Wohnen · London, Coventry und Plymouth

Burnham sagt zusätzliche 432 Mio. £ zu, um Straßenobdachlosigkeit in England bis Weihnachten zu beenden

Andy Burnham stockt das Programm gegen Straßenobdachlosigkeit um 432 Mio. £ auf; die Summe soll im Haushalt am Mittwoch bestätigt werden. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf 874 Mio. £, das Programm läuft bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode im Jahr 2029.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Evening Standard, The Independent, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London, Coventry, Plymouth · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Gipfel in der Downing Street zur Straßenobdachlosigkeit
  2. 28.10.Haushaltsrede, in der die 432 Mio. £ bestätigt werden sollen
  3. Weihnachten 2026Frist, bis zu der jedem Straßenobdachlosen ein Weg von der Straße angeboten werden soll

Weitere 432 Mio. £ für das Programm

Premierminister Andy Burnham hat zusätzliche 432 Mio. £ für die Bekämpfung der Straßenobdachlosigkeit zugesagt; Schatzkanzler John Healey soll die Summe in seiner Haushaltsrede am Mittwoch, 28. Oktober, bestätigen. Die Zahl wurde in Ankündigungen am Sonntag, 25. Oktober, bekannt gegeben, und die Regierung erklärt, damit den Finanzierungstopf für Obdachlosigkeit in England zu verdoppeln. Die Angaben zur Gesamtsumme weichen voneinander ab: Die meisten nennen 874 Mio. £, eine Darstellung beziffert den kombinierten Betrag auf knapp 900 Mio. £ und rechnet dabei eine erste Tranche von 442 Mio. £ aus den Etats des Ministeriums für Wohnungsbau, Kommunen und lokale Verwaltung mit, die vor März 2027 ausgegeben werden soll. Das Geld soll Straßensozialarbeit, Notbetten und längerfristige Wohnhilfen über diesen Winter hinaus finanzieren.

Mittel gegen Straßenobdachlosigkeit in EnglandMio. £
Frühere Zusage
442 Mio. £
Zusatz im Haushalt
432 Mio. £
Programm insgesamt
874 Mio. £

Daten aus dem Artikeltext

Eine Frist in zwei Monaten

Burnham hatte im August zugesagt, jedem Straßenobdachlosen in England vor Weihnachten einen Weg von der Straße anzubieten, und zwei Monate vor dem Termin werden an mehreren Orten neue Angebote ausgerollt. In Coventry arbeiten bereits spezialisierte Streetwork-Teams und neue Unterkünfte, während Plymouth und Camden in den kommenden Wochen zusätzliche Kapazitäten erhalten sollen. Die jüngste jährliche nationale Schätzung zählte 4.793 Menschen, die im Herbst 2025 in England in einer einzigen Nacht im Freien schliefen. Burnham verwies auf Greater Manchester, wo Programme wie „A Bed Every Night“ die Zahl der Straßenobdachlosen senkten, bevor sie wieder stieg – ein Anstieg, den er mit Menschen in Verbindung brachte, die wegen der dortigen Hilfsangebote in die Stadt reisten.

Burnham stellte das Problem als Frage politischer Entscheidung dar, nicht als unvermeidbaren Zustand.

„Straßenobdachlosigkeit ist keine Tatsache des Lebens. Sie ist etwas, das Regierungen entweder hinnehmen oder nicht.“

Andy Burnham, Premierminister

Gipfel und Zusagen von Unternehmen und Hilfsorganisationen

Am Montag, 26. Oktober, richtet die Downing Street einen Gipfel aus, bei dem Hilfsorganisationen, Unternehmen, Wohnungsverbände und kommunale Vertreter die Strategie unterstützen sollen. Dem Plan zufolge will der National Housing Federation mit Wohnungsbaugesellschaften zusammenarbeiten, um mindestens 2.000 potenzielle Wohnungen und Schlafplätze zu finden, darunter leerstehende Gebäude, die wieder genutzt werden könnten. L'Oréal startet mit St Mungo's und Haircuts4Homeless ein soziales Salonprogramm, das auf das Wohlbefinden von Menschen abzielt, die auf der Straße schlafen, und Virgin Media O2 will Organisationen, die mit obdachlosen Menschen arbeiten, digitale Unterstützung bereitstellen. Zu den weiteren Teilnehmenden zählen die Heilsarmee, Ikea, die Morrisons Foundation und Comic Relief.

Wohnungsbauministerin Angela Rayner räumte ein, dass das Ziel ehrgeizig sei, erklärte aber, die Minister würden nicht davon abrücken.

„Wir werden nicht davon ablassen, dafür zu sorgen, dass jedem an diesem Weihnachtsfest ein Weg von der Straße angeboten wird.“

Angela Rayner, Führende Ministerin

Was sonst auf der Haushaltsagenda steht

Berichte vor dem Haushalt besagen, dass Healey ein zeitlich befristetes Entlastungspaket vor allem für einkommensschwächere Haushalte plant, um bei den Energiekosten im Winter zu helfen. Eine für das kommende Jahr geplante Erhöhung der Kraftstoffsteuer soll demnach aufgeschoben werden. Der Schatzkanzler will zudem Einnahmen über einen höheren Gewinnzuschlag für Banken und höhere Steuern auf den Glücksspielsektor erzielen, nachdem er höhere Kreditkosten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg durch die Inanspruchnahme des von Rachel Reeves hinterlassenen Spielraums von 23,6 Mrd. £ abgefedert hat. Healey hat den Haushalt als unkompliziert bezeichnet. Weitere Ankündigungen umfassen 285 Mio. £ für kommunale Vertreter in ganz England zur Förderung des Wachstums, einen Fonds von 7 Mio. £ zur Prüfung einer künftigen Olympiabewerbung in den 2040er-Jahren und zusätzlich 1 Mrd. £ für den sozialen Wohnungsbau.

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