Basketball · Berlin und München
Alba Berlin dreht 10-Punkte-Rückstand, hält Bayern in der zweiten Hälfte auf 16 Punkte und erzwingt Entscheidungsspiel 5
Alba Berlin drehte einen 10-Punkte-Rückstand im dritten Viertel und hielt den FC Bayern München nach der Halbzeit auf 16 Punkte, um Spiel 4 der BBL-Finals mit 71:61 zu gewinnen. Damit gleicht die Mannschaft die Best-of-Five-Serie zum 2:2 aus und schickt die Meisterschaft am Sonntag in ein entscheidendes fünftes Spiel.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, ZEIT ONLINE, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mit 52:42 im dritten Viertel im Rückstand, hielt Alba Bayern in der gesamten zweiten Hälfte auf 16 Punkte und gewann 71:61.
Die Serie steht 2:2. Spiel 5 beginnt am Sonntag um 16:30 Uhr im SAP Garden, Bayern hat Heimvorteil, aber Alba trägt den Schwung.
München erzielte nach einer starken ersten Hälfte nur 9 Punkte im dritten und 7 im vierten Viertel und verlor seinen offensiven Rhythmus und defensive Disziplin.
Der 76-jährige Trainer verschob seinen Rücktritt; ein Sieg in Spiel 5 würde ihn zum ersten Trainer machen, der in vier verschiedenen Jahrzehnten BBL-Titel gewinnt.
- Spätes 3. ViertelAlba übernimmt die Führung 58:54
- Mitte 4. ViertelJustin Bean Layup bringt Alba auf 14 Punkte Vorsprung
- EndeAlba gewinnt 71:61, Serie ausgeglichen 2:2
Das Comeback
Bayern führte Mitte des dritten Viertels nach einem Dunking von Isiaha Mike mit 52:42, doch Alba beendete den Abschnitt mit einem 16:2-Lauf und eroberte eine 58:54-Führung. Die Gastgeber gewannen dann das vierte Viertel mit 13:7 und ließen die Führung nicht mehr aus der Hand.
„Wir haben alles gegeben, alles reingeworfen. Es hat sich ausgezahlt, sie waren müder als wir und konnten in der zweiten Hälfte keinen Rhythmus finden.“
Bayerns Einbruch in der zweiten Hälfte
Den Titelverteidigern gelangen im dritten Viertel nur neun Punkte und im vierten sieben, insgesamt 16 nach der Pause. Trainer Svetislav Pešić beklagte, dass seine Spieler ihre offensive Struktur verloren und zu viel Zeit damit verbracht hätten, auf die Schiedsrichter zu schauen.
„Wir haben völlig den Faden verloren. Wir haben uns in die Spirale ziehen lassen und kamen nicht mehr raus.“
Heiße Halle, wechselnde Dynamik
Knapp 9.000 Fans füllten an einem schwülen Berliner Abend die Max-Schmeling-Halle und schufen eine Atmosphäre, die Alba-Kapitän Jonas Mattisseck als eine der besten bezeichnete, die er in über 480 Einsätzen für den Verein erlebt habe. Die Menge befeuerte ein Comeback, das an die früheren Ausscheidungsspiele der Mannschaft gegen Vechta und Bamberg erinnerte.
„Das Gute ist, dass der Druck auf ihnen lastet.“
Zwei Kader, eine Meisterschaft
Albas Spieleretat beträgt 4,69 Millionen Euro, kaum ein Viertel von Bayerns 18 Millionen. Allein Andreas Obsts Vertrag übersteigt die Gesamtgehälter von Albas Startaufstellung. Dennoch haben die Außenseiter nun zwei der vier Spiele gewonnen und tragen Schwung in das Entscheidungsspiel. Trainer Pedro Calles, dessen Playoff-Bilanz vor dieser Serie infrage gestellt worden war, hat das Team davon überzeugt, dass es seinen ersten Titel seit 2022 gewinnen kann.
Spiel 5 und Pešićs Abschied
„Wir haben 25 Minuten so gespielt, wie man es in dieser Atmosphäre muss, dann hat Alba angefangen, aggressiv zu verteidigen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungBasketball-Playoffs: Alba Berlin zwingt den FC Bayern ins Entscheidungsspiel
- ZEIT ONLINEBasketball-Bundesliga: "Komplett den Faden verloren": Bayern vergibt Matchball
- DIE WELTAlba Berlin träumt vom Meister-Coup: "Sack zumachen"
- Der Tagesspiegel"Der Druck liegt jetzt bei München": Alba Berlin ist heiß auf die Sensation
- Svetislav Pesic
- Cheftrainer des FC Bayern München, der nach der Saison in den Ruhestand geht
- Michael Rataj
- Alba-Berlin-Stürmer, der sagte, es sei Zeit, den Sack zuzumachen
- Jonas Mattisseck
- Alba-Berlin-Kapitän, der darauf hinwies, dass der Druck auf Bayern lastet
- Justus Hollatz
- Bayern-München-Guard, der sagte, die Mannschaft habe den Faden verloren
- Niels Giffey
- Bayern-München-Stürmer und ehemaliger Alba-Berlin-Spieler
- Oscar da Silva
- Bayern-München-Stürmer und ehemaliger Alba-Berlin-Spieler
- Malte Delow
- Alba-Berlin-Guard, der sagte, die Mannschaft habe alles gegeben
- Justin Bean
- Alba-Berlin-Spieler, der einen entscheidenden Layup im vierten Viertel erzielte
- Andreas Obst
- Bayern-München-Guard, dessen Gehalt die gesamte Startaufstellung von Alba übersteigt
- Pedro Calles
- Cheftrainer von Alba Berlin
- Franz Wagner
- NBA-Star, der Spiel 4 besuchte
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