Makroökonomie · Athen

Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt im September auf 7,6 Prozent, nach 8,8 Prozent im Vorjahr

ELSTAT beziffert die griechische Arbeitslosenquote für September 2026 auf 7,6 Prozent – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber ein Anstieg gegenüber August. Die am selben Tag veröffentlichten Eurostat-Daten setzen Griechenland über den Eurozonen-Durchschnitt von 6,5 Prozent.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, H Kαθημερινή, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Ein Rückgang im Jahresvergleich, ein Anstieg gegenüber dem Vormonat

Die Arbeitslosenquote Griechenlands lag im September 2026 bei 7,6 Prozent, wie die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) am 30. Oktober 2026 mitteilte. Der Wert liegt unter den 8,8 Prozent vom September 2025, aber über den 7,4 Prozent vom August 2026 – ein Anstieg gegenüber dem Vormonat in den saisonbereinigten Schätzungen der Behörde. ELSTAT zählte 359.609 Arbeitslose, 57.627 weniger als ein Jahr zuvor (minus 13,8 Prozent) und 7.509 mehr als im August (plus 2,1 Prozent). Die folgende Grafik zeigt die drei Werte.

Arbeitslosenquote Griechenlands, ausgewählte Monate%
2025-09
8.8 %
2026-08
7.4 %
2026-09
7.6 %

Daten aus dem Artikeltext

Beschäftigung und die Kluft zwischen den Geschlechtern

Die Zahl der Erwerbstätigen lag bei 4.391.208, ein Plus von 49.573 (1,1 Prozent) gegenüber September 2025 und ein Minus von 8.945 (0,2 Prozent) gegenüber August. Die Arbeitslosenquote von Frauen betrug im September 2026 10,5 Prozent, nach 11,4 Prozent ein Jahr zuvor, während die Quote der Männer von 6,7 auf 5,2 Prozent sank. Der Abstand zwischen Frauen und Männern bleibt groß, wie die Zahlen von ELSTAT zeigen. Die Zahl der Inaktiven unter 75 Jahren – also der Menschen, die weder arbeiten noch Arbeit suchen – belief sich auf 2.949.072, 36.315 weniger als im September 2025 und 2.752 weniger als im August.

Junge Menschen

Für die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen verzeichnete ELSTAT eine Arbeitslosenquote von 17,3 Prozent, gegenüber 20 Prozent im September 2025. Für die 25- bis 74-Jährigen lag die Quote bei 7 Prozent, nach 8,1 Prozent. Die Eurostat-Zahl für die unter 25-Jährigen setzt Griechenland im September bei 17,3 Prozent an, nach 16,1 Prozent im August und 16,7 Prozent im Juli – und damit über dem Eurozonen-Durchschnitt von 15,4 Prozent und dem EU-Durchschnitt von 15,5 Prozent. EU-weit waren im September 3,022 Millionen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, davon 2,469 Millionen in der Eurozone. Finnland hatte mit 23,7 Prozent die höchste Jugendarbeitslosigkeit, gefolgt von Schweden (23,2 Prozent), Spanien (22,8 Prozent), Luxemburg (22 Prozent) und Frankreich (21,9 Prozent).

Das europäische Bild

Eurostat bezifferte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote der Eurozone im September 2026 auf 6,5 Prozent, unverändert gegenüber August und höher als die 6,3 Prozent ein Jahr zuvor. Für die EU insgesamt lag die Quote bei 6,2 Prozent, ebenfalls unverändert gegenüber dem Vormonat und höher als die 6,0 Prozent zuvor. Finnland führte den Staatenbund mit 10,5 Prozent an, vor Spanien mit 10,3 Prozent, Schweden mit 8,7 Prozent, Frankreich mit 8,5 Prozent und Estland mit 8 Prozent. Griechenlands 7,6 Prozent liegen über beiden Durchschnittswerten, aber unter denen dieser fünf Länder. Eurostat schätzt, dass im September 13,773 Millionen Menschen in der EU arbeitslos waren, davon 11,555 Millionen in der Eurozone. Gegenüber August stieg die Arbeitslosigkeit um 105.000 in der EU und um 122.000 in der Eurozone; gegenüber September 2025 waren es 471.000 bzw. 420.000 mehr.

Arbeitslosenquote nach Ländern, September 2026%
Finnland
10.5 %
Spanien
10.3 %
Schweden
8.7 %
Frankreich
8.5 %
Estland
8 %
Griechenland
7.6 %
Eurozone
6.5 %
EU
6.2 %

Daten aus dem Artikeltext

Abweichende Zahlen

Ein separater Streitpunkt tauchte in einem am selben Tag veröffentlichten Artikel von To Vima auf, der die August-Zahlen von ELSTAT mit denen der Öffentlichen Arbeitsverwaltung (DYPA, früher OAED) vergleicht. ELSTAT zählte im August 2026 350.800 Arbeitslose, eine Quote von 7,4 Prozent, während DYPA 717.926 registrierte Arbeitssuchende verzeichnete – eine Differenz, die der Artikel mit 367.126 beziffert. DYPAs Zahl stieg gegenüber Juli um 2.598 (0,4 Prozent), während ELSTATs Zahl im selben Vergleich um 25.708 sank. Von den bei DYPA registrierten Arbeitssuchenden waren 369.342 (51,4 Prozent) Langzeitarbeitslose, also seit zwölf Monaten oder länger registriert. Der Artikel fragt, ob die Differenz auf unterschiedliche Methodik oder auf eine unzureichende Erfassung der tatsächlichen Arbeitslosigkeit zurückzuführen ist, und stellt fest, dass der Unterschied seit Jahrzehnten besteht. Es handelt sich um August-Zahlen, sie liegen also vor der September-Veröffentlichung.

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Quellen und Kontext

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