BerichtUkraine-Krieg: Aktuelle Entwicklungen

Konflikte · Komyschuwacha

Russische Gleitbomben töten mindestens 53 Menschen an einer Hilfsausgabestelle in der Region Saporischschja

Neun Gleitbomben trafen am Montag, 2. November, die Schule in Komyschuwacha, als sich Menschen zur Hilfeausgabe versammelten; weitere Explosionen folgten, als Polizei und Rettungskräfte eintrafen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Aktuálně.cz, NIEZALEZNA.PL, ČT24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Komyschuwacha · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Neun KAB-Gleitbomben treffen die Schule in Komyschuwacha, während Menschen zur Hilfeausgabe zusammenkommen
  2. Zweiter Schlag, 2. NovemberWeitere Explosionen folgen, als Polizei und Rettungskräfte eintreffen und Menschen unterirdisch Schutz suchen
  3. 5.11.Selenskyj meldet 43 Tote
  4. 6.11.Regionalverwaltung meldet mindestens 53 Tote, während der DSNS die Zahl mit 50 angegeben hatte

Angriff auf eine Hilfsausgabestelle

Am Montag, 2. November 2026, versammelten sich Menschen an einer Schule im Dorf Komyschuwacha in der Oblast Saporischschja, um Lebensmittel und humanitäre Hilfe abzuholen. Ukrainischen Berichten zufolge warfen russische Truppen zunächst neun gelenkte Gleitbomben auf den Ort, während sich die Menge sammelte. Die KAB ist eine alte sowjetische Fliegerbombe, die mit Flügeln und einem einfachen satellitengestützten Lenksatz versehen wird; dadurch können Flugzeuge sie rund 70 Kilometer von der Front entfernt abwerfen, außerhalb der Reichweite der ukrainischen Luftverteidigung. Der Unterricht an der Schule war wegen der nahen Front ausgesetzt worden, doch das Gebäude diente weiterhin als Schutzraum, Verwaltungsstelle und Ausgabestelle für Hilfsgüter.

Eine zweite Welle gegen die Rettungskräfte

Polizei, Rettungskräfte und Freiwillige eilten nach dem ersten Einschlag zum Ort, und Menschen suchten Schutz in einem unterirdischen Bunker unter der Schule. Eine zweite Serie von Explosionen folgte. Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff als Double-Tap-Angriff – einen zweiten Treffer auf den Ort, an dem sich Rettungskräfte und Zivilisten nach dem ersten Einschlag versammelt hatten. Er sagte, russische Truppen hätten zuerst die Menschen getroffen, die zur Hilfeausgabe gekommen waren, dann die Rettungskräfte und Polizisten, die am Ort eintrafen. Die Behörden von Saporischschja erklärten, russische Truppen hätten KAB-500-Gleitbomben und anschließend eine schwere FAB-3000-Bombe eingesetzt, die etwa drei Tonnen wiegt und bis zu 1,4 Tonnen Sprengstoff enthalten kann. Der Bunker lag in einem neu verstärkten Teil des Gebäudes und sollte den meisten Explosionen standhalten, doch die schwere Bombe durchschlug seine Struktur. Die Polizei veröffentlichte später Bodycam-Aufnahmen, die zeigen, wie Menschen vor einer Explosion und einem roten Blitz zurück zum Schutzraum rennen.

Opferzahl und Suche

Die Regionalverwaltung erklärte, die Zahl der Toten sei bis Freitag, 6. November, auf mindestens 53 gestiegen; ukrainische Berichte bezeichnen dies als den tödlichsten russischen Angriff in diesem Jahr. Der Staatliche Katastrophenschutz (DSNS) hatte am selben Tag 50 Tote gemeldet, während Selenskyj am Donnerstag, 5. November, 43 Tote genannt hatte. Ukrainische Medien berichten, unter den Toten seien Zivilisten, vier Polizisten und zwei Rettungskräfte; fünf Menschen seien verletzt worden. In Selenskyjs jüngster Aktualisierung ist von mehr als 30 Vermissten die Rede. Rettungsteams arbeiten trotz der Gefahr weiterer Angriffe noch immer einen großen Krater an der Schule ab. Ukrainische Berichte verglichen die Opferzahl mit dem Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk am 8. April 2022, bei dem 63 Reisende getötet wurden.

Hilfsverteilung und Reaktionen

Nach Angaben der UN-Beobachtungsmission waren Ort und Uhrzeit der Montagsausgaben auf einem Social-Media-Kanal veröffentlicht worden, dem fast 5.000 Menschen folgen. Die Anwohner kamen jeden Montag zu dem Ort, um Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs zu erhalten. Selenskyj schrieb auf X, die Reaktion der Welt auf den Angriff sei sehr schwach gewesen. Der Angriff verlange, wie Tausende andere Kriegsverbrechen, die Russland gegen die Ukraine begangen habe, eine starke Antwort.

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