Sicherheit · Athen

Staatsanwaltschaft erhebt gegen 59 Beschuldigte im Fall der Bäckereikette Horiatiko Vorwürfe in neun Verbrechens- und zwei Vergehenstatbeständen

Die Staatsanwaltschaft hat gegen alle 59 im Fall der Bäckereikette Horiatiko festgenommenen Personen Vorwürfe erhoben. 42 von ihnen wurden zu den Gerichten an der Evelpidon-Straße in Athen gebracht, die übrigen waren außerhalb Attikas festgenommen worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Vorwürfe erhoben

Die Staatsanwaltschaft hat gegen alle 59 im Fall der Bäckereikette Horiatiko festgenommenen Personen ein Strafverfahren eingeleitet, berichten griechische Medien. Die Vorwürfe umfassen neun Verbrechen und zwei Vergehen. Die Verbrechenstatbestände reichen von der Gründung, Leitung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation über Betrug zum Nachteil des griechischen Staates und juristischer Personen des öffentlichen Rechts in Höhe von mehr als 120.000 Euro, Steuerhinterziehung von mehr als 150.000 Euro durch eine unrichtige Erklärung und Nichtabführung der Mehrwertsteuer, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Urkundenfälschung in Höhe von mehr als 120.000 Euro, gemeinschaftliche Zuhälterei und gemeinschaftlichen Raub bis hin zum Verstoß gegen Aufenthaltsbeschränkungen und zur schweren Geldwäsche.

Bei den beiden Vergehen handelt es sich um die verspätete Abführung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung sowie um gemeinschaftlichen Betrug.

Verfahrensführung

Die Akte wurde einem einzigen Untersuchungsrichter zugewiesen, der wegen der großen Zahl der Beschuldigten von zwei stellvertretenden Ermittlern unterstützt wird. Einem Bericht zufolge erfolgte die Zuweisung auf Entscheidung des Präsidenten des Gerichts Erster Instanz Athen. Medienberichte bezeichnen die Vorwürfe als schwerwiegend, wobei den Verbrechenstatbeständen in der Akte das größte Gewicht zukommt.

Überstellungen und Gerichtstermine

42 der 59 Tatverdächtigen wurden zu den Gerichtsgebäuden an der Evelpidon-Straße in Athen gebracht; NewsIT berichtete, die Überstellung sei mit Sirenen und einem Fahrzeugkonvoi erfolgt. Die übrigen Festnahmen erfolgten außerhalb Attikas, und diese Verdächtigen sollten zu einem späteren Zeitpunkt den Ermittlern vorgeführt werden. Berichten zufolge werden die Verdächtigen einem Untersuchungsrichter vorgeführt, um ihre Verteidigung vorzutragen, wobei jedem eine Frist zur Vorbereitung seiner Aussage gesetzt wird. Wegen der späten Stunde und der Zahl der Verdächtigen dürfte sich das Verfahren lange hinziehen.

Wie es weitergeht

Die Verdächtigen bereiten nun ihre Verteidigung vor, bevor sie vor dem Untersuchungsrichter erscheinen. Die Quellen machen keine Angaben dazu, wann die Ermittlungen abgeschlossen werden oder ob ein Fall vor Gericht kommt.

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Quellen und Kontext

Orte
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