ehemalige Regionalrätin in der Lombardei, erhielt zwei rechtskräftige Verurteilungen. Der Prozess „Ruby bis“ brachte eine Strafe von 2 Jahren und 10 Monaten wegen Förderung der Prostitution ein, der Fall „Pirellone-Ausgaben“ kam wegen Unterschlagung mit einem Jahr und einem Monat hinzu. Die Gesamtstrafe belief sich auf 3 Jahre und 11 Monate. Sie hatte die Strafe in Form von Bewährungshilfe bei einer Mailänder Wohltätigkeitsorganisation verbüßt, doch das rechtliche Verfahren drehte sich um die Begnadigung durch den Staatspräsidenten.
- Ruby bis (Förderung der Prostitution)
- 34 Monate
- Pirellone-Ausgaben (Unterschlagung)
- 13 Monate
Daten aus dem Artikeltext
Die Begnadigung durch den Staatspräsidenten
Am 18. Februar 2026 gewährte Präsident Sergio Mattarella Minetti eine Begnadigung, die mit humanitären Gründen begründet wurde (sie musste sich um ihren Adoptivsohn kümmern, der ernsthafte gesundheitliche Probleme hat und in Uruguay adoptiert worden war). Die Begnadigung setzte die Vollstreckung der Strafe aus. Begeht Minetti innerhalb von fünf Jahren keine weiteren Straftaten, erlischt die Strafe. Die Entscheidung sorgte für Kontroversen und veranlasste die Mailänder Staatsanwaltschaft zu zusätzlichen Überprüfungen, nachdem ein investigativer Bericht von Il Fatto Quotidiano Fragen zum Adoptionsprozess aufgeworfen hatte. Nach der Prüfung bestätigte der Quirinale seine positive Stellungnahme.
Gerichtsverfahren
Das Mailänder Überwachungsgericht hielt am 12. Juni 2026 eine kurze Anhörung ab, die nur wenige Minuten dauerte. Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Valeria Marino beantragte beim Gericht, festzustellen, dass kein Entscheidungsbedarf zu Minettis früherem Antrag auf Bewährungshilfe bestehe, und erkannte damit im Wesentlichen an, dass die Begnadigung die Strafe bereits ausgesetzt hatte. Die Verteidiger Antonella Calcaterra, Emanuele Fisicaro, Paolo Siniscalchi und Pasquale Pantano schlossen sich dem Antrag an.
„Es gibt keinen Raum für eine Entscheidung, da die Begnadigung die Strafe aussetzt und daher die alternative Maßnahme nicht gewährt werden kann.“
Urteil und weitere Schritte
Der vorsitzende Richter Marcello Bortolato und die Richterin Paola Braggion verkündeten ihre Entscheidung am selben Tag. Das Gericht erklärte die Vollstreckungsanordnung für die Freiheitsstrafe für erloschen und schloss den Fall damit als rein formalen Schritt ab. Minetti wird die Haftstrafe nicht verbüßen müssen. Vorausgesetzt, sie hält sich fünf Jahre lang straffrei, wird die Strafe dauerhaft getilgt. Das Urteil beendet einen Rechtsstreit, der Strafjustiz mit präsidialer Begnadigung und politischer Debatte verband.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Fatto QuotidianoNicole Minetti, il tribunale "prende atto" della grazia del Quirinale: sospesa l'esecuzione della pena di 3 anni e 11 mesi
- AGI'Nicole Minetti non deve scontare la pena'. Il tribunale di sorveglianza prende atto della grazia
- Tgcom24Nicole Minetti, i giudici prendono atto della grazia: "Non deve scontare la pena"
- ANSA.it++ Giudici prendono atto della grazia per Minetti, 'non deve scontare la pena' ++ - Notizie
- Nicole Minetti
- Ehemalige Regionalrätin der Lombardei, verurteilt in den Fällen Ruby bis und Pirellone, Empfängerin einer Begnadigung durch den Staatspräsidenten.
- Sergio Mattarella
- Staatspräsident Italiens, gewährte Nicole Minetti am 18. Februar 2026 die Begnadigung.
- Valeria Marino
- Stellvertretende Generalstaatsanwältin von Mailand, die beim Überwachungsgericht die Anerkennung der Begnadigung beantragte.
- Marcello Bortolato
- Vorsitzender des Mailänder Überwachungsgerichts, das im Fall Minetti entschied.
- Paola Braggion
- Richterin am Mailänder Überwachungsgericht, die an der Entscheidung mitwirkte.
- Antonella Calcaterra
- Rechtsanwältin von Nicole Minetti.
- Emanuele Fisicaro
- Rechtsanwalt von Nicole Minetti.
- Paolo Siniscalchi
- Rechtsanwalt von Nicole Minetti.
- Pasquale Pantano
- Rechtsanwalt von Nicole Minetti bei der Anhörung vor dem Überwachungsgericht.
- Orte
- Mailand
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