Konflikte · Chișinău, Mihăilenii Vechi und Oslo

Moldawien stellt klar: Drohnenalarm verzögerte Selenskyjs Flugzeug auf dem Rollfeld nach norwegischer Behauptung

Die moldauischen Behörden bestätigten, dass eine russische Drohne am 8. September eine vorübergehende Luftraumsperrung in Chișinău auslöste und den Flug von Präsident Volodymyr Zelensky über eine Stunde lang am Boden hielt, bevor die unbemannte Maschine 160 Kilometer entfernt explodierte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Corriere della Sera, RFI, Stirile ProTV und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Chișinău, Mihăilenii Vechi, Oslo · Moldawien, Norwegen
Wie es dazu kam
  1. 17:15Drohne stürzt nahe Mihăilenii Vechi ab, 160 km von Chișinău entfernt
  2. 17:47Airbus A319 beginnt mit dem Rollen nach Aufhebung der Flugbeschränkungen
  3. 17:58Zelensky-Flugzeug verlässt internationalen Flughafen Chișinău in Richtung Oslo

Norwegische Behauptung und moldauischer Zeitablauf

Der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre erklärte am 9. September, dass ein Flugzeug mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky beinahe von einer russischen Drohne getroffen worden sei, während es sich am 8. September auf den Abflug aus Moldawien vorbereitete. Moldauische Beamte stellten schnell klar, dass die ukrainische Präsidentenmaschine während des Alarms auf dem Rollfeld geparkt blieb und nie in unmittelbarer Fluggefahr war. Parlamentspräsident Igor Grosu ging auf die Diskrepanz ein, nachdem norwegische Medien über Støres Äußerungen berichtet hatten, die nach der Ankunft der ukrainischen Delegation in Oslo zur Beerdigung von König Harald V. erfolgten.

„Das Flugzeug war am Boden. Hier liegt die Diskrepanz zwischen dem, was der norwegische Premierminister angekündigt hat, und der Realität vor Ort. Das Flugzeug befand sich nicht im Startvorgang.“

Igor Grosu, Präsident des Parlaments

Flugverspätungen und Drohnenflugbahn

Laut Flugaufzeichnungen und dem moldauischen Regierungssprecher Dumitru Ciorici landete der ukrainische Regierungs-Airbus A319 um 15:17 Uhr Ortszeit am internationalen Flughafen Chișinău aus Krakau, um Präsidentenpersonal abzuholen. Um 16:20 Uhr drang eine russische Drohne vom Typ Shahed aus der Ukraine in den moldauischen Luftraum ein, überquerte Transnistrien, flog kurzzeitig in den rumänischen Luftraum nahe Roman und kehrte nach Moldawien zurück. Die moldauischen Luftfahrtbehörden schlossen den nationalen Luftraum nach 16:30 Uhr und verzögerten drei planmäßige Abflüge und vier Ankünfte in Chișinău.

Die Drohne stürzte gegen 17:15 Uhr in der Nähe von Mihăilenii Vechi im moldauischen Bezirk Râșcani ab und explodierte, etwa 160 Kilometer vom internationalen Flughafen Chișinău entfernt. Die Flugbeschränkungen wurden anschließend aufgehoben, nachdem die Behörden den Absturz nach 17:20 Uhr bestätigt hatten. Die Präsidentenmaschine Airbus A319 begann um 17:47:55 Uhr mit dem Rollen und startete um 17:58 Uhr, sodass Volodymyr Zelensky und seine Frau Olena ihre Reise nach Norwegen fortsetzen konnten.

Flugverspätungen am Flughafen Chișinău während der LuftraumsperrungFlüge
Verspätete Abflüge
3 Flüge
Verspätete Ankünfte
4 Flüge

Daten aus dem Artikeltext

Diplomatische Reaktionen und Sicherheitsbewertungen

Der moldauische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Vladislav Kulminski, sagte gegenüber CNN, dass der Zeitpunkt und die Flugbahn der Drohne eher auf eine absichtliche Aktivität als auf eine zufällige Drift hindeuteten.

„Wir glauben nicht, dass Düsendrohnen einfach in den Luftraum der Republik Moldawien zu Überwachungszwecken eindringen, während das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten am Boden am Flughafen steht.“

Vladislav Kulminski, Botschafter Moldawiens in den Vereinigten Staaten

Kulminski wies darauf hin, dass eine offizielle Untersuchung noch im Gange sei, um festzustellen, ob die Drohne gezielt die Route ansteuerte. In Moskau wies Kremlsprecher Dmitri Peskow jede Vorstellung eines Angriffs zurück und erklärte gegenüber Interfax, dass keine Gefahr für Zelenskys Flugzeug bestanden habe, und behauptete, ukrainische Beamte hätten diese Tatsache eingeräumt. Der norwegische Finanzminister Jens Stoltenberg, ehemaliger NATO-Generalsekretär, erklärte, dass umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen Zelensky bei allen Auslandsreisen schützen, und wies darauf hin, dass russische Spezialeinheiten den ukrainischen Präsidenten bereits früher im Konflikt ins Visier genommen hätten.

Regionale Luftverteidigung und Grenzüberwachung

Der Vorfall veranlasste die moldauischen Behörden, die Gespräche mit den Nachbarländern Rumänien und Ukraine zu beschleunigen, um die Fähigkeiten zur Drohnenabwehr zu verbessern. Igor Grosu erklärte, dass Moldawien zwar eine Luftraumüberwachung eingerichtet habe, dem Land aber eigene Abfangsysteme fehlten, um eindringende Drohnen ohne Partnerhilfe abzuschießen. Der moldauische Luftraum verzeichnete allein im August 17 russische Drohnen-Eindringlinge. Da der ukrainische Luftraum seit der Invasion 2022 für den zivilen Verkehr gesperrt ist, sind ukrainische Beamte auf benachbarte Transitknotenpunkte angewiesen, darunter Rzeszów in Polen und Chișinău in Moldawien, um diplomatische Auslandsreisen durchzuführen. Nach den Trauerfeierlichkeiten in Oslo reiste Zelensky in der Nacht vom 9. auf den 10. September nach Kanada.

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