Nach zwei Wochen Waffenruhe signalisieren sowohl Washington als auch Teheran die Bereitschaft für eine zweite Verhandlungsrunde. US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, der Iran strebe „verzweifelt“ nach einer Einigung, während Vizepräsident JD Vance trotz des jüngsten Scheiterns der Gespräche in Islamabad Fortschritte sieht.

Diplomatische Bewegung

Donald Trump sieht den Iran-Konflikt vor dem Abschluss und verweist auf Teherans Interesse an einem Deal sowie eine mögliche neue Verhandlungsrunde am Donnerstag.

Nuklearstreit als Kernproblem

Die erste Gesprächsrunde in Islamabad scheiterte an der US-Forderung nach einem kompletten Verzicht auf Kernwaffen, was der Iran bisher ablehnt.

Wirtschaftliche Blockade

Trotz Verhandlungsbereitschaft haben die USA eine Blockade der Straße von Hormus gestartet, um den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen.

Donald Trump hat seine Überzeugung geäußert, dass der Krieg gegen den Iran „fast vorbei“ sei. In einem Interview mit Fox News, aus dem die Moderatorin Maria Bartiromo Ausschnitte in sozialen Medien teilte, sagte der US-Präsident, Teheran wolle „verzweifelt“ ein Abkommen erzielen. Derzeit hält eine zweiwöchige Waffenruhe an, während beide Seiten Bereitschaft für eine zweite Verhandlungsrunde signalisieren. Trump fügte hinzu, dass der Iran im Falle eines aktuellen US-Abzugs 20 Jahre für den Wiederaufbau benötigen würde – „und wir sind noch nicht fertig“, so der Präsident. Eine erste Gesprächsrunde in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad war am vergangenen Wochenende ohne Ergebnis geblieben, wobei sich das Atomprogramm als zentraler Streitpunkt herausstellte. Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte bereits am Donnerstag ein zweites Treffen stattfinden.

Vance zeigt sich trotz tiefen Misstrauens zuversichtlich US-Vizepräsident JD Vance äußerte sich optimistisch zum Verlauf der Verhandlungen, räumte jedoch die Größe der Herausforderung ein. Bei einer Veranstaltung in Athens im Bundesstaat Georgia sagte Vance, dass trotz des Abbruchs in Islamabad enorme Fortschritte erzielt worden seien. Er benannte das Kernhindernis deutlich: Die Vereinigten Staaten streben eine Vereinbarung an, nach der der Iran über keinerlei Kernwaffen verfügt – eine Bedingung, die die iranischen Unterhändler bisher ablehnen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei, wo wir gerade stehen” — JD Vance via Spiegel Online Pakistan nimmt derweil eine aktive Vermittlerrolle ein. Ein hochrangiger Vertreter der pakistanischen Regierung bestätigte, dass Islamabad Kontakt zu Teheran aufgenommen und eine positive Rückmeldung zu einer zweiten Verhandlungsrunde erhalten habe. Trump lobte Feldmarschall Asim Munir, Pakistans Generalstabschef, für dessen diplomatische Bemühungen und erklärte, dieser leiste „großartige Arbeit“.

Iran kritisiert US-Maximalforderungen während Blockade beginnt Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian machte Washington für das Scheitern in Islamabad verantwortlich und warf der US-Seite mangelnden guten Willen sowie Maximalforderungen vor. Der Abbruch erfolgte trotz der seit zwei Wochen bestehenden Waffenruhe. Unabhängig davon kündigte Trump eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus an, die am Montagnachmittag in Kraft trat. Diese Maßnahme erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Teheran in einem Moment, in dem die diplomatischen Kanäle zwar offen, aber fragil sind. In einem Telefonat mit dem New York Post erklärte Trump gegenüber einem Reporter, dieser solle „eigentlich dort bleiben, da in den nächsten zwei Tagen etwas passieren könnte“. Fortschritte seien sowohl in Europa als auch in Pakistan möglich. Laut CNN wird erwartet, dass Vizepräsident Vance die zweite Verhandlungsrunde anführen wird, sofern diese zustande kommt.

Macron und Guterres dringen auf Fortsetzung der Diplomatie Parallel zum militärischen und wirtschaftlichen Druck nimmt der internationale Ruf nach einer Verhandlungslösung zu. Der französische Präsident Emmanuel Macron telefonierte getrennt mit Trump und Pezeshkian, um auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu drängen. UN-Generalsekretär António Guterres sagte vor Journalisten, eine Fortsetzung der Gespräche zwischen den USA und dem Iran sei aufgrund entsprechender Anzeichen sehr wahrscheinlich. „Ich denke, es ist fast vorbei. Ich meine, für mich sieht es so aus, als wäre es fast vorbei” — Donald Trump via Fox News Die Häufung optimistischer Signale aus Washington, die pakistanische Vermittlung und der internationale diplomatische Druck deuten darauf hin, dass sich der Rahmen für eine zweite Verhandlungsrunde formt, auch wenn Termin und Ort noch nicht offiziell bestätigt wurden. Der Ausgang künftiger Gespräche wird maßgeblich davon abhängen, ob die Kluft beim Thema des iranischen Atomprogramms – jenem Punkt, an dem die erste Runde in Islamabad scheiterte – überbrückt werden kann.

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran, bekannt als Operation Epic Fury, begann am 28. Februar 2026 mit ersten Angriffen, bei denen Revolutionsführer Ali Khamenei getötet wurde. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde daraufhin am 9. März 2026 zum neuen Obersten Führer ernannt. Der Konflikt markiert eine massive Eskalation langjähriger Spannungen um das iranische Nuklearprogramm und dessen regionalen Einfluss. Die erste Verhandlungsrunde während der Waffenruhe fand in Islamabad, Pakistan, statt und endete am vergangenen Wochenende ohne Einigung, wobei die Frage der iranischen Nuklearkapazitäten als Hauptvorteil für ein Abkommen identifiziert wurde.

USA-Iran-Krieg und Diplomatie — Wichtige Ereignisse: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
  • JD Vance — 50. wiceprezydent Stanów Zjednoczonych
  • Masoud Pezeshkian — dziewiąty prezydent Iranu, sprawujący urząd od 2024 roku
  • Asim Munir — pierwszy Szef Sił Obrony Pakistanu i 11. Szef Sztabu Armii
  • António Guterres — dziewiąty sekretarz generalny Organizacji Narodów Zjednoczonych
  • Emmanuel Macron — prezydent Francji

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