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Anne Schedeen, bekannt als Kate Tanner aus „ALF“, stirbt mit 77 Jahren – Familie würdigt sie mit Hinweis auf ihren „brennenden Hass auf Trump“

Anne Schedeen, die US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem als bodenständige Mutter Kate Tanner in der beliebten Sitcom „ALF“ bekannt wurde, ist im Alter von 77 Jahren gestorben, wie ihre Familie am Sonntag mitteilte. Sie erinnerten an sie als eine „Naturgewalt“ mit „messerscharfem Humor“ und – ungewöhnlicherweise – einem „brennenden Hass auf Trump“.

Familie bestätigt Tod

Anne Schedeen starb am Sonntag, den 14. Juni, friedlich, wie ihre Familie in einem Facebook-Beitrag mitteilte. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Sie wurde 77 Jahre alt. Die Familie beschrieb sie als eine „Naturgewalt“, die „ein außergewöhnliches Vermächtnis an kreativer Energie, messerscharfem Humor, Freude an ihrer Familie, Verehrung für kleine Hunde, brennendem Hass auf Trump, Leidenschaft für Second-Hand-Shopping und Liebe für eine gute Geschichte“ hinterlasse. Sie hinterlässt ihren Ehemann Christopher Barrett, mit dem sie 55 Jahre lang verheiratet war, ihre Tochter Taylor Barrett sowie weitere Verwandte.

Sie hinterlässt ein außergewöhnliches Vermächtnis an kreativer Energie, messerscharfem Humor, Freude an ihrer Familie, Verehrung für kleine Hunde, brennendem Hass auf Trump, Leidenschaft für Second-Hand-Shopping und Liebe für eine gute Geschichte. Wir sind untröstlich ohne sie.

Familie Schedeen

Der Beitrag forderte Fans dazu auf, in ihrem Gedenken eine „Margarita zu heben“ – ein passender Tribut für eine Künstlerin, die gute Geschichten und scharfe Witze liebte. Spenden in ihrem Namen wurden an Habitat for Humanity erbeten, eine ihrer bevorzugten Wohltätigkeitsorganisationen.

Ruhm durch „ALF“

Schedeen erlangte internationale Bekanntheit als Kate Tanner, die pragmatische Vorstadtmutter, deren Haushalt durch ALF, einen pelzigen, sarkastischen Außerirdischen vom Planeten Melmac, der in ihrer Garage notlandete, auf den Kopf gestellt wurde. Die NBC-Sitcom lief von 1986 bis 1990 und zog wöchentlich Millionen Zuschauer an. In einer Branche, die für stressige Sets bekannt ist, bezeichnete Schedeen die Show später als „technischen Albtraum“, da die handbetriebene Puppe für eine einzige 30-minütige Episode zermürbende 20- bis 25-stündige Drehtage erforderte. Dennoch empfand sie die Absurdität als liebenswert. „Ich traf ALF und war mehr denn je überzeugt, dass ich es machen wollte. Dieser kleine Außerirdische brachte mich zum Lachen“, erinnerte sie sich in einem Interview, das vom Hollywood Reporter zitiert wurde.

Ich traf die Leute, die daran beteiligt waren, ich traf ALF, und ich war mehr denn je überzeugt, dass ich es machen wollte. Dieser kleine Außerirdische brachte mich zum Lachen.

Vor und nach dem Wohnzimmer der Tanners

Geboren als Luanne Ruth Schedeen am 8. Januar 1949 in Portland, Oregon, absolvierte sie eine Schauspielausbildung und zog nach New York, bevor sie sich schließlich in Los Angeles niederließ. Ihre erste Rolle vor der Kamera erhielt sie 1974 in „Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann“, gefolgt von Gastauftritten in „Die Bionische Frau“, „Der unglaubliche Hulk“, „Magnum“ und „Cheers“. Zu ihren Filmrollen zählen der Sci-Fi-Horrorfilm „Embryo“ (1976) und „Second Thoughts“ (1983). Nach dem Ende von „ALF“ arbeitete Schedeen nur noch sporadisch; sie trat 1996 im Thriller „Die Zeit der Rache“ auf und war später als wiederkehrender Gast in „Für alle Fälle Amy“ zu sehen. Sie widmete sich zunehmend ihrer Leidenschaft für Antiquitäten und arbeitete als Händlerin und Inneneinrichterin.

Social-Media-Tribut

Die Nachricht löste umgehend Reaktionen bei Fans aus, die sich an die Serie erinnerten, die ein Stück Fernsehgeschichte der 1980er Jahre prägte. Die französische Tageszeitung „20minutes“ merkte an, dass ihr Tod die Erinnerung an andere verstorbene ALF-Darsteller wachrufe: Benji Gregory (Brian Tanner) im Jahr 2024 und Max Wright (Willie Tanner) im Jahr 2019. Die Familie Schedeen beendete ihre Nachricht mit einem einfachen Satz: „Wir haben sie so sehr geliebt, wie alle, die sie trafen.“

Sie war eine Naturgewalt. Und es ist unvorstellbar, sich ein Leben ohne sie vorzustellen.

Familie Schedeen
Portland

8 Quellen

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