
Apple erhöht Preise älterer iPhones um 100 Dollar und stellt neues faltbares Duo vor
Apple hat nach seiner September-Veranstaltung in Cupertino den Preis älterer iPhones um 100 Dollar erhöht und weicht damit von seinem üblichen Rabattzyklus ab, da steigende KI-bedingte Komponentenkosten die Hardwarehersteller unter Druck setzen.
Preiserhöhungen bei älteren Modellen
Apple hat nach seiner jährlichen Hardware-Präsentation am 9. September 2026 die Preise seiner bestehenden Smartphone-Reihe angepasst. Anstatt frühere Generationen wie in vergangenen Veröffentlichungszyklen zu rabattieren, erhöhte das Unternehmen den Preis älterer Geräte, die noch im Sortiment sind, um 100 Dollar. Das Einstiegs-iPhone 17e stieg von 599 Dollar auf 699 Dollar, während das Basis-iPhone 17 von 799 Dollar auf 899 Dollar für die 256-GB-Speicherkonfiguration stieg. Das iPhone 16 kehrte zu seinem ursprünglichen Einführungspreis von 2024 von 799 Dollar zurück, gegenüber 699 Dollar. Das iPhone Air stieg auf 1.099 Dollar, gegenüber 999 Dollar. Auf internationalen Märkten fielen die Erhöhungen stärker aus: In spanischen Preislisten stiegen die Preise um 100 bis 150 Euro, und die indischen Preise stiegen um etwa 20,5 Prozent.
- iPhone 17e
- 699 $
- iPhone 16
- 799 $
- iPhone 17
- 899 $
- iPhone Air
- 1099 $
Neue Hardware und Preisstruktur
Die Preisänderungen fielen mit dem Debüt von Apples neuesten Premium-Geräten unter Vorstandsvorsitzendem John Ternus zusammen, der das Amt am 1. September 2026 übernahm. Apple stellte das iPhone Duo vor, ein faltbares Smartphone im Reisepass-Format ab 1.999 Dollar, wobei höhere Speicherkonfigurationen bis zu 3.199 Dollar erreichen. Das aktualisierte iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max kamen zu Preisen von 1.199 Dollar bzw. 1.299 Dollar auf den Markt, was einer Erhöhung um 100 Dollar gegenüber den Äquivalenten von 2025 entspricht. Apple stellte das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max ein, während ein Standard-Basismodell iPhone 18 auf der Veranstaltung ausblieb, sodass das iPhone 17 bis Anfang 2027 die Standardoption bleibt. Die Preise für Zubehör blieben stabil: Die Apple Watch 12 und Apple Watch Ultra 4 kosten weiterhin 399 Dollar bzw. 799 Dollar, und die AirPods Pro 3 bleiben bei 249 Dollar.
Komponentenengpässe und Lieferdruck
Die Preisverschiebung folgt auf monatelang steigende Inputkosten im Bereich der Unterhaltungselektronik. Die stark gestiegene Nachfrage nach Speicher- und Chipsätzen aus Rechenzentren für künstliche Intelligenz hat die DRAM- und NAND-Angebote verknappt, so das Marktforschungsunternehmen TrendForce. Tim Cook, der Ternus als Vorstandsvorsitzender vorausging, sprach diese Kostendrücke in einem Interview mit dem Wall Street Journal im Juni 2026 an.
Wir tun unser Bestes, um die massiven Erhöhungen abzumildern, die an uns weitergegeben werden, und wir haben versucht, unsere Kunden vor den Erhöhungen zu schützen, aber die Situation ist untragbar geworden.
Nach diesen Äußerungen erhöhte Apple die Preise für Mac und iPad zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2026 um 15 % bis 25 % und hob die Hardware wie das MacBook Neo von seinem ursprünglichen Preis von 599 Dollar an.
- Tim Cook warnt, dass steigende Komponentenkosten Preiserhöhungen bei Hardware unvermeidlich machen
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- John Ternus übernimmt von Tim Cook als Vorstandsvorsitzender von Apple
- Apple stellt iPhone Duo vor und erhöht Preise älterer iPhones um 100 $
Breitere Trends in der Smartphone-Branche
Steigende Herstellungskosten haben Hersteller im gesamten Mobiltelefonmarkt betroffen. Google erhöhte den Startpreis des Pixel 11 auf 899 Dollar gegenüber 799 Dollar des Pixel 10, während Samsung das Galaxy Z Fold 8 Ultra zu einem Preis von 2.099 Dollar einführte, eine Erhöhung um 100 Dollar gegenüber seinem Vorgänger. Der Mobilchip-Hersteller Qualcomm erhöhte seine Prozessorpreise Anfang September 2026, und Sony erhöhte den Preis des Xperia 10 VIII um 150 Pfund. Nothing-Chef Carl Pei erklärte bereits Anfang 2026, dass sich die Speicherkosten für das Nothing Phone 4A vor der Veröffentlichung verdoppelt hätten. Auch Handyhersteller wie Xiaomi haben von schrumpfenden Gewinnmargen aufgrund steigender Komponentenkosten berichtet.

