Der Komiker Torsten Sträter hat am 14. April 2026 eine Tumor-Erkrankung öffentlich gemacht und eine entsprechende Mitteilung auf seiner Website veröffentlicht. Wegen einer bereits seit Wochen andauernden intensiven medizinischen Behandlung müssen alle Termine für den Monat April verschoben werden. Der gebürtige Dortmunder betonte dabei ausdrücklich, dass der Grund für seine mehrmonatige Bühnenabstinenz nicht seine bekannte Depressionshistorie sei.

Tumor-Diagnose statt Depression

Sträter klärt auf, dass seine Auszeit physische Ursachen hat und nicht auf seine psychische Vorerkrankung zurückzuführen ist.

Behandlungsverlauf positiv

Die medizinische Therapie schlage gut an; als Nebenwirkung verlor der Komiker zeitweise seinen Bart.

Comeback im Mai geplant

Nach Absagen von Januar bis April plant Sträter im Mai Auftritte in vier Städten, darunter Münster und Oberhausen.

Der deutsche Komiker Torsten Sträter hat am 14. April 2026 öffentlich eine Tumor-Erkrankung bekannt gegeben. Auf seiner Website erklärte er, dass die Auftritte im April verschoben werden müssten und er sich seit mehreren Wochen in intensiver medizinischer Behandlung befinde. Der 59-jährige Dortmunder wandte sich direkt an seine Fans und stellte klar, dass seine monatelange Abwesenheit von der Bühne nicht mit seiner dokumentierten Depressionsgeschichte zusammenhänge. Sträter machte keine genaueren Angaben zur Art des Tumors und bat darum, seine Privatsphäre bezüglich weiterer Details der Diagnose zu respektieren.

Monatelanges Schweigen durch offenes Online-Statement beendet Die Ankündigung erfolgte nach einer längeren Phase von Absagen, die im Januar 2026 begann. Damals hatte Sträters Management mehr als 20 Termine seiner Tournee „Mach mal das große Licht an“ mit Verweis auf eine „längerfristige Regenerationsphase“ gestrichen. Zu diesem Zeitpunkt wurde keine spezifische Krankheit genannt, woraufhin viele Fans spekulierten, seine Abwesenheit stehe im Zusammenhang mit Depressionen. In seiner Erklärung vom April ging Sträter direkt auf diese Vermutungen ein.

„„Einerseits kann ich Entwarnung geben: Depression ist es nicht. Blöderweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur.“” — Torsten Sträter via N-tv

Er erklärte sein langes Schweigen damit, dass eine schwere Erkrankung naturgemäß die gesamte Aufmerksamkeit beanspruche und kaum mentale Kapazitäten für anderes lasse. Die betroffenen Termine von Januar bis März hätten laut RP Online unter anderem Auftritte in Köln, Hamm, Bochum, Essen, Moers, Leverkusen, Düsseldorf und Siegen umfasst.

Behandlung schlage gut an – Bart als einziger sichtbarer Verlust Sträter beschrieb die medizinische Versorgung positiv; er befinde sich in den Händen fähiger Ärzte und habe die Behandlung bislang gut vertragen. Seinen charakteristischen trockenen Humor behielt er in der Mitteilung bei und kommentierte eine sichtbare Nebenwirkung der Therapie in gewohnt sachlicher Weise.

„„Wenn man mal davon absieht, dass mir der komplette Bart auf den Pullover gerieselt ist. Er wächst allerdings mittlerweile wieder nach.“” — Torsten Sträter via stern.de

Er fügte hinzu, dass Bärte „generell überbewertet“ seien, und scherzte, dass er aus Erholungsgründen bei seinen Mai-Auftritten vielleicht nur zwei Stunden und vierzig Minuten statt der üblichen drei Stunden spielen werde. Weitere Details zur Art des Tumors oder seinem aktuellen Zustand lehnte er ab und bat die Fans ausdrücklich darum, keine alternativen Heilmethoden vorzuschlagen. Das Statement schloss optimistisch; Sträter betonte, dass er sich auf die Rückkehr auf die Bühne freue.

Mai-Comeback in vier deutschen Städten geplant Laut seiner Website bestätigte Sträter, dass vier für Mai 2026 geplante Auftritte in Jülich, Münster, Oberhausen und Chemnitz voraussichtlich stattfinden werden. Dies wären seine ersten Bühnenauftritte seit Beginn der Absagen Anfang des Jahres. Sträter ist eine feste Größe in der deutschen Kabarett- und Comedyszene und über die Bühne hinaus durch Fernsehauftritte, unter anderem in der ARD, bekannt. Seit 2018 ist er Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga – ein Ehrenamt, das sein langjähriges öffentliches Engagement für psychische Gesundheit widerspiegelt.

Sträter wurde in den 2000er-Jahren durch die Poetry-Slam-Szene bekannt und gewann laut Berliner Zeitung 2009, 2010 und 2012 die NRW-Landesmeisterschaft. Seine Offenheit gegenüber eigenen Depressionserfahrungen, insbesondere aus den 1990er-Jahren, wurde zu einem prägenden Element seiner öffentlichen Person und seiner Bühnenarbeit. Im Jahr 2022 erhielten er und sein Kollege Kurt Krömer den Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung für ihr Gespräch über Depressionen in der Sendung „Chez Krömer“, in dem beide Männer über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit sprachen.

Torsten Sträter: Erkrankung und Absagen: — ; — ; —

Mentioned People

  • Torsten Sträter — Niemiecki komik, artysta kabaretowy i slamer, pisarz oraz aktor dubbingowy
  • Kurt Krömer — Komik i były gospodarz programu „Chez Krömer”, który rozmawiał ze Sträterem o depresji

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