
BBVA erzielt Rekordgewinn von 6,05 Mrd. € im ersten Halbjahr, Steigerung um 11 %, und startet Aktienrückkauf über 2 Mrd. €
Der zurechenbare Nettogewinn der spanischen Bank stieg im Jahresvergleich um 11,1 %, angetrieben durch Kreditwachstum und höhere Zinserträge, während sie ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Mrd. € ankündigte, das am 5. August beginnt.
BBVA meldete einen Rekord-Nettogewinn von 6,051 Mrd. € für das erste Halbjahr 2026, ein Anstieg von 11,1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 zu aktuellen Wechselkursen (10 % zu konstanten Kursen). Die Bruttoerträge erreichten 21,159 Mrd. €, ein Plus von 17,3 % im Jahresvergleich. Die Bank führte die Entwicklung auf starke wiederkehrende Erträge und eine dynamische Kreditvergabe zurück.
Rekordgewinn und Umsatzsprung
Die Nettozinserträge stiegen um 20,3 % auf 15,164 Mrd. €, während die Nettogebühren und Provisionen um 14 % auf 4,572 Mrd. € zulegten, angetrieben durch Zahlungsdienste, Vermögensverwaltung und einen höheren Beitrag des Investmentbankings. Die Nettomarge der Gruppe stieg um 16,2 % auf 13,159 Mrd. €.
- Zurechenbarer Gewinn
- 11.1 %
- Nettozinserträge
- 20.3 %
- Nettogebühren
- 14 %
- Bruttomarge
- 17.3 %
- Kreditportfolio (konstanter €)
- 17.7 %
CEO Onur Genç bezeichnete die Ergebnisse als hervorragend und betonte, dass der Gewinn erstmals die Marke von 6 Mrd. € überschritten habe.
Im ersten Halbjahr 2026 haben wir hervorragende Ergebnisse erzielt: Der zurechenbare Gewinn überstieg erstmals 6 Mrd. €, bei großer Dynamik im Geschäft. Tatsächlich ist unser Kreditportfolio seit Ende 2020 um mehr als 60 % gewachsen; ein Anstieg, der deutlich über dem unserer Wettbewerber liegt und uns als die am schnellsten wachsende Bank Europas positioniert.
Kreditwachstum und Marktanteil
Das Kreditportfolio wuchs um 17,7 % bei konstantem Euro, angetrieben durch Firmen- und Verbraucherkredite. In Spanien stieg die Kreditvergabe um 7,4 %, in Mexiko um 9,9 %. Der Marktanteil erreichte 14,15 % in Spanien und 26,17 % in Mexiko. Genç hob hervor, dass das Kreditbuch seit Ende 2020 um über 60 % gewachsen sei, schneller als die Wettbewerber, und BBVAs Position als am schnellsten wachsende Bank Europas festige.
Regionale Entwicklung
Mexiko steuerte 44,1 % zum zurechenbaren Gewinn bei, Spanien 32,2 %, Südamerika zusammen mit den übrigen Geschäften den Rest. Die Türkei und Südamerika wurden neben Mexiko als besonders dynamisch hervorgehoben.
- Mexiko
- 44.1 %
- Spanien
- 32.2 %
- Südamerika & Sonstige
- 23.7 %
Kapitalstärke und Aktionärsrenditen
Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (ROTE) erreichte 22,2 %, die Eigenkapitalrendite (ROE) lag bei 21,1 %. Die CET1-Kapitalquote betrug 12,9 %, deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen und der eigenen Zielspanne der Bank. Die Bilanzsumme näherte sich 1 Billion Euro.
BBVA kündigte ein neues außerordentliches Aktienrückkaufprogramm über 2 Mrd. € an, das in zwei Tranchen durchgeführt werden soll. Die erste Tranche über 1 Mrd. € beginnt am 5. August 2026 nach Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Genç merkte an, dass sich die starke Rentabilität in einer höheren Wertschöpfung für die Aktionäre niederschlage, wobei der materielle Buchwert pro Aktie plus Dividenden im Jahresvergleich um knapp 22 % gestiegen sei.
Die Zahlen wurden von einer hervorragenden Rentabilität von über 22 % begleitet. Unsere Stärke überträgt sich in eine höhere Wertschöpfung für unsere Aktionäre: Der materielle Wert pro Aktie plus Dividenden wuchs ebenfalls um knapp 22 % im Jahresvergleich.
KI als Wachstumshebel
Genç wies auch auf künstliche Intelligenz als transformative Kraft für die Bank hin und bezeichnete sie als enorme Chance, das Bankwesen zu revolutionieren. Er betonte, dass KI mit Sicherheit, Vertrauen und dem menschlichen Faktor BBVA in die Lage versetzen werde, zu wachsen und den Kundenservice zu verbessern.


