Leichtathletik · New York

Andreas Almgren gewinnt New York City Marathon bei seinem Debüt; Sheila Chepkirui siegt im Frauenrennen

Der Schwede Andreas Almgren hat am Sonntag, 1. November, den New York City Marathon bei seinem Debüt gewonnen, während die Kenianerin Sheila Chepkirui das Frauenrennen für sich entschied und Schweizer Athleten beide Rollstuhlrennen gewannen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, NOS, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten

Almgren siegt bei seinem Debüt

Der 31-jährige Schwede Andreas Almgren gewann am Sonntag, 1. November, das Männerrennen bei seinem ersten Marathon und lief in 2:06:01 ins Ziel. Auf der Schlussstrecke durch den Central Park setzte er sich vom Italiener Yemaneberhan Crippa ab und überquerte die Linie 13 Sekunden vor ihm. Crippa wurde in 2:06:14 Zweiter, Kamohelo Mofolo aus Lesotho Dritter in 2:06:26, und Kenias Benson Kipruto, der Titelverteidiger bei den Männern, belegte in 2:06:27 den vierten Platz. Almgren hatte im September auf dem Weg zum Weltmeistertitel in Kopenhagen den europäischen Halbmarathon-Rekord gebrochen, weshalb die Erwartungen an sein Debüt hoch waren. Er ist der erste in Europa geborene Mann, der das Rennen in New York seit 1996 gewinnt, und will sich nach den Olympischen Spielen 2028 ganz auf den Marathon konzentrieren. Almgren sagte:

„Ich habe mich nach einem Rennen wohl noch nie so emotional gefühlt.“

Andreas Almgren, Schwedischer Läufer

Der niederländische Rekordhalter Abdi Nageeye, der 2024 in New York gewonnen hatte, hatte den schwedischen Durchbruch vorhergesagt. Er wurde in 2:07:58 Dreizehnter, nachdem er den späten Tempoverschärfungen nicht hatte folgen können.

Chepkirui holt ihren zweiten Titel

Die 35-jährige Kenianerin Sheila Chepkirui gewann das Frauenrennen in 2:24:36, ihren zweiten New-York-Titel nach 2024. Auf den letzten 150 Metern setzte sie sich von ihrer Landsfrau Hellen Obiri, der Titelverteidigerin, ab, und Obiri wurde in 2:24:43 Dritte. Die Amerikanerin Jessica McClain überholte Obiri auf den letzten Metern und wurde in 2:24:42 Zweite, sechs Sekunden hinter der Siegerin. McClains Ergebnis war das erste einer US-Amerikanerin unter den ersten drei seit 2018. Chepkirui beschrieb die letzten Meilen so:

„Die letzte Meile war wirklich knifflig, ich wusste, ich musste geduldig sein, denn Hellen war wirklich stark, also musste ich bis zur Ziellinie richtig Druck machen.“

Sheila Chepkirui, Kenianische Läuferin

Italiens Giovanna Epis wurde in 2:28:55 Elfte, und Italien kehrte fünf Jahre nach Eyob Faniel auf das Podium in New York zurück.

Schweizer Doppelsieg im Rollstuhl

Der Schweizer Marcel Hug gewann das Rollstuhlrennen der Männer in 1:28:14, laut RTS sein achter Sieg in New York, und lag eine Sekunde vor dem Amerikaner Daniel Romanchuk. Catherine Debrunner, 31, gewann das Rollstuhlrennen der Frauen in 1:40:02, ihren zweiten New-York-Titel nach 2023. Sie lag mehr als acht Minuten vor der fünfmaligen Siegerin Tatyana McFadden aus den Vereinigten Staaten. Beide Schweizer Siege fielen auf denselben Vormittag wie die Rennen der Elite-Männer und -Frauen.

Teilnehmerfeld und steigende Nachfrage

Rund 60.000 Läuferinnen und Läufer standen am Sonntag am Start, fast die Hälfte davon Frauen. Ein paar Hunderttausend weitere Menschen bewarben sich um einen Startplatz im Losverfahren und bekamen keinen, und die Zahl der Bewerbungen für das Losverfahren in New York stieg in diesem Jahr um fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den London Marathon im kommenden Jahr gingen 1,3 Millionen Bewerbungen ein, nach 578.000 drei Jahre zuvor. Laufclubs, die besonders bei jüngeren Menschen beliebt sind, haben den Boom verstärkt, und viele Läuferinnen und Läufer melden sich für immer mehr Rennen an.

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