US-Präsident Donald Trump hat den militärischen Konflikt gegen den Iran für fast beendet erklärt, hält jedoch zugleich an der Seeblockade iranischer Häfen fest. Während eine neue Verhandlungsrunde am 16. April 2026 in Pakistan erwartet wird, schloss das Weiße Haus eine Verlängerung der aktuellen Waffenruhe aus.
Krieg vor dem Ende
Präsident Trump bezeichnet den militärischen Konflikt als nahezu abgeschlossen, lehnt eine Verlängerung der Waffenruhe aber ab.
Diplomatische Bemühungen
Verhandlungen sollen am 16. April in Pakistan fortgesetzt werden, während der Iran eine fünfjährige Pause seines Atomprogramms vorschlägt.
Kritik an der NATO
Trump bezeichnete das Bündnis als Papiertiger und kritisierte die mangelnde Unterstützung durch europäische Partner wie Spanien.
US-Präsident Donald Trump hat den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran in am Mittwoch ausgestrahlten Interviews als „nahezu beendet“ bezeichnet. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Teheran ein Abkommen anstrebe, schloss jedoch gleichzeitig eine Verlängerung der laufenden zweiwöchigen Waffenruhe aus und hielt an der zu Beginn der Woche eingeführten Seeblockade gegen iranische Häfen fest. Trump äußerte sich in getrennten Gesprächen mit der Fox-Business-Moderatorin Maria Bartiromo und dem Sender ABC News. Bartiromo merkte später an, dass Trump in ihrem Austausch wiederholt in der Vergangenheitsform über den Konflikt gesprochen habe. Die Auseinandersetzung, die am 28. Februar 2026 begann, ist nach einem in der Nacht vom 7. auf den 8. April verkündeten und von Pakistan vermittelten Waffenstillstand in eine fragile diplomatische Phase eingetreten. Dennoch üben die Vereinigten Staaten weiterhin militärischen und wirtschaftlichen Druck auf den Iran aus, während die Friedensgespräche vorerst ausgesetzt blieben. Eine neue Verhandlungsrunde soll voraussichtlich am Donnerstag, den 16. April, in Pakistan beginnen. Trump warnt Iran vor 20 Jahren WiederaufbauTrumps Äußerungen verbanden Optimismus hinsichtlich einer diplomatischen Lösung mit einer deutlichen Warnung vor den Folgen einer Fortsetzung des Konflikts. „„Ich denke, es ist fast vorbei, ja. Ich meine, ich betrachte es als fast beendet“” — Donald Trump via Fox Business, so der Präsident. Er fügte hinzu, dass der Iran im Falle eines sofortigen Rückzugs der USA zwei Jahrzehnte benötigen würde, um seine Infrastruktur und militärischen Kapazitäten wiederaufzubauen. „„Wenn ich jetzt abziehen würde, bräuchten sie 20 Jahre, um dieses Land wiederaufzubauen, und wir sind noch nicht fertig“” — Donald Trump via Fox Business. In seinem Interview mit ABC News erklärte Trump, er ziehe eine Verlängerung der Waffenruhe nicht in Betracht, da er diese nicht für notwendig halte. Er stellte den Ausgang als binäre Entscheidung dar: „„Es könnte so oder so enden. Ich denke, ein Abkommen wäre besser, denn dann könnten sie mit dem Wiederaufbau beginnen“” — Donald Trump via Nasz Dziennik. Trump zeigte sich zudem überzeugt, dass die iranische Führung nun „entschlossen ist, eine Einigung zu erzielen“. Dies deckt sich mit Berichten, wonach Teheran eine fünfjährige Aussetzung seines Atomprogramms vorgeschlagen habe. Die US-Delegation bewertete diesen Zeitraum laut AGI unter Berufung auf die New York Times jedoch als zu kurz. Vance bestätigt Einhaltung der Waffenruhe und setzt nukleare GrenzenVizepräsident J.D. Vance bestätigte am Mittwoch, dass der Waffenstillstand weiterhin Bestand habe. Er erklärte vor Journalisten, die Waffenruhe werde eingehalten, und zeigte sich zuversichtlich, dass ein umfassenderes Abkommen erreichbar bleibe. Bei einem Forum der konservativen Organisation Turning Point in Phoenix skizzierte Vance die Bedingungen der Regierung für eine diplomatische Beilegung: Der Iran müsse nachweislich auf die Entwicklung von Kernwaffen verzichten. „„Die Vereinigten Staaten werden ihnen helfen, in der Weltwirtschaft erfolgreich zu sein“” — J.D. Vance via AGI, sagte Vance. Er deutete zudem an, dass Washington bereit wäre, den Iran wirtschaftlich als „normales Land“ zu behandeln, sofern diese Bedingungen erfüllt würden, was auf mögliche Lockerungen der Sanktionen hindeutet. Die Äußerungen des Vizepräsidenten erfolgten wenige Stunden nach Trumps Ankündigung, dass direkte Verhandlungen mit Teheran innerhalb von zwei Tagen wieder aufgenommen werden könnten – ein Zeitplan, der mit den für Donnerstag in Pakistan erwarteten Gesprächen übereinstimmt. Das US Central Command gab separat bekannt, dass die am Montag, den 13. April, begonnene Seeblockade iranischer Häfen innerhalb von 36 Stunden „vollständig umgesetzt“ wurde, wie aus einem Beitrag des CENTCOM-Chefs Brad Cooper auf der Plattform X hervorgeht. Trump bezeichnet NATO angesichts der Iran-Haltung als „Papiertiger“Parallel zu seinen Kommentaren über den Kriegsverlauf erneuerte Trump seine Kritik an der NATO. Er bezeichnete das Bündnis als „Papiertiger“ und warf ihm vor, die Vereinigten Staaten während des Konflikts nicht unterstützt zu haben. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump: „Die NATO war nicht für uns da und wird es auch in Zukunft nicht sein“. Dies unterstreicht seine in den letzten Wochen wiederholten Beschwerden und signalisiert laut El País seine Absicht, die Vereinigten Staaten aus dem Bündnis zurückzuziehen. Die Spannungen spiegeln einen tiefen Bruch innerhalb der Allianz wider: Mehrere NATO-Mitglieder, darunter Spanien, sperrten ihren Luftraum oder verweigerten die Nutzung ihrer Stützpunkte für amerikanische Operationen gegen den Iran. Zudem lehnten etliche Mitgliedstaaten die Entsendung von Kriegsschiffen in die Straße von Hormus ab, wo die USA derzeit die Blockade aufrechterhalten. Ein Treffen zwischen NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Trump am 8. April im Weißen Haus blieb laut El País ohne Annäherung. Die US-israelische Militärkampagne gegen den Iran mit dem Namen „Operation Epic Fury“ begann am 28. Februar 2026 und führte bereits in den ersten Angriffen zum Tod des geistlichen Oberhauptes Ali Khamenei. Sein Sohn, Mojtaba Khamenei, wurde am 9. März 2026 zum neuen Obersten Führer ernannt. Pakistan vermittelte daraufhin die am 7./8. April verkündete zweiwöchige Waffenruhe; nachfolgende Friedensgespräche in Islamabad am Wochenende wurden ohne Einigung unterbrochen. Die Wiederaufnahme der Gespräche in Pakistan am Donnerstag wird mit Spannung erwartet, da die Beständigkeit der Waffenruhe ungewiss bleibt, insbesondere da die Seeblockade auch während des nominalen Waffenstillstands eine erhebliche Eskalation darstellt.Wichtige Ereignisse: US-Iran-Krieg und Diplomatie: — ; — ; — ; — ; — ; —
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- J. D. Vance — 50. wiceprezydent Stanów Zjednoczonych
- Mark Rutte — 14. Sekretarz Generalny NATO
- Maria Bartiromo — Dziennikarka Fox Business, która przeprowadziła wywiad z prezydentem Trumpem
Sources: 14 articles
- Trump spune că războiul din Iran este "aproape de sfârșit" (Mediafax.ro)
- Iran: Trump, guerra vicina alla fine, non penso a estendere cessate il fuoco - Il Sole 24 ORE (Il Sole 24 ORE)
- USA/ Trump: Nie myślę o przedłużeniu rozejmu z Iranem (Nasz Dziennik)
- Trump: 'La guerra la vedo ormai quasi conclusa' (AGI)
- Trump: wojna w Iranie jest bardzo blisko końca (Polska Agencja Prasowa)
- Trump o wojnie w Iranie. ''Jest bliska zakończenia'' | Niezalezna.pl (NIEZALEZNA.PL)
- Última hora de la guerra de Estados Unidos e Israel contra Irán, en directo | Trump dice que la guerra con Irán está "cerca de terminar" y vuelve a cargar contra la OTAN (EL PAÍS)
- Trump mówi o końcu wojny. "Gdybym się teraz wycofał" (wiadomosci.radiozet.pl)
- Trump asegura que la guerra en Irán "está a punto de terminar" pero que todavía "no han terminado" su ofensiva (LaSexta)
- USA i Iran blisko przełomu? Donald Trump zapowiada koniec wojny (forsal.pl)