Wirtschaft · Cupertino und Redmond
Apple erhöht Mac- und iPad-Preise weltweit mit Verweis auf KI-getriebene Speicherchipkosten
Apple hat die Preise für MacBooks und iPads weltweit um bis zu 500 US-Dollar erhöht und macht dafür steigende Speicherchipkosten verantwortlich, die durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht werden. Auch Microsoft kündigte Preiserhöhungen für die Xbox an und nannte denselben Grund.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Standaard, 20 Minuten, Washington Post und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Apple erhöhte die Preise für MacBooks und iPads um bis zu 500 US-Dollar, in einigen Regionen um 31 %, während iPhones und Apple Watches vorerst unverändert blieben.
Der schnelle Ausbau von KI-Rechenzentren hat die Speicherchipkosten seit Ende 2025 vierteljährlich um mehr als 50 % ansteigen lassen, was Apple nach monatelanger Absorption zur Weitergabe der Kosten zwingt.
Microsoft kündigte Preiserhöhungen für die Xbox um 100 bis 150 US-Dollar an, die am 1. August in Kraft treten, nachdem Sony und Nintendo ähnliche Schritte unternommen hatten.
Analysten prognostizieren, dass das im September erwartete iPhone 18 100 bis 200 US-Dollar teurer wird, da Apple auf neue Modelle mit erweiterten Funktionen setzt, um die Speicherkostensteigerungen auszugleichen.
Apple-Aktien fielen am Donnerstag um 6,15 %, was 250 Milliarden US-Dollar Marktwert vernichtete, da Anleger um Verbraucherresistenz gegen die Preiserhöhungen fürchten.
- 19.06.Tim Cook teilt WSJ mit, dass Preiserhöhungen unvermeidlich sind
- 25.06.Apple erhöht MacBook- und iPad-Preise weltweit
- 1.08.Microsoft Xbox Series X und S Preise steigen um 100–150 US-Dollar
- 1.09.Einführung des iPhone 18 mit erwarteter Preiserhöhung von 100–200 US-Dollar
Die Preiserhöhungen
Apple hat am Donnerstag die Preise für MacBook-Laptops und iPad-Tablets weltweit erhöht. Die Anstiege liegen in den USA zwischen 100 und 500 US-Dollar, mit ähnlichen prozentualen Sprüngen in anderen Märkten. In Belgien beispielsweise stieg das BasisiPad von 389 € auf 509 €, ein Anstieg von 31 %, während das MacBook Pro um 300 € auf 2.229 € kletterte. Das MacBook Neo, Apples günstiger Laptop, stieg um 100 € auf 799 €. iPads und Macs der gesamten Produktpalette wurden teurer, iPhones, Apple Watches und AirPods blieben vorerst verschont.
- iPad
- 30.8 %
- iPad Air
- 23.9 %
- iPad Pro
- 17.9 %
- iPad mini
- 23.3 %
- MacBook Air
- 19.2 %
- MacBook Pro
- 15.6 %
- iMac
- 19.7 %
- MacBook Neo
- 14.3 %
Daten aus dem Artikeltext
KI-getriebene Speicherknappheit
Apple führte die Preiserhöhungen auf die rapide steigenden Kosten für DRAM- und NAND-Speicherchips zurück, die durch den schnellen Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht werden. Das Unternehmen erklärte in einer Stellungnahme:
„Wir haben noch nie erlebt, dass ein Bauteilpreis so stark und so schnell gestiegen ist.“
„Das Angebot ist knapper, während die Verbraucher Geräte wollen und die Speicherhersteller enorme Preiserhöhungen weitergeben.“
Breitere Auswirkungen auf die Unterhaltungselektronik
Die Speicherchipknappheit betrifft nicht nur Apple. Am selben Tag kündigte Microsoft an, die Preise für Xbox-Konsolen ab dem 1. August um 100 bis 150 US-Dollar zu erhöhen. Sony und Nintendo hatten bereits ähnliche Schritte unternommen. Wedbush-Analyst Dan Ives nannte die Situation eine
„beispiellose Herausforderung für Gerätehersteller wie Apple.“
Was ist mit dem iPhone?
Apple ließ die iPhone-Preise unverändert, doch Analysten erwarten mit der Einführung des iPhone 18 im September eine Preiserhöhung. Nabila Popal von IDC prognostizierte zusätzliche 100 bis 200 US-Dollar, meinte aber, eine frühzeitige Warnung könne den Widerstand der Verbraucher mildern:
„Wenn Verbraucher psychologisch auf höhere Preise vorbereitet sind, wird es die Verkäufe nicht beeinträchtigen.“
Marktreaktion und Ausblick
Die Anleger reagierten negativ: Der Aktienkurs von Apple fiel am Donnerstag um 6,15 %, was einer Wertvernichtung von rund 250 Milliarden US-Dollar entspricht. Der Kursrückgang spiegelt die Befürchtung wider, dass die Verkäufe ins Stocken geraten könnten, wenn die Verbraucher die höheren Preise ablehnen. Einige Einzelhändler in Australien, wie JB Hi-Fi und Officeworks, haben die Erhöhungen vorerst noch nicht weitergegeben, doch die globale Natur der Preiserhöhung wird sich durch die Vertriebskanäle ziehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tim Cook
- Apple-CEO
- John Ternus
- designierter Apple-CEO
- Nabila Popal
- Analytikerin bei IDC
- Avi Greengart
- Verbrauchertechnologie-Analyst
- Francisco Jeronimo
- Analytiker bei IDC
- Dan Ives
- Analyst bei Wedbush Securities
- Nick Wells
- CEO von JB Hi-Fi
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen