
16 Verletzte nach Zusammenstoß von Reisebus mit Lastwagen im Kreis Călărași, Rumänien
Die Rettungskräfte im Süden Rumäniens haben den Roten Interventionsplan ausgelöst, nachdem am 9. Juli ein Reisebus mit rund 60 Personen bei Drajna mit einem Lastwagen kollidiert war. Die meisten Verletzten erlitten leichte Wunden, ein Opfer wurde mit einem Hubschrauber mit Mehrfachtrauma ins Krankenhaus geflogen.
Der Unfall
Am Donnerstagnachmittag, dem 9. Juli 2026, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Reisebus mit Dutzenden Fahrgästen in der Ortschaft Drajna im Kreis Călărași mit einem Lastwagen zusammenstieß. Ersten Berichten zufolge befanden sich rund 60 Personen an Bord des Busses. Der Zusammenstoß veranlasste die örtlichen Behörden, den Roten Interventionsplan zu aktivieren – ein Protokoll, das bei Unglücken mit einer hohen Zahl potenzieller Opfer zur Anwendung kommt. Die genaue Unfallursache wird noch untersucht.
Rettungseinsatz
Die Rettungsmannschaften setzten sieben medizinische Ressourcen des Inspektorats für Notfallsituationen und des Kreisrettungsdienstes ein, dazu zwei Bergungsfahrzeuge und zwei Einsatzfahrzeuge. Ein SMURD-Hubschrauber wurde ebenfalls angefordert – für eine Person mit Mehrfachtrauma. Die Strecke Drajna–Slobozia wurde während der Arbeiten der Einsatzkräfte gesperrt; Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet zu meiden.
- Reisebus kollidiert mit Lastwagen in Drajna; rund 60 Fahrgäste an Bord.
- Behörden erklären Massenanfall von Verletzten und entsenden sieben medizinische Einheiten, zwei Bergungsfahrzeuge und Einsatzkräfte.
- Ein SMURD-Hubschrauber wird für eine Person mit Mehrfachtrauma angefordert.
- Nach dem Transport der Verletzten wird das Notfallprotokoll aufgehoben. 16 Personen im Krankenhaus, die meisten mit leichten Verletzungen.
Opferzahlen
Die Angaben zur Zahl der Verletzten weichen zwischen den Quellen geringfügig ab. Einem Bericht zufolge wurden 16 Fahrgäste (12 Erwachsene und 4 Kinder) ins Krankenhaus gebracht, darunter 15 mit leichten Verletzungen und eine Person mit Mehrfachtrauma. Eine andere Darstellung nennt rund 10 Leichtverletzte und erwähnt die Luftrettung für den Schwerstverletzten. Todesopfer wurden nicht gemeldet.
Der Rote Interventionsplan wurde aktiviert, und zur Bewältigung der Notlage wurden ein Mehrfachverletztentransportfahrzeug, zwei SMURD-Rettungswagen, vier Rettungswagen des Kreisrettungsdienstes, zwei Bergungsfahrzeuge und zwei Einsatzfahrzeuge bereitgestellt. Der Einsatz ist dynamisch.
Nach dem Unfall
Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, wurde der Rote Interventionsplan aufgehoben. Die Polizei sicherte den Unfallort und ermittelt zu den Umständen des Zusammenstoßes. Die Gegend um Drajna, eine Gemeinde rund 60 km östlich von Bukarest, ist ein bekannter Verkehrskorridor; der Unfall ereignete sich am hellichten Tag.

