Das Europäische Parlament hat am Dienstag, 20. Oktober 2026, in der Plenarsitzung in Straßburg einen Bericht zum Hochgeschwindigkeitsverkehr angenommen. Der Text wurde mit 558 Ja-Stimmen, 23 Nein-Stimmen und 73 Enthaltungen verabschiedet. Da er unverbindlich ist, formuliert er die Position der Kammer und kein neues Recht. Er reagiert auf den Aktionsplan für den Hochgeschwindigkeitsverkehr, den die Europäische Kommission im November 2025 beschlossen hat, und fordert die EU auf, diesen Plan mit eigenen Finanzmitteln zu unterstützen.
Daten aus dem Artikeltext
Die Abgeordneten wollen, dass Hochgeschwindigkeitsverbindungen nicht nur die EU-Hauptstädte, sondern auch die wichtigsten städtischen Zentren in jeder europäischen Region und in den Nachbarländern miteinander verbinden. Aus ihrer Sicht würde dies territoriale Unterschiede verringern und die Anbindung peripherer und weniger entwickelter Regionen verbessern. Der Bericht drängt auf die Vollendung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) sowie auf die Ermittlung fehlender Verbindungen, aufgegebener oder schlecht bedienter Streckenabschnitte und grenzüberschreitender Verbindungen mit hohem Mehrwert. Das Parlament stellte fest, dass Hochgeschwindigkeitsnetze weitgehend auf nationaler Ebene gebaut werden und grenzüberschreitende Verbindungen fehlen, und verlangte daher eine engere Zusammenarbeit mit Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich.
Der Bericht fordert, dass der nächste langfristige EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 ausreichende und gezielte Mittel bereitstellt. Die Abgeordneten wollen die Fazilität „Connecting Europe“ erhalten und stärken und befürworten zudem Investitionen über nationale Pläne. Die Mittelausstattung des Programms im derzeit geltenden Haushalt betrug 25,81 Milliarden Euro für die Modernisierung der transeuropäischen Verkehrsnetze. Der Berichterstatter, der spanische Abgeordnete Vicent Marzà Ibáñez, verfasste den Text.
Die Abgeordneten rufen Regierungen und Bahnbetreiber zudem auf, Hochgeschwindigkeitstarife durch zugängliche Preise, ermäßigte Tarife sowie Zeit- oder Abonnementkarten erschwinglicher zu machen. Der Bericht verlangt außerdem mehr Transparenz bei der Preisgestaltung von Fahrkarten. Der rumänische Abgeordnete Gheorghe Falcă, PNL-Mitglied im Verkehrsausschuss des Parlaments, sagte gegenüber Agerpres, das Ziel sei ein Zug, der auf einem modernen Netz mit mindestens 250 km/h fährt.
„Wir sprechen von einem Zug, der auf einem modernen Schienennetz mit mindestens 250 km/h fahren muss.“
Falcă sagte, eine Reise von Bukarest nach Budapest, die derzeit etwa 15 Stunden dauere, würde mehr als sechs Stunden sparen. Er fügte hinzu, Rumänien habe die Streckenstudie für die Verbindungen nach Budapest und Sofia bereits abgeschlossen. Ein Ende September 2026 in Brüssel von Rumänien, Bulgarien und Griechenland unterzeichnetes Partnerschaftsabkommen umfasst weitere Studien und die Aussicht auf drei neue Brücken über die Donau. Er warnte, Rumänien liege auch beim mittleren Geschwindigkeitsniveau zurück, und drängte die Behörden, Vor-Machbarkeits- und Machbarkeitsstudien zu priorisieren, damit das Land EU-Mittel abrufen könne.
Der rumänische Abgeordnete Ștefan Mușoiu, PSD-Mitglied im Verkehrsausschuss und Schattenberichterstatter des Berichts, sagte, Ziel sei es, die Kluft zwischen Ost und West zu verringern. Er setzte sich das Ziel, eine Reise von Paris oder Madrid nach Bukarest in weniger als 24 Stunden zu bewältigen. Falcă verwies auf Spanien als das Land mit dem meisten Hochgeschwindigkeitsverkehr und sagte, sein Netz umfasse Tausende Kilometer. Das Ziel der Kommission, wie in der Berichterstattung zitiert, besteht darin, die großen europäischen Städte bis 2040 mit Zügen zu verbinden, die mindestens 250 km/h fahren.
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Pollar unterstützenVerkehr · Straßburg, Brüssel und Bukarest
Der unverbindliche Bericht des Parlaments, angenommen mit 558 zu 23 Stimmen bei 73 Enthaltungen, fordert Hochgeschwindigkeitszüge zwischen regionalen Städten, günstigere Fahrkarten und eigene EU-Mittel für 2028–2034.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, SAPO, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht .