Regierung · Tirana, Zvernec und Insel Sazan
Tausende protestieren in Tirana am 12. Tag gegen Jared Kushners Luxusresort und fordern Rücktritt von Premierminister Edi Rama
Zum 12. Mal in Folge versammelten sich Tausende Albaner in Tirana, um den Rücktritt von Premierminister Edi Rama zu fordern – wegen der Pläne von Jared Kushner und Ivanka Trump, ein Luxusresort in einem geschützten Feuchtgebiet zu bauen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, Reuters, iDNES.cz und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Tausende Albaner demonstrieren allabendlich in Tirana, tragen Flamingo-Modelle und fordern den Rücktritt von Premierminister Edi Rama wegen eines Luxusresort-Plans, der von Jared Kushner und Ivanka Trump unterstützt wird.
Die geplante Bebauung umfasst die Insel Sazan und die Halbinsel Zvernec innerhalb der geschützten Vjosa-Narta-Landschaft; Kostenschätzungen reichen von 4 Milliarden Euro bis 4,6 Milliarden US-Dollar, ohne Umweltprüfung oder öffentliche Konsultation.
Das Gebiet ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel, darunter Flamingos, und beheimatet gefährdete Arten; Ende Mai drangen schwere Maschinen ohne Genehmigung in das Reservat ein, was Naturschutzorganisationen alarmiert.
Premierminister Edi Rama besteht darauf, dass das Projekt den Tourismus ankurbeln wird, und bestreitet, dass ein offizieller Plan existiert; er bezeichnet die Proteste als einen von außen geschürten „politischen und ideologischen Krieg“.
Die Wut über die Korruption der Regierung befeuert die Demonstrationen; die Anti-Korruptionsbehörde SPAK ermittelt, und Brüssel hat gewarnt, dass Umweltschäden Albaniens EU-Beitrittsbemühungen schaden könnten.
Das Projekt und seine Befürworter
Jared Kushner und seine Frau Ivanka Trump verfolgen die Entwicklung eines Luxusresorts entlang der albanischen Südadriatikküste, darunter einen Komplex auf der unbewohnten Insel Sazan und Teile der geschützten Vjosa-Narta-Landschaft nahe Zvernec. Das Paar beschrieb die Vision als Öko-Resort, entworfen von „einigen der größten lebenden Architekten“, und Ivanka Trump sprach kürzlich von „fünf Meilen Strandpromenade“ mit „wunderschönen weißen Sandstränden“. Die Kostenschätzungen in Berichten reichen von 4 Milliarden Euro bis 4,6 Milliarden US-Dollar. Es wurden weder eine formelle Baugenehmigung noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht, und es hat keine öffentliche Konsultation stattgefunden.
Weitreichende Proteste
Jeden Abend seit fast zwei Wochen versammeln sich Tausende Albaner auf Tiranas Skanderbeg-Platz und marschieren zum Büro des Premierministers, wobei sie „Albanien ist nicht zu verkaufen“ skandieren und den Rücktritt von Edi Rama fordern. Viele tragen rosa Flamingo-Modelle, ein Symbol für die Vögel, deren Lebensraum auf dem Spiel steht. Die Kundgebung am Donnerstag war der 12. aufeinanderfolgende Protesttag, den die Organisatoren als den größten bisher bezeichneten.
„Das Problem ist nicht, dass sie versuchen, ein Resort zu bauen, das Problem ist das Fehlen von Transparenz und Rechenschaftspflicht gegenüber der Bevölkerung.“
Reaktion des Premierministers
Edi Rama, der Albanien seit 13 Jahren regiert, beharrt darauf, dass die Investition eine 4-Milliarden-Dollar-Chance sei, die den Tourismus ankurbeln und den EU-Beitritt des Landes fördern werde. Er sagte Anhängern bei einer Kundgebung zum Jahrestag der Sozialistischen Partei: „Albanien war nie zu verkaufen“ und bezeichnete die Proteste als Teil eines „politischen und ideologischen Krieges“, der aus dem Ausland angezettelt worden sei.
„Es gibt nichts zu befürchten, da es kein Projekt gibt.“
Umweltalarm
Das vorgeschlagene Gelände liegt in einem Schutzgebiet, das etwa 12 % der albanischen überwinternden Wasservögel beheimatet, darunter Flamingos, und ist Lebensraum für Unechte Karettschildkröten, Eurasische Fischotter und endemische Amphibien. Daten, die dem Guardian mitgeteilt wurden, zeigen, dass 279 der 2.529 Arten im Delta international bedroht sind. Ende Mai drangen schwere Maschinen und Sicherheitszäune in die Schutzzone Pishë Poro-Nartë ein, was nach Angaben von Naturschützern ohne Genehmigung geschah.
„Wenn Sie das Mittelmeer so sehen wollen, wie es früher war, bevor es vom Tourismus zerstört wurde, ist dies einer der letzten Orte, an dem Sie es finden würden.“
Korruption und Verantwortlichkeit
Die Unruhen haben sich auch zu einer breiteren Anklage gegen Ramas Regierung wegen grassierender Korruption und fehlender grundlegender Dienstleistungen entwickelt. Die Anti-Korruptionsbehörde SPAK hat bestätigt, dass sie Aspekte des Projekts untersucht, und EU-Beamte in Brüssel haben gewarnt, dass Umweltschäden Albaniens EU-Kandidatur gefährden könnten. Viele Demonstranten wie Fadel Dia sagen, das Resort „werde unsere Natur zerstören“ und bedrohe genau die Attraktion, die Touristen anziehen könnte. Die nächtlichen Märsche haben Menschen über alle politischen Grenzen hinweg vereint, wobei die Demonstranten betonen, dass das natürliche Erbe des Landes keine Ware für ausländische Milliardäre sei.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- France 24"L'Albanie n'est pas à vendre" scandent à Tirana, les manifestants... et le Premier ministre
- ReutersAlbanians demand PM steps down over Kushner-linked resort
- France 24Albanie : la contestation monte contre le projet immobilier Kushner-Trump
- iDNES.czUlice plné plameňáků. V Albánii sílí protesty proti developerskému projektu Trumpova zetě
- Edi Rama
- Premierminister von Albanien
- Jared Kushner
- Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump und Immobilieninvestor hinter dem Resortprojekt
- Ivanka Trump
- Tochter des US-Präsidenten Donald Trump und Mitentwicklerin des geplanten Luxusresorts
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Kaltrina Hyka
- Aktivistin bei Eco Albania
- Aleksandër Trajçe
- Geschäftsführender Direktor von PPNEA, der größten Naturschutzorganisation Albaniens
- Fadel Dia
- Demonstrant und Geschäftsinhaber
- Orte
- Tirana
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