US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag, den 7. April 2026, einen vorläufigen Waffenstillstand mit Teheran bekannt gegeben. Die Vereinbarung setzt geplante Militärschläge unter der Bedingung aus, dass die strategisch wichtige Straße von Hormus umgehend wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird. Pakistan vermittelte zwischen den Konfliktparteien, um die seit fünf Wochen andauernde Blockade zu beenden.
Zweiwöchige Waffenruhe
Donald Trump setzt Angriffe auf den Iran aus, nachdem Pakistan erfolgreich vermittelt hat.
Bedingung: Straße von Hormus
Die Waffenruhe ist direkt an die sofortige und sichere Wiedereröffnung der strategisch kritischen Meerenge geknüpft.
Ölpreise sinken drastisch
Nach der Ankündigung fielen die Preise für WTI und Brent um bis zu 19 Prozent, bleiben aber über Vorkriegsniveau.
Unklarheit über Libanon
Während Pakistan ein Übergreifen der Waffenruhe auf den Libanon meldete, dementierte Israel dies umgehend.
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag, den 7. April 2026, eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran verkündet. Weniger als zwei Stunden vor Ablauf einer Frist setzte er damit die geplanten Militärschläge aus. Voraussetzung für den Stopp ist die „vollständige, sofortige und sichere“ Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Trump gab die Einigung auf seiner Plattform Truth Social bekannt und verwies dabei auf die Vermittlungsarbeit des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif sowie von Feldmarschall Asim Munir, dem Chef des pakistanischen Verteidigungsstabs. Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat akzeptierte die 14-tägige Waffenruhe und bezeichnete sie als „großen Sieg“. Die iranischen Streitkräfte würden den Transit durch die Meerenge während des Waffenstillstands koordinieren. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran war am 28. Februar 2026 ausgebrochen; die Wasserstraße war vor der Ankündigung bereits fünf Wochen lang blockiert.
„Auf Grundlage von Gesprächen mit Premierminister Shehbaz Sharif und Marschall Asim Munir aus Pakistan sowie auf deren Ersuchen, die zerstörerische Gewalt aufzuschieben, die heute Abend gegen den Iran entfesselt werden sollte, stimme ich zu – unter der Bedingung, dass die Islamische Republik Iran der VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus zustimmt –, die Bombardierungen und den Angriff auf den Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen. Dies wird ein Waffenstillstand auf beiden Seiten sein!” — Donald Trump via Truth Social
Die US-israelische Militärkampagne gegen den Iran, bekannt als Operation Epic Fury, begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen, bei denen der damalige Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. In der Folge blockierte der Iran die Straße von Hormus, über die rund 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden, was die globale Energieversorgung massiv beeinträchtigte. China hatte bereits 2023 eine Vermittlerrolle bei der Annäherung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien eingenommen und damit einen Präzedenzfall für Pekings Diplomatie im Nahen Osten geschaffen. Die fünfwöchige Blockade der Meerenge führte dazu, dass die weltweiten Ölpreise von ihrem Stand vor dem Konflikt von etwa 70 US-Dollar pro Barrel drastisch anstiegen.
USA-Iran-Konflikt und Waffenruhe – Wichtige Ereignisse: — ; — ; —
Irans 10-Punkte-Plan stellt ehrgeizige Bedingungen für den Frieden Der Iran übermittelte über pakistanische Vermittler einen 10-Punkte-Friedensplan, den Trump als „tragfähige Basis“ für Verhandlungen bezeichnete, obwohl Analysten anmerkten, dass Washington mehrere Bedingungen zuvor abgelehnt hatte. Zu den umstrittensten Punkten gehört laut iranischen Staatsmedien die Forderung Teherans nach Kontrolle über die Straße von Hormus – ein Gewässer, über das der Iran vor Konfliktbeginn keine formale Kontrolle ausübte. Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat erklärte, der Plan fordere zudem die Aufhebung aller primären und sekundären US-Sanktionen gegen den Iran sowie den Abzug amerikanischer Kampftruppen von allen Stützpunkten in der Region. Das iranische Staatsfernsehen verbreitete Meldungen mit dem Inhalt: „Trump akzeptiert Irans Bedingungen zur Beendigung des Krieges“, und stellte die Waffenruhe als diplomatischen Erfolg dar. Der Rat erklärte, die Annahme einer solchen Resolution stelle einen „bedeutenden diplomatischen Sieg für die iranische Nation dar“. Internationale Analysten wiesen in Berichten darauf hin, dass die iranischen Forderungen eher eine Verhandlungsgrundlage als finale Bedingungen seien und Maximallösungen in ihrer jetzigen Form kaum akzeptiert würden. Die Verhandlungen sollen am Freitag, den 10. April 2026, in Islamabad auf Einladung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif fortgesetzt werden.
„Wir haben einen 10-Punkte-Vorschlag vom Iran erhalten und glauben, dass er eine tragfähige Basis für Verhandlungen darstellt. In fast allen bisherigen Streitpunkten wurde eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erzielt, aber die zweiwöchige Frist wird es ermöglichen, das Abkommen zu finalisieren und zum Abschluss zu bringen.” — Donald Trump via Truth Social
Chinas Rolle anerkannt, Libanon-Streit belastet die Vereinbarung Trump bestätigte, dass China eine Rolle dabei spielte, den Iran zur Annahme der Waffenruhe zu bewegen. Auf die Frage von AFP, ob Peking involviert gewesen sei, antwortete er: „Ja, das habe ich gehört.“ Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, Liu Pengyu, erklärte gegenüber CNN, China habe sich seit Beginn der Feindseligkeiten „bemüht, zu einem Waffenstillstand und dem Ende des Konflikts beizutragen“. Die Ankündigung der Waffenruhe löste jedoch unmittelbar Streit über deren geografische Reichweite aus. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif erklärte, die Vereinbarung gelte „mit sofortiger Wirkung“ auch für den Libanon und andere Gebiete. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu veröffentlichte hingegen eine englischsprachige Erklärung, in der ausdrücklich klargestellt wurde, dass „die zweiwöchige Waffenruhe den Libanon nicht einschließt“. Netanjahus Büro begrüßte den Waffenstillstand in Bezug auf den Iran und unterstützte Trumps Entscheidung zur Aussetzung der Angriffe „unter Vorbehalt der sofortigen Öffnung der Meerengen durch den Iran und der Einstellung aller Angriffe auf die USA, Israel und Länder in der Region“. Die israelische Erklärung betonte zudem die Unterstützung für US-Bemühungen sicherzustellen, dass der Iran „keine nukleare, rakentechnische oder terroristische Bedrohung mehr“ für die Region darstellt. Unklar blieb, wann die Waffenruhe offiziell in Kraft trat, da zum Zeitpunkt der Ankündigung weiterhin Berichte über Angriffe und Raketeneinschläge aus der Region vorlagen.
„Israel unterstützt die Entscheidung von Präsident Trump, die Angriffe gegen den Iran für zwei Wochen auszusetzen, sofern der Iran die Meerengen unverzüglich öffnet und alle Angriffe auf die USA, Israel und Länder in der Region einstellt.” — Benjamin Netanyahu's office via Ziare.com
Ölpreise verzeichnen stärksten Tagesrückgang seit sechs Jahren Die globalen Ölmärkte reagierten heftig auf die Nachricht der Waffenruhe. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate brach im Tagesverlauf um bis zu 19 Prozent ein – laut HotNews der größte Tagesverlust seit fast sechs Jahren. WTI schloss bei etwa 94,47 US-Dollar pro Barrel, was einem Tagesminus von rund 16 Prozent entspricht. Die internationale Referenzsorte Brent fiel um etwa 15,9 Prozent auf 92,30 US-Dollar pro Barrel. Trotz des Rückgangs verharren beide Sorten deutlich über dem Niveau von etwa 70 US-Dollar, das vor dem 28. Februar registriert wurde. Die wichtigsten Aktienindizes im asiatisch-pazifischen Raum legten im frühen Handel zu: Japans Nikkei 225 stieg um 4,5 Prozent, der australische ASX 200 gewann mehr als 2,5 Prozent. Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi erklärte, dass ein sicherer Transit durch die Straße von Hormus während der zweiwöchigen Frist „durch Koordination mit den Streitkräften Irans unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen möglich sein wird“.
19% (Tagesrückgang) — Größter Ein-Tages-Verlust für WTI-Rohöl seit sechs Jahren
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Shehbaz Sharif — premier Pakistanu
- Asim Munir — pierwszy szef sztabu obrony Pakistanu (CDF) i 11. szef sztabu armii
- Benjamin Netanyahu — premier Izraela
- Abbas Araghchi — minister spraw zagranicznych Iranu
Sources: 35 articles
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