Sporting CP hat den FC Porto zum Auftakt der Finalphase der portugiesischen Handball-Meisterschaft mit 33:30 besiegt. Überschattet wurde die Partie am 28. März 2026 in der Dragão Arena allerdings von Vorwürfen wegen eines intensiven Geruchs in der Gästekabine, nach denen Sportings Trainer und ein Spieler ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Spiel begann 15 Minuten verspätet und fand unter formellem Protest von Sporting statt.

Sporting bleibt an der Spitze

Mit dem 33:30-Erfolg in Porto festigt Sporting CP die Führung in der Finalphase und liegt nun mit 36 Punkten vor dem FC Porto mit 30 Zählern.

Vor dem Spiel kommt es zu Vorwürfen

Sporting meldet einen intensiven Geruch in der Gästekabine; Trainer Ricardo Costa und Christian Moga werden ins Krankenhaus gebracht, FC Porto weist die Darstellung zurück.

Spielverlauf mit klarer Sporting-Phase

Sporting führt zwischenzeitlich deutlich, muss aber die Aufholjagd des FC Porto überstehen und setzt sich in der Schlussphase erneut ab.

Thorkelsson und Kiko Costa prägen die Partie

Orri Freyr Thorkelsson erzielt 11 Tore, Francisco „Kiko“ Costa kommt auf 8 Treffer und entscheidet das Spiel mit.

Sporting CP gewann am 28. März 2026 in der Dragão Arena in Porto zum Auftakt der Finalphase der portugiesischen Handball-Meisterschaft mit 33:30 gegen den FC Porto. Das Ergebnis wurde jedoch von einer Kontroverse vor dem Anpfiff überlagert, bei der es um einen angeblich intensiven Geruch in der Kabine der Gäste ging, nach dem Sportings Trainer und ein Spieler ins Krankenhaus gebracht worden sein sollen. Die Partie begann 15 Minuten verspätet und wurde unter formellem Protest von Sporting ausgetragen. Der isländische Außenspieler Orri Freyr Thorkelsson erzielte für die Gäste 11 Tore, Francisco „Kiko“ Costa kam auf 8 Treffer. Durch den Sieg baute Sporting den Vorsprung an der Tabellenspitze aus; der Klub aus Lissabon liegt nun mit 36 Punkten vor dem FC Porto, der 30 Zähler hat, bei noch fünf ausstehenden Runden in der Finalphase.

Sporting CP und der FC Porto sind die beiden erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des portugiesischen Handballs, wobei Sporting als erfolgreichster Handballklub Portugals gilt. Beide Vereine kämpfen seit Jahren um die Spitze der Andebol 1-Tabelle, weshalb ihre direkten Duelle im nationalen Handball zu den meistbeachteten Begegnungen gehören. Sporting trat als zweimaliger Titelverteidiger an und wollte den dritten nationalen Meistertitel in Serie holen.

Der Vorfall vor dem Spiel begann wenige Minuten vor dem Anpfiff, als Mitglieder von Sportings Delegation einen intensiven Geruch in der Gästekabine der Dragão Arena meldeten, dessen Ursprung nach Angaben der Spielbeobachter unbekannt war und als „schlaffördernd“ beschrieben wurde. Trainer Ricardo Costa und Kreisläufer Christian Moga wurden vor Ort von medizinischem Personal in den Ambulanzen versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Auch andere Mitglieder der Sporting-Delegation sollen Anzeichen von Unwohlsein gezeigt haben, und die Mannschaft musste sich in den Gängen der Halle statt in der Kabine umziehen. Weder Ricardo Costa noch Moga standen auf dem Spielberichtsbogen. Sporting wurde in der Abwesenheit von Costa von Carlos Carneiro an der Seitenlinie betreut, zudem fehlte Natan Suárez im Aufgebot. Der FC Porto reagierte umgehend mit einer schriftlichen Stellungnahme, in der der Klub die Vorwürfe in einer „absolut klaren und eindeutigen“ Weise zurückwies und sowohl den Portugiesischen Handballverband als auch die öffentliche Sicherheits polizei kontaktierte, um die Bedingungen in der Kabine überprüfen zu lassen. Der Klub bot zudem akkreditierten Medien Zugang zu den Räumen an, damit diese die Lage eigenständig prüfen konnten.

„Solche Andeutungen sind schwerwiegend, unzulässig und entbehren vollständig jeder Grundlage.” — FC Porto via Correio da Manhã

Porto-Funktionär wirft Sporting-Spieler Attacke auf Fan vor Nach dem Schlusspfiff ging die Kontroverse neben dem Feld weiter, als Mário Santos, Generaldirektor der Sportabteilungen des FC Porto, öffentlich behauptete, Sporting-Spieler Martim Costa habe während der Aufwärmphase einen FC-Porto-Anhänger auf der Tribüne gestoßen. Santos erklärte, ihm lägen Bilder vor, die den mutmaßlichen Vorfall dokumentierten, und sprach von einer „sehr ernsten Situation“. Zugleich stellte er Sportings Darstellung der Krankenhauseinweisungen infrage, erklärte, niemand habe die Dragão Arena tatsächlich verlassen, und bezeichnete die Krankenhausfahrten als „absolut surreal“. Die Haltung des FC Porto war, der Klub habe Sporting „mit voller Würde und im Rahmen der Regeln für einen fairen, edlen und loyalen Wettbewerb“ empfangen.

„Es gibt Bilder, die belegen, dass er zu einem Fan gegangen ist und ihn während der Aufwärmphase angeblich gestoßen hat. Er ging auf die Tribüne und stieß einen Fan.” — Mário Santos via Notícias ao Minuto

11 (Tore) — Orri Thorkelssons Ausbeute für Sporting in der Partie

Daymaro Salina sieht Rot, Sporting setzt sich auf dem Feld ab Sporting übernahm auf dem Feld von Beginn an die Kontrolle. Martim Costa erzielte das erste Tor, und die Gäste bauten im ersten Durchgang zwischenzeitlich Führungen von bis zu vier Treffern auf, als sie mehrfach 12:8 und 13:9 vorne lagen. Für den FC Porto wurde die Aufgabe in der 17. Minute zusätzlich erschwert, als Daymaro Salina nach einer Videoüberprüfung wegen eines Vergehens gegen Francisco Costa disqualifiziert wurde und damit einer der abgeklärtesten Spieler der Gastgeber aus der Partie fiel. Zudem fehlte Portos Torhüter Sebastian Abrahamsson, der nach Angaben von Trainer Magnus Andersson in der Nacht zuvor unter Erbrechen gelitten hatte. Trotz dieser Rückschläge kämpfte sich der FC Porto zurück, glich zu Beginn der zweiten Halbzeit zum 20:20 aus und ging in der 43. Minute durch Hurtado beim 26:25 erstmals in Führung. In der Schlussphase setzte sich Sporting wieder durch, Thorkelsson und Francisco Costa wurden entscheidend, und die Gäste lagen vor der letzten Minute mit fünf Toren vorn, ehe Porto in den letzten Sekunden noch zweimal traf und den Rückstand auf drei Treffer verkürzte.

„Es ist kein gutes Gefühl. In der ersten Halbzeit hatten wir in der Abwehr einige Probleme, wir haben zu viele Tore kassiert.” — Magnus Andersson via SAPO

Schlüsselmomente — FC Porto gegen Sporting CP, 28. März 2026: — ; — ; — ; — ; — ; —

Sporting CP: 36, FC Porto: 30, Benfica: 29, Águas Santas: 25

FC Porto, Sporting CP

Mentioned People

  • Ricardo Costa — Portugalski piłkarz ręczny Sporting CP i reprezentacji Portugalii
  • Daymaro Salina — Urodzony na Kubie portugalski piłkarz ręczny FC Porto i reprezentacji Portugalii
  • Orri Freyr Þorkelsson — Islandzki piłkarz ręczny Sporting CP i reprezentacji Islandii
  • Francisco Costa — Portugalski piłkarz ręczny Sporting CP i reprezentacji Portugalii, znany jako Kiko Costa
  • Carlos Carneiro — Były portugalski piłkarz ręczny i obecny działacz Sporting CP
  • Magnus Andersson — Trener drużyny piłki ręcznej FC Porto

Sources: 9 articles