Verkehr · London
U-Bahn-Fahrer kündigen acht 24-stündige Streiks vom 26. November bis 25. Februar wegen Vier-Tage-Woche an
Die Gewerkschaft RMT teilt mit, die Ausstände würden von Mittag des 26. November 2026 bis zum 25. Februar 2027 laufen und Fahrgäste an insgesamt 16 Tagen treffen. Im Zentrum des Streits steht der Plan von Transport for London für eine Vier-Tage-Woche.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von getwestlondon, Evening Standard, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die RMT hat acht 24-stündige Ausstände von Mittag bis Mittag ausgerufen, sodass Fahrgäste zwischen dem 26. November 2026 und dem 25. Februar 2027 an 16 Tagen betroffen sind.
Der Streik am Samstag, 19. Dezember 2026, fällt auf das letzte Wochenende vor Weihnachten und dürfte für Einkäufer auf dem Weg nach London zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
TfL will eine freiwillige Vier-Tage-Woche mit einer Verteilung auf 35 Stunden, die RMT fordert nach eigener Darstellung dieselben vier Tage bei 32 Stunden.
- 17.02.24-stündiger Streik beginnt um Mittag
- 23.02.24-stündiger Streik beginnt um Mittag
- 25.02.24-stündiger Streik beginnt um Mittag
Der Streikplan
Die Gewerkschaft Rail, Maritime and Transport (RMT) hat acht 24-stündige Streiks der Fahrer der London Underground angekündigt, die jeweils von Mittag bis Mittag dauern, sodass Fahrgäste insgesamt an 16 Tagen betroffen sind. Die Serie soll am Donnerstag, 26. November 2026, um Mittag beginnen, der letzte Ausstand ist für Donnerstag, 25. Februar 2027 angesetzt. Dazwischen hat die Gewerkschaft Streiks am 17. und 19. Dezember 2026 sowie am 4. und 6. Januar, am 17. Februar und am 23. Februar 2027 geplant. Die Ausstände am Donnerstag, 17. Dezember, und am Samstag, 19. Dezember fallen in die Vorweihnachtszeit; die Schließung am Samstag dürfte für Weihnachtseinkäufer, die vor dem 25. Dezember nach London fahren, zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
Was die Gewerkschaft sagt
Der Generalsekretär der RMT, Eddie Dempsey, wirft London Underground vor, einen umfassenden Angriff auf die Arbeitsbedingungen der Fahrer als Wahlmöglichkeit darzustellen. Er argumentiert, das Vorhaben würde die Fahrer zwingen, bestehende Schutzrechte aufzugeben, gleich ob sie vier oder fünf Tage arbeiten, und wer sich weigere, könne von seinem Depot versetzt werden. Laut Gewerkschaft würden die Vorschläge die Lenkzeiten und Dienstzeiten verlängern, frühere Anfänge und spätere Enden bringen und Schichtwechsel mit kurzer Vorlaufzeit einführen. Zudem würden das Plan die Rechte bei Versetzungen und die Regelungen zum Jahresurlaub schwächen und Hunderte Stellenstreichungen mit sich bringen. Dempsey brachte den Kern des Streits so auf den Punkt:
„London Underground versucht, einen umfassenden Angriff auf die Arbeitsbedingungen der Fahrer als freiwillige Vier-Tage-Woche zu verkleiden.“
TfLs Plan und die Haltung von Aslef
Transport for London erklärt, die Vier-Tage-Woche sei freiwillig, wobei die Arbeitswoche auf 35 Stunden verteilt werde. Die RMT fordert dieselben vier Tage bei einer Verteilung auf 32 Stunden. Der Guardian berichtet, der Plan werde von den meisten Fahrern der London Underground, die von der Gewerkschaft Aslef vertreten werden, ausdrücklich begrüßt. Aslefs hauptamtlicher Organisator bei der London Underground, Finn Brennan, sagt, die Regelung würde den Fahrern 35 zusätzliche freie Tage pro Jahr verschaffen, mit Dienstplänen auf Basis einer 34-Stunden-Woche, im Gegenzug für einige geänderte Bedingungen und die Umstellung auf die elektronische Anmeldung zum Dienst. Er fügte hinzu, die Geschäftsleitung habe zugestimmt, dass jeder, der eine Fünf-Tage-Woche behalten wolle, dies ohne Nachteile tun könne, und die Gespräche mit TfL über die letzten Details liefen weiter. Zu den Streiks äußerte er sich deutlich:
„Ein Streik, der darauf abzielt, Menschen die Wahl einer kürzeren Arbeitswoche und mehr Freizeit zu verwehren, ist eine seltsame Entscheidung.“
Hintergrund und Gespräche
Die RMT erklärt, sie habe bislang keine Garantien erhalten, dass Fahrer in ihren bestehenden Fünf-Tage-Regelungen bleiben können. Gewerkschaft und TfL sind seit Längerem in Gesprächen über die Pläne zur Vier-Tage-Woche, und die RMT betont, sie sei einer echten Vier-Tage-Woche, die ihren Mitgliedern nützt, nicht abgeneigt. Der Guardian berichtet, ähnliche Streiks habe es im April und im Juni gegeben, obwohl TfL darauf beharrte, die Vorschläge seien vollkommen freiwillig, und Aslef sie vollständig unterstützt habe. Frühere Streiks in diesem Jahr verursachten weitreichende Beeinträchtigungen, wenngleich die Züge auf den meisten Linien fuhren. Die RMT fordert, dass London Underground die aktuellen Vorschläge zurückzieht und eine Einigung aushandelt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- getwestlondon8 Tage U-Bahn-Streiks für diesen Winter angekündigt mit Auswirkungen auf Weihnachtseinkäufe8 days of Tube strikes announced this winter with Xmas shopping hit · Original auf Englisch
- getwestlondonAlle U-Bahn- und andere Bahnlinien sollen am 7. und 8. November geschlossen werdenAll the Tube and other rail lines set to shut on November 7 and 8 · Original auf Englisch
- Evening StandardU-Bahn-Fahrer streiken über die Weihnachtszeit in langwierigem StreitTube drivers to strike over Christmas period in long-running dispute · Original auf Englisch
- The GuardianPendler und Einkäufer stehen vor Störungen durch U-Bahn-Streiks vor WeihnachtenCommuters and shoppers face disruption from tube driver strikes in run-up to Christmas · Original auf Englisch
- Eddie Dempsey
- Generalsekretär der Gewerkschaft Rail, Maritime and Transport (RMT)
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