Regierung · Alvarado und Fort Worth
Acht Demonstranten wegen Angriffs auf ICE-Einrichtung in Texas zu Jahrzehnten Haft verurteilt, einer erhält 100 Jahre
Ein ehemaliger Marineinfanterist wurde zu 100 Jahren Haft verurteilt, sieben weitere erhielten 30 bis 70 Jahre für eine Protestaktion im Juli 2025, die an einem texanischen Abschiebegefängnis gewalttätig wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, stern.de, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Benjamin Song, ein ehemaliger Reservist der Marineinfanterie, wurde wegen versuchten Mordes verurteilt und erhielt die Höchststrafe für die Erschießung eines Polizeibeamten am Prairieland Detention Center.
Angeklagte wie Autumn Hill, Zachary Evetts, Savanna Batten, Meagan Morris, Maricela Rueda, Elizabeth Soto und Daniel Rolando Sanchez-Estrada wurden wegen terrorismusbezogener Anklagen verurteilt.
Der Fall ist der erste im Rahmen der Durchführungsverordnung von Präsident Trump, die Antifa als inländische terroristische Organisation einstuft – ein Schritt, der nach Ansicht von Kritikern die Protestrechte bedroht.
Die Anwälte argumentierten, die Demonstranten hätten eine gewaltfreie Solidaritätsbekundung mit den Inhaftierten beabsichtigt und bestritten jegliche Antifa-Verbindungen; Songs Anwalt sagte, er werde Berufung einlegen.
- 1.03.Acht Angeklagte werden nach einem dreiwöchigen Prozess vor einem Bundesgericht verurteilt.
- 23.06.Verurteilung von acht Angeklagten; Benjamin Song erhält 100 Jahre, andere 30 bis 70 Jahre.
- 1.07.Verurteilung von Ines Soto und sieben weiteren Personen, die sich schuldig bekannt haben, ist angesetzt.
Die Urteile
Acht Menschen wurden am Dienstag in Fort Worth, Texas, für ihre Rolle bei einem Vorfall am 4. Juli 2025 am Prairieland Detention Center in Alvarado verurteilt. Benjamin Song, ein ehemaliger Reservist der Marineinfanterie, der wegen versuchten Mordes verurteilt wurde, erhielt 100 Jahre Bundeshaft. Sieben weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen 30 und 70 Jahren. Der US-Bezirksrichter Reed O'Connor, einer von zwei Richtern, die die Fälle beaufsichtigten, bezeichnete die Ereignisse als "Angriff auf die Demokratie" und sagte, "die Notwendigkeit, diese Art von Verhalten abzuschrecken, ist hoch."
„Die Notwendigkeit, diese Art von Verhalten abzuschrecken, ist hoch.“
Der Staatsanwalt Frank Gatto argumentierte, dass "Menschen mit solch extremistischen Überzeugungen zusätzliche Zeit im Gefängnis brauchen", weil "sie glauben, dass Gewalt gerechtfertigt ist." Die Urteile sind die ersten unter der Regierung Trump, die Antifa als inländische terroristische Organisation eingestuft hat.
Der Vorfall
In der Nacht zum 4. Juli 2025 traf eine Gruppe von Demonstranten an der ICE-Einrichtung etwa 40 Kilometer südlich von Fort Worth ein. Die Staatsanwaltschaft sagte, einige hätten schwarze taktische Ausrüstung getragen und das Feuer auf die Strafverfolgungsbehörden eröffnet. Ein örtlicher Polizeibeamter wurde am Hals angeschossen, überlebte aber. Die Regierung erklärte, Song habe "zu den Gewehren greifen" gerufen und geschossen, wobei er den gerade eingetroffenen Beamten traf. Songs Anwalt Philip Hayes beschrieb die Schüsse als "Unterdrückungsfeuer" und sagte, ein Querschläger habe den Beamten getroffen, nachdem dieser "aggressiv" seine Waffe gezogen hatte. Hayes sagte, sein Mandant werde Berufung einlegen.
„Das ist ein Haufen Kinder und junger Erwachsener, die wirklich ein großes Herz haben und wirklich wollten, dass ihre Stimme gehört wird.“
Die Verteidiger hielten daran fest, dass die Versammlung ein friedlicher Protest in Solidarität mit inhaftierten Einwanderern gewesen sei. Familienmitglieder zeigten sich empört über die Urteile. Lydia Koza, deren Frau Autumn Hill 50 Jahre erhielt, sagte: "Die Regierung will ihr das ganze Leben nehmen, weil sie an einem Protest teilgenommen hat. Niemand ist gestorben."
Antifa und der rechtliche Kontext
Präsident Donald Trump unterzeichnete im Herbst eine Durchführungsverordnung, die Antifa als inländische terroristische Organisation einstuft, obwohl es kein inländisches Äquivalent zur Liste ausländischer Terrororganisationen des Außenministeriums gibt. Antifa ist keine einzelne Gruppe, sondern ein Sammelbegriff für linksextreme militante Netzwerke, die Neonazis und weiße Supremazisten konfrontieren. Die Angeklagten bestritten jede Antifa-Zugehörigkeit. FBI-Direktor Kash Patel sagte, der Fall Prairieland sei der erste Fall, in dem Menschen, von denen die Regierung glaubt, dass sie Antifa sind, wegen terrorismusbezogener Anklagen angeklagt werden.
„Die heute verhängten Urteile machen deutlich, dass Antifa-Terroristen, die Polizei und Bundeseinrichtungen angreifen, mit schneller und kompromissloser Gerechtigkeit rechnen müssen.“
Kritiker warnen, dass die Strafverfolgung die Protestrechte im Rahmen des Ersten Verfassungszusatzes einschränken könnte. Der Fall hat auch außerhalb von Texas Aufmerksamkeit erregt: In Minnesota wurden kürzlich 15 Personen angeklagt, die angeblich die Einwanderungsdurchsetzung behindert haben und von der Staatsanwaltschaft ebenfalls als Antifa-Mitglieder bezeichnet wurden.
Weitere Folgen
Zusätzlich zu den acht am Dienstag Verurteilten soll Ines Soto am 1. Juli verurteilt werden. Sieben weitere, die sich der materiellen Unterstützung von Terroristen schuldig bekannt haben, müssen ebenfalls an diesem Tag mit einer Verurteilung rechnen. Song sagte in einer Stellungnahme nach seiner Verurteilung, er habe versucht, den Beamten davon abzuhalten, auf einen "rennenden, unbewaffneten Demonstranten" zu schießen, und bezog sich dabei auf zwei Demonstranten in Minneapolis, die Anfang des Jahres von Bundesagenten erschossen wurden. Er bezeichnete die Strafverfolgung als "Massenbestrafung" und "Schuld durch Assoziation."
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esPenas de hasta 100 años de cárcel por participar en una protesta ante un centro del ICE en Texas que derivó en un tiroteo
- stern.de450 Jahre Haft für "Antifa-Terroristen" in Texas
- POLITICO8 convicted in Texas immigration center shooting and protest are sentenced to decades in prison
- ReutersLeader of Texas immigration center attack gets 100-year prison sentence
- Benjamin Song
- Ehemaliger Reservist der Marineinfanterie, wegen versuchten Mordes verurteilt und zu 100 Jahren Haft verurteilt, weil er bei einem Protest am Prairieland Detention Center einen Polizeibeamten erschossen hat.
- Autumn Hill
- Angeklagte, im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt.
- Zachary Evetts
- Angeklagter, im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt.
- Savanna Batten
- Angeklagte, im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt.
- Meagan Morris
- Angeklagte, im Fall Prairieland verurteilt; einige Berichte nennen stattdessen Bradford Morris.
- Maricela Rueda
- Angeklagte, im Fall Prairieland zu 70 Jahren Haft verurteilt.
- Elizabeth Soto
- Angeklagte, im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt.
- Daniel Rolando Sanchez-Estrada
- Angeklagter, im Fall Prairieland zu 30 Jahren Haft wegen Verbergens von Dokumenten verurteilt.
- Ines Soto
- Angeklagte, deren Verurteilung für den 1. Juli im Fall Prairieland angesetzt ist.
- Cameron Arnold
- Angeklagter, der in einigen Berichten als im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt aufgeführt wird.
- Bradford Morris
- Angeklagter, der in einigen Berichten als im Fall Prairieland zu 50 Jahren Haft verurteilt aufgeführt wird.
- Philip Hayes
- Anwalt von Benjamin Song, argumentierte, die Schüsse seien Unterdrückungsfeuer gewesen, und sagte, sein Mandant werde Berufung einlegen.
- Reed O'Connor
- US-Bezirksrichter, der die Urteilsverkündung leitete und den Vorfall als Angriff auf die Demokratie bezeichnete.
- Frank Gatto
- Staatsanwalt, der auf harte Strafen drängte und sagte, Extremisten bräuchten zusätzliche Haftzeit.
- Kash Patel
- FBI-Direktor, der sagte, der Fall Prairieland sei die erste Antifa-Terrorismus-Strafverfolgung.
- Donald Trump
- US-Präsident, der Antifa per Durchführungsverordnung als inländische terroristische Organisation eingestuft hat.
- Todd Blanche
- Amtierender US-Generalstaatsanwalt, der sagte, die Urteile zeigten, dass Antifa-Terroristen mit schneller Gerechtigkeit rechnen müssten.
- Hope Song
- Mutter von Benjamin Song, bestritt, dass ihr Sohn den Polizisten erschossen habe.
- Lydia Koza
- Ehefrau der Angeklagten Autumn Hill, kritisierte das Urteil als Übergriff der Regierung.
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