Fußball · Barcelona

Barça sperrt Gol-1957-Tribüne für Alavés nach versuchtem Angriff auf Camavinga

Der Klub lässt die Tribüne Gol 1957 beim LaLiga-Spiel am Sonntag, 1. November, geschlossen, während gegen einen von der Polizei identifizierten Fan wegen des versuchten Angriffs auf Eduardo Camavinga im Clásico ein Bußgeld vorgeschlagen wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, europa press, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Der FC Barcelona setzt die Tribüne Gol 1957 für das Alavés-Spiel aus
  2. 1.11.LaLiga-Spiel gegen Deportivo Alavés; Gol 1957 bleibt geschlossen
  3. 3.11.Champions-League-Spiel gegen Aston Villa; mögliche Rückkehr der Tribüne Gol 1957

Gol 1957 bleibt für das Alavés-Spiel geschlossen

Der FC Barcelona hat am Donnerstag, 29. Oktober, mitgeteilt, dass er die Tribüne Gol 1957 im Spotify Camp Nou, auf der seine Animationsgruppen sitzen, für das LaLiga-Spiel gegen Deportivo Alavés am Sonntag, 1. November, aussetzen wird. Der Klub verknüpfte die Entscheidung mit einer Reihe von Verfahren, die gegen ihn und einige seiner Mitglieder wegen Verhaltens eröffnet wurden, das den Werten des Sports widerspricht. Diese Verfahren könnten wirtschaftliche Sanktionen und im schlimmsten Fall die Schließung des Stadions nach sich ziehen.

„Diese Verhaltensweisen setzen den Klub wirtschaftlichen Sanktionen und dem Risiko einer Stadionschließung aus und schaden zudem seinem Image.“

FC Barcelona

Der Klub erklärte außerdem, er werde sich in den kommenden Stunden mit Vertretern der Gruppen treffen, die Gol 1957 bilden, um Verpflichtungen für eine leidenschaftliche, aber respektvolle Atmosphäre zu vereinbaren. Ziel sei, dass die Tribüne zum Champions-League-Spiel gegen Aston Villa am Dienstag, 3. November, wieder vollständig in Betrieb sei, sofern die Gespräche die Lage klären.

Der Camavinga-Vorfall und seine Strafen

Der versuchte Angriff auf Real-Madrid-Mittelfeldspieler Eduardo Camavinga ereignete sich während des Jubels über das zweite Tor von Real Madrid im Clásico im Camp Nou am Sonntag, 25. Oktober, das den Spielstand auf 1:2 zugunsten von Real Madrid brachte. LaLiga meldete die Vorfälle dem Disziplinarkomitee des Königlich Spanischen Fußballverbands (RFEF), ein Schritt, der zu Sanktionen gegen den Klub führen könnte. Die Mossos d'Esquadra identifizierten den Fan anschließend nach dem Sportgesetz, mit Hilfe der eigenen Sicherheitskräfte des Klubs; der Fan gehört einer der Gruppen auf der Tribüne Gol 1957 an.

Nach dem Sportgesetz droht dem Fan ein vorgeschlagenes Bußgeld zwischen 3.000 und 60.000 Euro. Da kein materieller oder körperlicher Schaden festgestellt wurde, wird erwartet, dass der Verstoß als schwer eingestuft wird, während eine Einstufung als sehr schwer ein Bußgeld von 60.001 bis 650.000 Euro nach sich ziehen würde. Eine schwere Feststellung könnte zudem ein Stadionverbot von sechs Monaten bis zwei Jahren bedeuten, eine sehr schwere eines von zwei bis fünf Jahren.

Vorgeschlagene Bußgeldspanne für den FanEuro
Unteres Ende des vorgeschlagenen Bußgelds
3000 Euro
Oberes Ende des vorgeschlagenen Bußgelds
60000 Euro

Daten aus dem Artikeltext

Die Akte wurde an die eigene Disziplinarkommission des Barça weitergeleitet, die über die anzuwendenden Maßnahmen entscheiden wird. El Periódico berichtet, der Fan habe versucht, Camavinga und andere Real-Madrid-Spieler mit einer Fahnenstange anzugreifen, und aus dem Bereich, in dem die Gol-1957-Gruppen sitzen, seien Gegenstände geworfen worden.

Ein separater Fall beim selben Spiel

ABC berichtet über einen separaten Fall aus demselben Clásico. Ein Real-Madrid-Anhänger im Gästeblock, einer von 399 Personen in diesem Bereich, wurde zum Verlassen aufgefordert, nachdem Polizeiaufnahmen zeigten, wie er fünfmal den Hitlergruß zeigte, und der VAR-Bericht der Mossos hielt die Geste fest, um eine Verwaltungssanktion nach dem Gesetz gegen Gewalt im Sport vorzuschlagen. Laut ABC wurde die Geste erst bemerkt, nachdem ein Barça-Anhänger eine katalanische Flagge über die Absperrung zwischen den beiden Blöcken geschwenkt hatte. Der Anhänger wurde um 21:58 Uhr zum Verlassen aufgefordert, etwa 14 Minuten nachdem das Polizeiteam die Bilder gemeldet hatte, und das Spiel wurde ohne Zwischenfälle fortgesetzt. ABC zitiert außerdem Xavier Porcuna, den Sicherheitschef des Klubs, der seinem Amtskollegen von Real Madrid mitteilte, dass einer ihrer Fans entfernt worden sei.

Derselbe ABC-Bericht beschreibt Ausschreitungen in Barcelona in der Nacht vor dem Spiel, die zu mehr als 100 Festnahmen und zur Plünderung von etwa 30 Geschäften führten. Aus Furcht vor weiteren Unruhen wurde ein Führungszentrum in Egara eingerichtet, dem Hauptsitz der katalanischen Polizei in Sabadell.

Wie es weitergeht

Gol 1957 bleibt für das Spiel gegen Alavés am Sonntag, 1. November, geschlossen, und die Rückkehr zum Aston-Villa-Spiel am Dienstag, 3. November, hängt von den Gesprächen mit den Gruppenvertretern ab. Die Beschwerde von LaLiga bei der RFEF könnte weiterhin zu Sanktionen gegen den Klub führen. Das Bußgeld gegen den Fan bleibt ein Vorschlag, und die Akte liegt der Disziplinarkommission des Barça vor. Über diese Termine hinaus nennen die Berichte keinen Zeitplan für die Verfahren.

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Quellen und Kontext

Organisationen
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