Leichtathletik · Valencia
Kwizera bricht in Valencia den spanischen Halbmarathon-Rekord, Chepkirui siegt in 1:03:51
Rodrigue Kwizera lief am Sonntag, 25. Oktober, in Valencia 58:03 Minuten und stellte damit einen neuen spanischen Halbmarathon-Rekord auf, während Sheila Chepkirui das Frauenrennen in 1:03:51 gewann. Seine Zeit ist schneller als die europäische Bestleistung von 58:06, kann aber noch nicht als Europarekord gewertet werden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, El Periódico, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kwizera gewann in 58:03 und unterbot damit den spanischen Rekord von 59:39, den Carlos Mayo 2023 in Valencia aufgestellt hatte.
Seine 58:03 sind schneller als die europäische Bestleistung von 58:06, die Andreas Almgren aufgestellt hat, doch World Athletics hat den nötigen Transfer noch nicht ausgesprochen.
Sheila Chepkirui siegte in 1:03:51, eine Sekunde vor Diana Wanza (1:03:52); die Zeit ist die beste Weltbestmarke des Jahres.
Luengo wurde in 1:08:28 Zwanzigste, zwei Sekunden unter dem spanischen Rekord, den Carla Gallardo seit dem 29. März hielt.
- 15 KilometerNur noch fünf Athleten sind in der Spitzengruppe, darunter Kwizera
- Letzte 2.000 MeterKwizera zieht an, und nur Ndikumwenayo und Kipruto können folgen
- ZielKwizera gewinnt in 58:03, Ndikumwenayo wird Zweiter in 58:09, Kipruto Dritter in 58:12
Ein neuer spanischer Rekord in Valencia
Rodrigue Kwizera gewann am Sonntag, 25. Oktober, den Medio Maratón Trinidad Alfonso Zurich in Valencia, lief im Ziel 58:03 und nahm Carlos Mayo den spanischen Männerrekord ab, dessen 59:39 aus dem Jahr 2023 auf derselben Strecke stammte. Kwizera wurde in Burundi geboren und ist inzwischen spanischer Staatsangehöriger; er trainiert bei Lluís Torlà und ging mit der besten Bestleistung des Feldes an den Start. Das Rennen lockte 26.500 Läuferinnen und Läufer an, die in sieben Wellen im Abstand von fünf Minuten starteten, bei ausgezeichnetem Wetter. Es fand etwas mehr als einen Monat vor dem Valencia-Marathon statt, der für Anfang Dezember angesetzt ist.
Das Männerrennen
Zwei Tempomacher bestimmten das frühe Tempo, und bereits ab dem ersten Kilometer bildete sich eine Spitzengruppe von neun Läufern, die eine halbe Stunde lang das Feld anführte. Kwizera übernahm die Kontrolle und gab sie nicht mehr ab, während die Gruppe mit jedem Kilometer kleiner wurde. Bei Kilometer 15 waren nur noch fünf Athleten übrig, darunter Kwizera, Thierry Ndikumwenayo, Tadese Worku, Owen Kapkama und Victor Kipruto. Ndikumwenayo, sein Teamkollege bei Playas de Castellón, ist Europameister im Crosslauf und Bronzemedaillengewinner über 10.000 Meter auf der Bahn. Auf den letzten 2.000 Metern zog Kwizera an, und nur Ndikumwenayo und Kipruto konnten folgen. Auf den letzten 500 Metern setzte er sich ab und überquerte die Linie allein, mit Ndikumwenayo als Zweitem in 58:09 und Kipruto als Drittem in 58:12.
Rekorde und die europäische Bestmarke
Kwizeras 58:03 sind drei Sekunden schneller als die europäische Bestleistung von 58:06, die Andreas Almgren in diesem Jahr in Kopenhagen aufgestellt hat, doch als Europarekord kann die Zeit noch nicht gewertet werden. World Athletics hat den internationalen Transfer noch nicht ausgesprochen, der ihn für internationale Rekorde anerkennen würde; deshalb kann er bei nationalen Veranstaltungen als Spanier starten, während die Marke nur als spanischer Rekord gilt. Vor dem Rennen hatte er gesagt, er wolle unter 58 Minuten bleiben. EL PAÍS bezeichnet ihn als den siebt schnellsten Läufer der Geschichte über diese Distanz. Zudem wurde er bei diesem Rennen 2025 Zweiter, und am 19. April 2027 soll er in Boston sein Marathon-Debüt geben.
Frauenrennen und spanische Ergebnisse
Sheila Chepkirui aus Kenia gewann in 1:03:51, ihre Landsfrau Diana Wanza lag eine Sekunde dahinter in 1:03:52, Daisilah Jerono wurde Dritte in 1:04:11. Chepkirui attackierte im letzten Kilometer, und Wanza kam auf den letzten Metern stark zurück, doch Chepkirui hielt durch. Die Siegerzeit ist die beste Weltbestmarke des Jahres und die siebt schnellste der Geschichte über diese Distanz. Meritxell Soler führte die spanischen Frauen zunächst an, doch Laura Luengo setzte zu einem starken Finish an und belegte in 1:08:28 den 20. Platz, zwei Sekunden unter dem spanischen Rekord, den Carla Gallardo seit dem 29. März gehalten hatte. Soler und Irene Sánchez-Escribano kamen beide in 1:08:47 ins Ziel. Luengo war wegen einer Schleimbeutelentzündung aus Spaniens Marathon-Aufgebot für die Europameisterschaften in Birmingham und den London-Marathon gestrichen worden, und nach dem Rennen sagte sie:
„Es war ein kompliziertes Jahr, mit sehr viel Pech genau dann, als ich vor einem Wettkampf stand, und für mich ist dieser Rekord etwas Unglaubliches gewesen.“
Sie sagte, das Rennen sei sehr hart gewesen, aber das Laufen an der Seite anderer spanischer Athletinnen habe geholfen, und der Marathon sei nun ihr Hauptziel.
Portugiesische Läufer in Valencia
Auch zwei portugiesische Läufer waren in Valencia am Start. Duarte Gomes von Sporting wurde in 1:00.43 Siebzehnter, die zweitbeste portugiesische Zeit über die Halbmarathon-Distanz, nur hinter Samuel Barata. Er unterbot die 1:00.56 von Luís Jesus aus dem Jahr 1997, die seitdem den zweiten Platz gehalten hatte. Rui Pinto wurde in 1:01.21 Zwanzigster, verbesserte seine persönliche Bestleistung von 1:01.52 um mehr als 30 Sekunden und stieß in die portugiesische Bestenliste der Top 10 vor.
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Quellen und Kontext
- SAPODuarte Gomes stellt die zweitbeste portugiesische Zeit aller Zeiten im Halbmarathon aufDuarte Gomes estabelece segunda melhor marca portuguesa de sempre na meia maratona · Original auf Portugiesisch
- El PeriódicoKwizera gewinnt in Valencia und pulverisiert den spanischen RekordKwizera se impone en València y pulveriza el récord de España · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDie Kenianerin Chepkirui gewinnt in Valencia und Laura Luengo bricht den spanischen RekordLa keniana Chepkirui gana en Valencia y Laura Luengo bate el récord de España · Original auf Spanisch
- EL PAÍSValencia bringt Rodrigue Kwizera in Umlaufbahn, der den spanischen Halbmarathonrekord pulverisiertValencia pone en órbita a Rodrigue Kwizera, que pulveriza el récord de España de medio maratón · Original auf Spanisch
- Rodrigue Kwizera
- In Burundi geborener spanischer Läufer, der das Männerrennen in 58:03 gewann und einen neuen spanischen Rekord aufstellte
- Thierry Ndikumwenayo
- Teamkollege von Kwizera bei Playas de Castellón, der in 58:09 Zweiter wurde
- Sheila Chepkirui
- Kenianische Läuferin, die das Frauenrennen in 1:03:51 gewann
- Diana Wanza
- Kenianische Läuferin, die im Frauenrennen in 1:03:52 Zweite wurde
- Carlos Mayo
- Früherer Inhaber des spanischen Halbmarathon-Rekords, 59:39, aufgestellt 2023 in Valencia
- Andreas Almgren
- Schwedischer Läufer, dessen 58:06 die europäische Halbmarathon-Bestleistung ist
- Duarte Gomes
- Sporting-Athlet, der in 1:00.43 Siebzehnter wurde und die zweitbeste portugiesische Zeit über diese Distanz lief
- Orte
- Valencia, Spanien, Burundi, Kopenhagen
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