
Ägyptens Trainer bezeichnet WM-Niederlage gegen Argentinien nach 3:2-Comeback als „eindeutig gekauftes Spiel“
Ägyptens Trainer und Spieler beschuldigten den Schiedsrichter der Voreingenommenheit und den Weltverband FIFA der Bevorzugung Argentiniens nach einer dramatischen 3:2-Niederlage im Achtelfinale der Weltmeisterschaft, nachdem sie 20 Minuten vor Schluss mit 2:0 geführt hatten.
Das Spiel
Ägypten führte 20 Minuten vor Schluss im Achtelfinale der Weltmeisterschaft im Atlanta Stadium mit 2:0, doch Argentinien erzielte drei späte Tore zum 3:2-Sieg und zog ins Viertelfinale ein. Mostafa Ziko erzielte Ägyptens zweites Tor, ein früherer Treffer wurde ihm vom VAR wegen eines Fouls in der Vorbereitung aberkannt. Enzo Fernandez erzielte das entscheidende Tor für Argentinien.
Manipulationsvorwürfe
Nach dem Schlusspfiff startete Ägyptens Trainer Hossam Hassan einen wütenden Angriff auf die Schiedsrichterleistung.
Er deutete an, dass Argentinien Druck auf Schiedsrichter François Letexier ausgeübt habe und dass die FIFA wolle, dass Lionel Messi im Turnier bleibe.Ich werde sagen, was mir auf der Seele brennt, ungeachtet der Konsequenzen: Das war eindeutig ein gekauftes Spiel, und die ganze Welt hat es gesehen. Wir waren besser. Was passiert ist, war weder fair noch gerecht. Das Ergebnis wurde durch interne Faktoren auf dem Platz und externe Faktoren vor dem Spiel beeinflusst.
Mittelfeldspieler Mostafa Ziko pflichtete ihm bei.
Ziko gratulierte Argentinien sarkastisch zum Gewinn der Weltmeisterschaft und fügte hinzu, das Turnier sei „für sie gemacht“ worden.Der Schiedsrichter war nicht gut, er war unfair. Die Ungerechtigkeit war offensichtlich. Er hat uns von Beginn des Spiels an verfolgt, er wollte nicht, dass wir gewinnen. Ein manipuliertes Spiel.
Schlüsselszenen
Drei Schiedsrichterentscheidungen erregten besonderen Unmut. Zikos erstes Tor wurde nach einer VAR-Überprüfung wegen eines Fouls in der Vorbereitung aberkannt. Ein möglicher Elfmeter für Mohamed Salah in der Schlussphase wurde nicht überprüft, und kurz darauf erzielte Fernandez den Siegtreffer. Hassan behauptete, ein Foul von Alexis Mac Allister im Vorfeld sei ignoriert worden.
Es gab nicht einmal eine VAR-Überprüfung. Wir alle haben gesehen, wie sein Trikot gezogen wurde, aber die Aktion wurde nicht zurückgenommen, um das Tor zu annullieren.
Reaktionen und Folgen
Hassan schwor, kein weiteres Spiel des Turniers zu verfolgen, und bezeichnete dies als persönlichen Protest. Er machte in der Nachspielzeit nach Erhalt einer Gelben Karte auch eine Geste mit gekreuzten Armen, die gegen den FIFA-Verhaltenskodex verstoßen könnte. Die Anschuldigungen des ägyptischen Lagers werfen einen Schatten auf die Integrität des Wettbewerbs, wobei der Trainer erklärte, dass die Auswirkungen des Ergebnisses weit über die Niederlage selbst hinausgingen.


