Regierung · Madrid

Spaniens Ex-Minister José Luis Ábalos wegen Maskenkorruption zu über 24 Jahren verurteilt

Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat den ehemaligen Verkehrsminister und PSOE-Schwergewicht José Luis Ábalos wegen seiner Rolle in einem millionenschweren Maskenbeschaffungssystem zu mehr als 24 Jahren Gefängnis verurteilt, während der Mitangeklagte Víctor de Aldama nach seiner Kooperation mit der Staatsanwaltschaft freigelassen wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, eldiario.es und LaSexta. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Die Urteile

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs war ein vernichtendes Urteil für den ehemaligen Minister: José Luis Ábalos erhielt eine Haftstrafe von über 24 Jahren, sein ehemaliger Berater Koldo García wurde zu 19 Jahren verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass die in der Regierung operierende kriminelle Organisation das Leid der Spanier während der Covid-19-Pandemie ausgenutzt hatte, um sich durch Maskenverträge unrechtmäßig zu bereichern.

„Nicht jedes Treffen im Büro eines hohen Beamten stellt eine mögliche Straftat dar.“

Oberster Gerichtshof

Aldamas Kooperation und ihr Preis

Víctor de Aldama, der Geschäftsmann und Vermittler, der als Hauptbelastungszeuge der Staatsanwaltschaft auftrat, erhielt eine viereinhalbjährige Haftstrafe, die sofort zur Bewährung ausgesetzt wurde. Stattdessen muss er gemeinnützige Arbeit leisten und muss die 3,7 Millionen Euro Provision, die er kassiert hatte, nicht zurückzahlen. Das Gericht bezeichnete seine Kooperation als entscheidend, stellte jedoch fest, dass mehrere seiner Behauptungen falsch waren.

„Ich finde, diese Art der Zusammenarbeit mit der Justiz ist ein bisschen beschämend.“

Cristina Almeida, Anwältin

Vom Gericht zurückgewiesene Anschuldigungen

Das Gericht weigerte sich, Aldamas Behauptung zu akzeptieren, dass Premierminister Pedro Sánchez an der Spitze der kriminellen Hierarchie stand. Aldama hatte dem Gericht gesagt, Sánchez sei „auf Stufe eins“, doch die Staatsanwaltschaft fand keine Beweise für diese Behauptung. Ebenso wurde die Behauptung zurückgewiesen, dass Carlos Moreno, der damalige Stabschef von Finanzministerin María Jesús Montero, ein Bestechungsgeld von 25.000 Euro angenommen habe, um eine Steuerschuld zu stunden.

„Wenn es eine Hierarchie gibt, dann steht der Herr Premierminister, Pedro Sánchez, auf Stufe eins.“

Víctor de Aldama, Geschäftsmann und Vermittler

Politische Folgen

Die PP-Sprecherin Ester Muñoz lobte Aldama dafür, dass er den Vorhang gelüftet habe, während Justizminister Félix Bolaños andeutete, die Opposition solle den Geschäftsmann auf ihre Wahllisten setzen. Die Regierung beharrte darauf, dass einige von Aldamas Aussagen verleumderische Lügen seien, und weigerte sich, ihn mit José Luis Peñas zu vergleichen, dem ehemaligen PP-Ratsherrn, der das Gürtel-Netzwerk heimlich aufgenommen hatte.

„Ich schlage ihnen vor, ihn auf die nächsten Wahllisten der PP zu setzen.“

Félix Bolaños, Spanischer Justizminister

Ein Rahmen für zukünftige Fälle

EL MUNDO charakterisierte das Urteil als „sentencia-marco“ (Rahmenurteil), das eine detaillierte Karte der Entstehung einer kriminellen Organisation innerhalb der Regierung zeichnet und davor warnt, dass keines der Verbrechen ohne die Führung des PSOE-Generalsekretärs möglich gewesen wäre. Es wird erwartet, dass andere anhängige Korruptionsprozesse diese Rechtsprechung berücksichtigen.

„Diejenigen, die Gaunern wie Aldama die Tür öffnen, werden die nächsten drei Weltmeisterschaften im Knast sehen.“

Iñaki López, Fernsehmoderator
Strafen im MaskenbeschaffungsskandalJahre
José Luis Ábalos
24 Jahre
Koldo García
19 Jahre
Víctor de Aldama
4.5 Jahre

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Orte
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