Verkehr · Madrid, Barcelona und Urda
Spanien erwägt Schließung der Schnellbahnstrecke Madrid–Barcelona während der Sanierungsarbeiten
Verkehrsminister Óscar Puente erklärte am Freitag, 30. Oktober, die Regierung prüfe, ob der Verkehr auf der Strecke Madrid–Barcelona während der geplanten Sanierungsarbeiten eingestellt werden soll. Der Gedanke entstand nach einer Kollision bei Urda (Toledo) am Mittwoch, 28. Oktober; Puente sagte, eine Sperrung könne die Arbeiten von fünf Jahren auf 12 bis 24 Monate verkürzen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, El Periódico, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Puente sagte am Freitag, 30. Oktober, die Regierung prüfe eine Schließung der Strecke Madrid–Barcelona während der Sanierungsarbeiten. Ein Termin für eine Sperrung steht noch nicht fest.
Puente schätzte, dass eine Sperrung ein Projekt, das unter Instandhaltungsbedingungen fünf Jahre dauern würde, unter normalen Bedingungen auf 12 bis 24 Monate verkürzen könnte.
Die Züge von AVE und Iryo stießen am Mittwoch, 28. Oktober, bei Urda (Toledo) zusammen. Der erste Bericht von AITAT nennt 160 bis 200 km/h, vorbehaltlich der Daten des Bordrekorders.
Puente sagte, das LZB-System, das bei dem Unfall von Urda ausgefallen sei, sei in diesem Jahr auf der Strecke Madrid–Sevilla 170 Mal ausgefallen, was er als im normalen Bereich liegend bezeichnete.
- Januar 2026Adif zieht die Sanierung Madrid–Barcelona nach dem Unfall von Adamuz vor
- 28.10.Züge von AVE und Iryo stoßen am Morgen bei Urda (Toledo) zusammen
- 30.10.Puente sagt, die Regierung prüfe eine Schließung der Strecke während der Sanierungsarbeiten
Schließung wird geprüft
Verkehrsminister Óscar Puente erklärte am Freitag, 30. Oktober, die Regierung prüfe, ob der Verkehr auf der Schnellbahnstrecke Madrid–Barcelona eingestellt werden soll, während die bereits im vergangenen Jahr geplanten Sanierungsarbeiten ausgeführt werden. Ein Termin für eine Sperrung steht noch nicht fest. Puente nannte Deutschland als Vorbild, wo der Betrieb während der Gleiserneuerung ausgesetzt wird, damit die Arbeiten schneller abgeschlossen sind, während die Fahrgäste in dieser Zeit auf Züge verzichten müssen. Er räumte ein, dass die Nutzer in dieser Zeit keinen Zugverkehr hätten. In Spanien werde üblicherweise umgekehrt verfahren: Ausbauarbeiten würden bei laufendem Betrieb durchgeführt, meist in verkehrsfreien Zeiten oder mit kurzen Unterbrechungen, was den Betrieb aufrechterhalte, die Arbeiten aber in die Länge ziehe. Puente sagte, eine Sperrung könne ein Projekt, das unter Instandhaltungsbedingungen fünf Jahre dauern würde, unter normalen Bedingungen auf 12 bis 24 Monate verkürzen. Er fügte hinzu:
„Das ist etwas, das wir in Betracht ziehen müssen.“
Sicherheit, Pünktlichkeit und die Strecke Madrid–Sevilla
Puente bestritt, dass Sicherheitsgründe für die mögliche Sperrung ausschlaggebend seien; es gehe um die Pünktlichkeit, die er mit den nun deutlich höheren Investitionen in das Schienennetz in Verbindung brachte. Er verwies zudem auf zwei Unfälle innerhalb von neun Monaten auf der Strecke Madrid–Sevilla und sagte, es müssten Entscheidungen getroffen werden. Puente erklärte, er wisse nicht, ob eine Betriebseinstellung unter diesen Umständen die klügste Lösung sei. Er räumte ein, dass die Übernahme des deutschen Modells Widerstand hervorrufen werde, sagte aber, unter den derzeitigen Umständen könne es die klügste Option sein.
Die Kollision bei Urda und das Stellwerk
Die Kollision ereignete sich am Morgen des Mittwoch, 28. Oktober, bei Urda (Toledo) zwischen einem AVE-Schnellzug und einem Zug von Iryo. Der erste Bericht der unabhängigen Untersuchungsstelle AITAT beziffert die Aufprallgeschwindigkeit auf 160 bis 200 km/h, vorbehaltlich der Daten des juristischen Bordrekorders. Puente sagte, das LZB-Signalsystem, das bei dem Unfall ausgefallen sei, sei in diesem Jahr auf der Strecke Madrid–Sevilla 170 Mal ausgefallen, eine Zahl, die er als im normalen Bereich liegend bezeichnete. Er sprach zudem von einem „Ausfall im Stellwerk von Adif“ und nicht von menschlichem Versagen – ein Begriff, den zuvor Regierungsquellen verwendet hatten. Diese Formulierung wies er entschieden zurück:
„Ich habe den Ausdruck menschliches Versagen nie verwendet, ich habe diese Etiketten nicht benutzt.“
Puente schloss einen Rücktritt aus und sagte, seine Pflicht sei es, das Problem zu lösen und aufzuklären, was geschehen sei. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat offenbar nicht um seinen Rücktritt gebeten.
Sanierung bereits im Gange
Adif hatte die Sanierung des Korridors Madrid–Barcelona nach dem Unfall von Adamuz im Januar vorgezogen. Laut ABC haben die Arbeiten am ersten Abschnitt zwischen Mejorada del Campo und Calatayud begonnen, wo mehr als 680.000 Schwellen für 112,76 Millionen Euro eingebaut werden. Das Projekt soll die Entwurfsgeschwindigkeit von 300 auf 350 km/h erhöhen und zugleich Vibrationen verringern und die Zuverlässigkeit verbessern. El Periódico berichtet, dass der Verschleiß an bestimmten Stellen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 160 km/h erzwungen habe. Puente sagte, die Erneuerung Madrid–Calatayud stehe kurz vor dem Beginn; er bezeichnete diesen Abschnitt als in eindeutig verbesserungsfähigem Zustand.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSDie Regierung erwägt die Stilllegung der AVE-Strecke Madrid-Barcelona während der RenovierungsarbeitenEl Gobierno valora parar la línea de AVE Madrid-Barcelona durante las obras de remodelación · Original auf Spanisch
- El PeriódicoPuente erwägt die Unterbrechung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Barcelona während der nächsten RenovierungPuente valora cortar la alta velocidad entre Madrid y Barcelona en su próxima renovación · Original auf Spanisch
- europa pressDie Regierung erwägt die Schließung der Zugstrecke Madrid-Barcelona bis...El Gobierno valora cerrar la línea de tren Madrid-Barcelona hasta... · Original auf Spanisch
- eldiario.esÓscar Puente räumt ein, dass die Unterbrechung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Barcelona während der nächsten Renovierung geprüft wirdÓscar Puente reconoce que se estudia cortar la alta velocidad entre Madrid y Barcelona en su próxima renovación · Original auf Spanisch
- Óscar Puente
- Spaniens Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, der die Prüfung einer Schließung ankündigte
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens, im Zusammenhang mit Puentes Position erwähnt
- Orte
- Madrid, Spanien, Barcelona, Urda, Deutschland
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