Sicherheit · Edinburgh

Angriffe gegen Muslime in Edinburgh lösen Empörung aus; muslimische Gruppen verweisen auf 'vergiftetes rechtsextremes Narrativ' – Verdächtiger angeklagt

Fünf Männer wurden am Freitagabend bei einer Serie von Angriffen in Edinburgh verletzt, die laut Premierminister Sir Keir Starmer offenbar aus Muslimfeindlichkeit motiviert waren. Die Anti-Terror-Polizei hat einen 36-jährigen Schotten angeklagt; der Vorfall stößt im gesamten politischen Spektrum auf Verurteilung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, BBC, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Edinburgh · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Mehrere gewaltsame Angriffe in Edinburgh, bei denen fünf Männer verletzt werden; Verdächtiger auf der Leith Walk festgenommen.
  2. 20.06.Premierminister Starmer sagt, der Verdächtige scheine aus Muslimfeindlichkeit motiviert zu sein; Polizei bestätigt Festnahme und Anti-Terror-Ermittlungen.
  3. 21.06.Muslimische Gruppen, darunter MEND und British Muslim Trust, bezeichnen die Angriffe als 'islamophoben, rechtsextremen Terror' und machen ein vergiftetes Narrativ verantwortlich.

Was geschah

Am Freitagabend ereigneten sich in Edinburgh mehrere gewaltsame Angriffe, bei denen fünf Männer verletzt wurden. Die Polizei teilte mit, die Angriffe hätten in der Nähe der Broomhouse-Moschee im Stadtteil Sighthill begonnen, wo zwei 22-jährige Männer nach dem Asr-Gebet gegen 20 Uhr in einem Park saßen. Ein Mann näherte sich ihnen und stach mehrfach auf sie ein; sie wurden später im Krankenhaus behandelt und entlassen. Von der BBC später erhaltenes CCTV-Material zeigt den oberkörperfreien Verdächtigen, wie er auf der Leith Walk rückwärts fährt und dann einen schwarzen Mann und einen Lieferfahrer mit zwei großen Messern angreift, während er raucht. Police Scotland teilte mit, dass drei weitere Männer im Alter von 24, 27 und 39 Jahren in den Gebieten Telford Road und Leith Walk angegriffen wurden. Insgesamt mussten vier der fünf Opfer wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

Assistant Chief Constable Catriona Paton verurteilte die Gewalt und sagte:

„Ich möchte allen unseren Gemeinschaften eine klare Botschaft der Unterstützung senden, dass es in Schottland keinen Platz für Rassismus oder glaubensbasierten Hass gibt. Schottland ist am besten, wenn wir zusammenstehen.“

Catriona Paton, Assistant Chief Constable
Der 36-jährige Verdächtige wurde etwa fünf Minuten nach seinem ersten Auftauchen auf der Leith Walk festgenommen und inzwischen angeklagt. Die Polizei hat bestätigt, dass Anti-Terror-Ermittler die Untersuchung leiten.

Opfer nach AlterAnzahl der Opfer
22
2 Anzahl der Opfer
24
1 Anzahl der Opfer
27
1 Anzahl der Opfer
39
1 Anzahl der Opfer

Daten aus dem Artikeltext

Politische Verurteilung

Premierminister Sir Keir Starmer reagierte umgehend.

„Absolut entsetzlich. Niemand sollte auf unseren Straßen Gewalt erleiden,“

Keir Starmer, Premierminister des Vereinigten Königreichs
sagte er auf X und fügte hinzu:

„Der Verdächtige scheint von Muslimfeindlichkeit motiviert zu sein. Das werde ich nicht tolerieren – er wird die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.“

Keir Starmer, Premierminister des Vereinigten Königreichs
Schottlands Erster Minister John Swinney nannte die Ereignisse „zutiefst besorgniserregend“ und sagte, es gebe „keinen Platz für Gewalt, Rassismus oder Intoleranz in unserem Land“. Innenministerin Shabana Mahmood erklärte, sie sei

„entsetzt über die Nachricht von dem Angriff“

Shabana Mahmood, Innenministerin des Vereinigten Königreichs
und dass

„es keinen Platz für Hass und Gewalt gegen Muslime gibt.“

Shabana Mahmood, Innenministerin des Vereinigten Königreichs
Der Labour-Abgeordnete Zubir Ahmed bezeichnete die Angriffe als „ekelhaft und beunruhigend“ und warnte, Schottland sei „nicht immun gegen diese dunklen Kräfte des Hasses“.

Reaktionen muslimischer Gruppen und der Gemeinschaft

Muslim Engagement and Development (MEND) forderte die Polizei auf, den Vorfall als „islamophoben, rechtsextremen Terror“ zu behandeln, und machte ein „vergiftetes Narrativ“ dafür verantwortlich, dass es zu Bürgerwehrakten kommt. Der staatlich finanzierte British Muslim Trust erklärte,

„Feindseligkeit gegen Muslime existiert nicht im luftleeren Raum“

British Muslim Trust
, und forderte Maßnahmen, um zu verhindern, dass solche Gewalt normalisiert wird. Der frühere Erste Minister Humza Yousaf sagte, die „widerlichen“ Angriffe seien kein Einzelfall, „Islamophobie sei seit Jahren mainstream geworden“. Der Muslim Council of Britain erklärte, die Gemeinschaft sei „zu Recht beunruhigt“. Der grüne Co-Vorsitzende Zack Polanski ging noch weiter, verknüpfte die Gewalt mit der Rhetorik rechter Politiker und des Milliardärs Elon Musk und sagte, solcher Hass „schaffe den Nährboden für diese abscheulichen Angriffe“.

Weiterer Kontext rechtsextremer Aktivitäten

Die Angriffe erfolgen in einer Zeit erhöhter Spannungen in ganz Großbritannien. In den letzten Wochen gab es Unruhen in Belfast nach der Anklage gegen einen Sudanesen wegen Mordes, einen rassistischen Angriff in Glasgow, bei dem fünf Menschen verletzt wurden und Gläubige in der Zentralmoschee eingeschlossen werden mussten, sowie einen Marsch von Britain First in Birmingham, der einen Gegenprotest auslöste. Die Ereignisse vom Samstag in Edinburgh, die jetzt von der Anti-Terror-Ermittlung untersucht werden, haben die Debatte über die Mainstreaming von Muslimfeindlichkeit und die Angemessenheit der Regierungsreaktionen neu entfacht.

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