Diplomatie · London
Starmer und Takaichi besiegeln milliardenschweres Investitions- und Verteidigungsabkommen zwischen Japan und Großbritannien
Keir Starmer und Sanae Takaichi besiegelten bei Gesprächen in der Downing Street Abkommen über japanische Investitionen in Höhe von 18 Milliarden Pfund, eine vertiefte Verteidigungszusammenarbeit und einen Nuklearpakt mit Rolls-Royce.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Adnkronos, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Japanische Unternehmen verpflichten sich zu mehr als 9 Mrd. £ für die britische Infrastruktur und Dienstleistungen sowie bis zu 9 Mrd. £ für Offshore-Windkraft, wobei Zehntausende von Arbeitsplätzen prognostiziert werden.
Starmer und Takaichi bekräftigten das GCAP-Kampfflugzeugprogramm mit Italien und erörterten eine „Quasi-Allianz“ gegen China und Russland.
Zu den Vereinbarungen gehören die Zusammenarbeit von Rolls-Royce mit der japanischen Atomenergiebehörde bei Kernkraft der nächsten Generation und eine Absichtserklärung von Rapidus über Halbleiter.
Der Krieg der USA und Israels mit dem Iran droht das britische Wachstum zu belasten, wobei der IWF vorhersagt, dass Großbritannien unter den fortgeschrittenen Volkswirtschaften am stärksten betroffen sein wird und die Inflation möglicherweise 6% erreicht.
Beide Seiten verpflichteten sich zur Zusammenarbeit bei den Lieferketten für kritische Mineralien, auch als Reaktion auf die chinesischen Exportbeschränkungen für Seltene Erden.
Sie bekräftigten ihre Unterstützung für die Ukraine, riefen zu einer frühen Waffenruhe zwischen USA und Iran auf und betonten die sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus.
Eine breite Investitionszusage
Japanische Unternehmen werden mehr als 9 Mrd. £ in die britische Infrastruktur und Finanzdienstleistungen investieren, weitere bis zu 9 Mrd. £ sind für Offshore-Windprojekte vorgesehen, so die Downing Street. Das Paket, das bei einem Treffen in London zwischen Premierminister Keir Starmer und Premierministerin Sanae Takaichi vorgestellt wurde, soll Zehntausende von Arbeitsplätzen schaffen. Ein Sprecher der Downing Street machte keine Angaben dazu, wie viel der Summe neues Kapital und wie viel bereits zuvor angekündigte Verpflichtungen sind. Takaichi, die über einen Dolmetscher sprach, bezeichnete Großbritannien als einen äußerst wichtigen Partner.
„Sehr produktiv.“
Verteidigung und das GCAP-Programm
Beide Regierungschefs bekräftigten ihr Bekenntnis zum trilateralen Global Combat Air Programme (GCAP) mit Italien, trotz einer von einem Bericht erwähnten „Unsicherheit“ über das Kampfflugzeug der nächsten Generation. Takaichi lobte die vertiefte Verteidigungszusammenarbeit und bezeichnete Großbritannien angesichts der unberechenbaren US-Diplomatie unter Präsident Donald Trump und der wachsenden Bedrohungen durch China und Russland als „Quasi-Verbündeten“. Sie einigten sich auch auf eine Zusammenarbeit für eine sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus.
„Großbritannien hat das Niveau eines ‚Quasi-Verbündeten‘ erreicht.“
Energiesicherheit und Nukleartechnologie
Rolls-Royce wird mit der japanischen Atomenergiebehörde bei Nukleartechnologien der nächsten Generation zusammenarbeiten, darunter Mini-Reaktoren für Fabriken, Rechenzentren und Militärstützpunkte. Eine gesonderte Absichtserklärung verbindet Rapidus Corp., einen japanischen Chip-Hersteller, der auf die Massenproduktion hochmoderner Halbleiter abzielt, mit einer britischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Die Abkommen sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Sicherung der Lieferketten für kritische Mineralien, die als Absicherung gegen chinesische Exportbeschränkungen für Seltene Erden angesehen wird.
„Ich freue mich sehr, dass wir unser Engagement für das GCAP-Kampfflugzeugprogramm bekräftigt haben.“
Geopolitische Gegenwinde
Die Gespräche fanden statt, während sich die britische Wirtschaft auf die Folgen des Krieges zwischen den USA und Israel mit dem Iran einstellt. Der IWF hat erklärt, dass Großbritannien unter den fortgeschrittenen Volkswirtschaften am stärksten betroffen sein wird, während die Bank of England in einem Worst-Case-Szenario einen Anstieg der Inflation auf 6% prognostiziert. Takaichi suchte Starmer Unterstützung für eine aktualisierte Vision eines freien und offenen Indopazifiks, und beide Seiten bestätigten, dass die euro-atlantische und die indopazifische Sicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Beide riefen zu einer frühen Waffenruhe auf und bekräftigten ihre anhaltende Unterstützung für die Ukraine.
„Die Steuererhöhungen und der bürokratische Aufwand der Labour-Regierung richten großen Schaden an, vernichten Arbeitsplätze und treiben immer mehr Menschen in die Sozialhilfe.“
Politische Reaktion
Die oppositionelle Konservative Partei begrüßte die Investitionen, griff aber die innenpolitische Bilanz der Labour-Regierung an. Der Schatten-Wirtschaftsminister Andrew Griffith sagte, der Regierungsansatz untergrabe die Schaffung von Arbeitsplätzen im Inland.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs
- Sanae Takaichi
- Premierministerin von Japan
- Andrew Griffith
- Schattenminister für Wirtschaft und Handel des Vereinigten Königreichs
- Orte
- London
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