Wahlen · Berlin, Schwerin und Magdeburg
AfD gewinnt Mecklenburg-Vorpommern, Die Linke holt Berlin – CDU verfehlt Fünf-Prozent-Hürde
Die Alternative für Deutschland gewann Mecklenburg-Vorpommern mit 38,2 Prozent, während Die Linke Berlin mit 25,7 Prozent für sich entschied – und die Christlich Demokratische Union zum ersten Mal aus einem Landesparlament flog.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Do Rzeczy, Deutsche Welle, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die CDU erzielte am 20. September 2026 4,9 % und verfehlte damit erstmals seit 1945 in einer deutschen Landtagswahl die Fünf-Prozent-Hürde.
Die AfD gewann Mecklenburg-Vorpommern mit 38,2 % der Stimmen, zwei Wochen nachdem sie am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt 43,8 % erzielt hatte.
Die Linke erreichte mit Spitzenkandidatin Elif Eralp 25,7 % und Platz eins in Berlin, während die SPD auf ein historisches Tief von 12,1 % fiel.
Nach der Niederlage trat Daniel Peters als Landesvorsitzender der CDU zurück; der 33-jährige Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor übernahm kommissarisch die Führung.
Dmitri Peskow erklärte am 22. September 2026, die Haltung der AfD zur Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen könne in Moskau nur Sympathie hervorrufen.
- 6.09.Die AfD gewinnt die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 % der Stimmen.
- 20.09.Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin finden statt.
- 21.09.CDU-Landeschef Daniel Peters tritt nach 4,9 % für die Partei in Mecklenburg-Vorpommern zurück.
- 22.09.Kremlsprecher Dmitri Peskow äußert sich zu den außenpolitischen Positionen der AfD.
Landtagswahlen in Nordostdeutschland und Berlin
Die Landtagswahlen am Sonntag haben in zwei deutschen Regionen zu deutlichen Verschiebungen geführt. In Mecklenburg-Vorpommern belegte die Alternative für Deutschland (AfD) mit 38,2 % der Stimmen den ersten Platz und lag damit vor der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), die auf 35,5 % kam. Die Linke erzielte 6,5 %, die Grünen erreichten 5,7 %. Die Christlich Demokratische Union (CDU) erzielte 4,9 % und verfehlte damit erstmals seit 1945 die Fünf-Prozent-Hürde in einer Landtagswahl. Diese Ergebnisse folgen auf die Landtagswahl zwei Wochen zuvor am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD mit 43,8 % der Stimmen gewann und die CDU um mehr als 26 Prozentpunkte hinter sich ließ.
- AfD
- 38.2 %
- SPD
- 35.5 %
- Die Linke
- 6.5 %
- Grüne
- 5.7 %
- CDU
- 4.9 %
Daten aus dem Artikeltext
Führungswechsel bei der CDU und regionale Umstrukturierungen
Das Wahlergebnis löste umgehende Führungswechsel innerhalb der CDU in Mecklenburg-Vorpommern aus. Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Daniel Peters reichte am Montag nach der Auszählung seinen Rücktritt ein.
„Ich bin überzeugt, dass die CDU auch in Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern eine Schlüsselrolle spielen wird, auch wenn wir nicht mehr im Landtag vertreten sind.“
Philipp Amthor, ein 33-jähriger Bundestagsabgeordneter, übernahm die kommissarische Führung der Landespartei, bis ein Landesparteitag einen dauerhaften Nachfolger wählt. Bundeskanzler und CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz bezeichnete die Landtagswahlergebnisse als katastrophal. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zuvor einen Bundestagswahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern innehatte, forderte die Partei auf, Brücken in der Gesellschaft zu bauen.
„Ich würde auch hinzufügen: zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.“
Koalitionsgespräche und Kontroversen in der Hauptstadt
In Berlin gewann Die Linke die Wahl am Sonntag mit 25,7 % der Stimmen, eine Steigerung von 12,2 % im Jahr 2023. Die CDU fiel auf 18,8 %, während die AfD 16,3 % verbuchte, die Grünen 14,3 % erreichten und die SPD mit 12,1 % ihren niedrigsten Stand in der Stadtgeschichte erzielte. Spitzenkandidatin Elif Eralp gewann im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 1 mit 50,4 %. Die Linke strebt Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und der SPD an und prüft politische Vorschläge zur Enteignung von rund 200.000 Wohnungen großer Wohnungsbaugesellschaften, nach einem 2021er Volksentscheid, der mit 59 % Zustimmung angenommen wurde. Die Maßnahme ist mit geschätzten Entschädigungskosten zwischen 10 und 40 Milliarden Euro verbunden, die teilweise durch höhere Steuern auf gewerbliche Tätigkeit, Luxusvillen und Immobilien finanziert werden sollen. Kontroversen gab es während der Wahlparty in Neukölln, wo der Clangröße Issa Remmo erschien, was öffentliche Kritik des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner und des CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers hervorrief.
- Die Linke
- 25.7 %
- CDU
- 18.8 %
- AfD
- 16.3 %
- Grüne
- 14.3 %
- SPD
- 12.1 %
Daten aus dem Artikeltext
Internationale und diplomatische Reaktionen
Die Wahlergebnisse riefen Reaktionen ausländischer Amtsträger hervor. In Moskau äußerte sich Kremlsprecher Dmitri Peskow am 22. September 2026 zu Berichten über die außenpolitischen Positionen der AfD.
„Ich habe solche Informationen nicht, aber zumindest als politische Kraft in Deutschland, deren Popularität einen stetigen Aufwärtstrend zeigt und die von der Zweckmäßigkeit einer Verbesserung der Beziehungen zu unserem Land spricht, kann die AfD in uns nur Sympathie hervorrufen.“
Peskow stellte die politischen Aussagen der AfD den konfrontativen Haltungen von Kanzler Merz gegenüber. Die AfD-Ko-Vorsitzende Alice Weidel erklärte am Montag, die Partei plane, Dialogkanäle mit Russland und den Vereinigten Staaten zu eröffnen. In Warschau äußerte sich der polnische Außenminister Radosław Sikorski am Dienstag dahingehend, dass polnische nationalistische Politiker, die sich zuvor mit der AfD verbündet hatten, ihre Positionen nach den regionalen Erfolgen der Partei überdächten. Sikorski wies auf die Forderungen der AfD nach einem Abzug der US-Streitkräfte aus Deutschland und ihre Bezeichnung der ehemaligen DDR als „Mitteldeutschland“ hin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Do RzeczyRzecznik Putina zapytany o AfD. "Nie może nie budzić naszej sympatii"
- Deutsche WelleCiężka próba dla Lewicy w Berlinie. Pomimo zwycięstwa
- RzeczpospolitaSikorski zauważył nagłą zmianę u polskich polityków. Powodem triumfy AfD
- wnp.plNiemcy: Lider CDU w Meklemburgii-Pomorzu Przednim podał się do dymisji po porażce partii w wyborach
- Friedrich Merz
- Bundeskanzler von Deutschland und Bundesvorsitzender der Christlich Demokratischen Union
- Daniel Peters
- Zurückgetretener CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern
- Philipp Amthor
- CDU-Bundestagsabgeordneter, zum kommissarischen Landesvorsitzenden in Mecklenburg-Vorpommern ernannt
- Angela Merkel
- Ehemalige Bundeskanzlerin von Deutschland und frühere CDU-Vorsitzende
- Elif Eralp
- Spitzenkandidatin der Linken für das Bürgermeisteramt in Berlin
- Dmitry Peskov
- Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin
- Alice Weidel
- Ko-Vorsitzende der Alternative für Deutschland
- Radosław Sikorski
- Außenminister von Polen
- Kai Wegner
- Regierender Bürgermeister von Berlin (CDU)
- Stefan Evers
- CDU-Spitzenkandidat in Berlin
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