Regierung · Windsor, Sandringham und London

Andrew erhielt laut Abgeordnetenbericht bis zu 2.000 Pfund monatlich aus der Untervermietung von Cottages der Royal Lodge

Eine Untersuchung des Rechnungsprüfungsausschusses kommt zu dem Ergebnis, dass der frühere Prinz drei Cottages untervermietete, während er selbst nur eine symbolische Miete zahlte, und empfiehlt ein grundsätzliches Verbot der Untervermietung bei Immobilien der Crown Estate.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, AGI, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Windsor, Sandringham, London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 7.09.Der Brief von James Chalmers über die Einnahmen aus der Untervermietung wird datiert
  2. Oktober 2026Es wird bekannt, dass König Charles 1,5 Mio. Pfund für die Restaurierung der Royal Lodge bereitgestellt hat
  3. 6.11.Der Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses wird veröffentlicht und empfiehlt ein grundsätzliches Verbot der Untervermietung

Was der Ausschuss feststellte

Der am 6. November 2026 veröffentlichte Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses (Public Accounts Committee) stellt fest, dass Andrew Mountbatten-Windsor, der frühere Prinz, mit der Untervermietung von Cottages auf dem Anwesen Royal Lodge in Windsor Geld verdiente, während er selbst nur eine symbolische Miete zahlte. Die BBC bezifferte die Einnahmen auf bis zu 2.000 Pfund im Monat, während The Independent von mehr als 2.000 Pfund sprach – die beiden Darstellungen weichen bei der genauen Summe also voneinander ab. Die drei Cottages waren vermutlich für Personal gedacht und wurden unter dem Marktpreis vermietet, wobei die Erlöse an ihn und nicht an den Eigentümer, die Crown Estate, gingen. The Independent berichtete, eines der Cottages sei an einen Mieter gegangen, der für die königliche Familie arbeitete und dort den Großteil der 22-jährigen Mietdauer wohnte. Die Mietbeträge entsprachen laut Bericht einem Prozentsatz des Gehalts und lagen unter dem Marktniveau.

Der Brief hinter den Zahlen

Die monatlichen Beträge stammen aus einem Schreiben von James Chalmers, Keeper of the Privy Purse und Schatzmeister des Königs, vom 7. September 2026, das an den Ausschuss ging. Chalmers erklärte, die Informationen stammten aus dem Haushalt von Herrn Mountbatten-Windsor und würden im Interesse der Transparenz weitergegeben. Er stellte außerdem klar, dass der frühere Prinz der Offenlegung zugestimmt hatte:

„Dies geschieht mit Zustimmung von Herrn Mountbatten-Windsor“

James Chalmers, Keeper of the Privy Purse und Schatzmeister des Königs

Der Brief nannte keine Gesamtsumme. Da die Untervermietung unregelmäßig erfolgte und nicht jede Immobilie durchgehend vermietet war, lassen sich die Einnahmen über mehr als 20 Jahre in der Royal Lodge aus den verfügbaren Informationen nicht berechnen. Chalmers erklärte zudem, er habe die zugrunde liegenden Unterlagen und historischen Aufzeichnungen nicht eingesehen.

Pachtvertrag, Auszug und Reparaturrechnung

Andrew schloss 2003 einen Pachtvertrag über 75 Jahre für die Royal Lodge und zahlte rund 7,5 Mio. Pfund für Renovierung und andere Kosten, weshalb er keine Miete entrichten musste. Er verließ das Anwesen im Februar 2026 nach Enthüllungen über seine Freundschaft zu Jeffrey Epstein; im Zusammenhang mit Epstein hat er jegliches Fehlverhalten stets bestritten. Heute lebt er auf dem Anwesen Sandringham in Norfolk. Als er den Pachtvertrag vorzeitig aufgab, standen ihm rund 302.000 Pfund Entschädigung zu, doch eine Reparaturrechnung von 1,8 Mio. Pfund für den Instandhaltungsrückstand führte dazu, dass die Crown Estate 1,5 Mio. Pfund von ihm zu bekommen hatte. König Charles beglich diese Summe für seinen Bruder, und im Oktober 2026 wurde bekannt, dass der König 1,5 Mio. Pfund für die Restaurierungsarbeiten bereitgestellt hatte.

Empfehlungen und offene Fragen

Der interfraktionelle Ausschuss will, dass ein Verbot der Untervermietung bei Immobilien der Crown Estate zur Regel wird; Untervermietung soll nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters zulässig sein. Seine Empfehlungen schließen künftige Untervermietungen nicht vollständig aus. Der Ausschuss kam zu dem Schluss, dass die Crown Estate aus dem Pachtvertrag für die Royal Lodge keine konkreten Lehren gezogen hat, und beschrieb die Gesellschaft als wenig bereit, darzulegen, was sie anders machen würde, da der Vertrag ein Produkt seiner Zeit sei. Die Untersuchung ergab zudem, dass die Verwaltungskosten der Crown Estate zwischen 2020/21 und 2025/26 um 129 Prozent stiegen, während das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden im selben Zeitraum um 106 Prozent zunahm. Der Ausschuss verlangte einen Plan, wie diese Ausgaben gesteuert werden sollen, und forderte den königlichen Haushalt auf, eine einheitliche Mietpolitik zu verfolgen, nachdem die Mieten für Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie mehrere Jahre lang auf veralteten Marktwertschätzungen beruhten. Über die künftige Nutzung der Royal Lodge ist noch nicht entschieden.

Kostensteigerungen der Crown Estate, 2020/21 bis 2025/26%
Verwaltungskosten
129 %
Gehalt des Vorstandsvorsitzenden
106 %

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