Sony hat für den 2. April 2026 eine weltweite Preiserhöhung für die PlayStation-5-Konsolen und das Zubehör PlayStation Portal angekündigt. In den USA steigt der Preis der Standardmodelle um 100 Dollar, in Europa um 100 Euro. Als Begründung nannte das Unternehmen anhaltende Belastungen im globalen wirtschaftlichen Umfeld.
Sony hebt Preise für mehrere PS5-Modelle an
Ab dem 2. April 2026 werden PS5, PS5 Pro und PlayStation Portal in mehreren Märkten teurer. In den Vereinigten Staaten steigt der Preis der Standardmodelle um 100 Dollar, in Europa um 100 Euro.
Lieferketten und Zölle als Belastungsfaktoren
Sony verweist auf RAM-Engpässe, geopolitische Spannungen und US-Zölle. Nach Unternehmensangaben lassen sich die zusätzlichen Kosten nicht mehr intern ausgleichen.
Dritte Preisanhebung binnen rund eines Jahres
Bereits im April und August 2025 hatte Sony die Preise erhöht. Für die PS5 Pro hatte es im August 2025 keine Änderung gegeben.
Sony hat eine weltweite Preiserhöhung für seine PlayStation-5-Konsolen und das Zubehör PlayStation Portal angekündigt, die am 2. April 2026 in Kraft tritt. Die Standardmodelle werden in den Vereinigten Staaten um 100 Dollar teurer, in Europa um 100 Euro. Das Unternehmen verwies auf „anhaltende Belastungen im globalen wirtschaftlichen Umfeld“ als maßgeblichen Grund für die Entscheidung. Der PS5 Pro wird künftig 899,99 Dollar / 899,99 Euro / 789,99 Pfund kosten, nach zuvor 749,99 Dollar / 699,99 Pfund. Die Standard-PS5 mit Laufwerk kostet dann 649,99 Dollar / 649,99 Euro / 569,99 Pfund, während die PS5 Digital Edition mit 599,99 Dollar / 599,99 Euro / 519,99 Pfund bepreist wird. Der PlayStation Portal-Remote-Player steigt auf 249,99 Dollar / 249,99 Euro / 219,99 Pfund. Das entspricht einem Plus von 50 Dollar in den Vereinigten Staaten und 30 Euro in Europa.
RAM-Engpässe und Zölle setzen Sonys Lieferkette unter Druck Sony machte für die Preiserhöhung drei unterschiedliche wirtschaftliche Belastungen verantwortlich, die auf die weltweite Elektronikindustrie wirken. Ein Mangel an RAM hat sich dabei zu einem zentralen Faktor entwickelt. Große Speicherhersteller verlagern Produktionskapazitäten auf Infrastruktur für Systeme der künstlichen Intelligenz, wodurch sich Hersteller von Unterhaltungselektronik um ein knappes Angebot konkurrieren. Geopolitische Spannungen infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten haben zusätzlich für mehr Volatilität in globalen Lieferketten und Rohstoffmärkten gesorgt. Auch von der US-Regierung verhängte Zölle haben nach Angaben von Le Parisien Produktionsketten in der Elektronikindustrie in Asien gestört. Die Kombination dieser Belastungen habe Sony dazu gebracht, die zusätzlichen Kosten nicht mehr intern auffangen zu können. Isabelle Tomatis, Vizepräsidentin für globales Marketing bei Sony Interactive Entertainment, bestätigte diese Begründung. „Wir wissen, dass Preisänderungen unsere Community betreffen, und nach sorgfältiger Prüfung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dies ein notwendiger Schritt ist, damit wir Spielern weltweit weiterhin innovative und hochwertige Spielerlebnisse bieten können” — Isabelle Tomatis via TechRadar
Dritte Erhöhung innerhalb von zwölf Monaten sorgt für Unmut Die Erhöhung im April 2026 ist bereits die dritte Preissteigerung bei der PlayStation 5 innerhalb von rund einem Jahr. Sony hatte die PS5-Preise bereits im April 2025 auf mehreren Märkten, darunter Europa, angehoben und damals auf schwierige weltwirtschaftliche Bedingungen verwiesen. Nach Angaben von Le Parisien stieg damals der Preis der Digital Edition in Europa, im Vereinigten Königreich und in Australien um mehr als 10 Prozent, während der Preis der PS5 Pro zu diesem Zeitpunkt unverändert blieb. Im August 2025 folgte eine weitere Erhöhung, als Sony die PS5-Preise in den Vereinigten Staaten um rund 50 Dollar anhob und erneut auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld verwies. Die Erhöhung im April 2026 fällt deutlich größer aus als die Anpassung im August 2025. Die Standardkonsole verteuert sich in den Vereinigten Staaten um 100 Dollar statt um 50 Dollar. Ob Sony über den April 2026 hinaus weitere Preiserhöhungen plant, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt.
PS5-Preisänderungen — 2. April 2026: PS5 mit Laufwerk — USD (before: $549.99, after: $649.99); PS5 Digital Edition — USD (before: $499.99, after: $599.99); PS5 Pro — USD (before: $749.99, after: $899.99); PlayStation Portal — USD (before: $199.99, after: $249.99)
Sony brachte die PlayStation 5 im November 2020 als Nachfolgerin der PlayStation 4 auf den Markt. Seit der Einführung gehört die Konsole nach Angaben von Le Parisien zu den meistverkauften Spielsystemen auf dem Markt. Sony hatte die PS5-Preise bereits im April 2025 und erneut im August 2025 erhöht, wobei die August-Anhebung in den Vereinigten Staaten rund 50 Dollar betrug. Die Erhöhung im April 2025 betraf die Digital Edition in Europa, im Vereinigten Königreich und in Australien um mehr als 10 Prozent, wie Le Parisien berichtete.
Auch in Japan steigen die Preise mit der weltweiten Anpassung Die Preiserhöhungen gelten weltweit, Sony veröffentlichte die aktualisierten Werte gleichzeitig für alle großen Märkte. In Japan kostet die Standard-PS5 künftig 97.980 Yen, die Digital Edition 89.980 Yen, die PS5 Pro 137.980 Yen und das PlayStation Portal 39.980 Yen. Der Umfang der Anpassung zeigt, dass Sony die von dem Unternehmen genannten wirtschaftlichen Belastungen als globales Phänomen und nicht als regionales Problem einstuft. Die Preiserhöhungen treten am 2. April 2026 in Kraft. Verbraucher haben damit vom Ankündigungsdatum 27. März an ein Zeitfenster von weniger als einer Woche, um Hardware noch zu den bisherigen Preisen zu kaufen. Sony stellte den Schritt als unvermeidlich dar und erklärte, die weltwirtschaftliche Lage könne ohne Anpassung der Kosten zu einer Verschlechterung der Servicequalität führen.
PS5 mit Laufwerk: 649.99, PS5 Digital Edition: 599.99, PS5 Pro: 899.99, PlayStation Portal: 249.99
$100 (USD) — Preisanstieg der Standard-PS5 in den Vereinigten Staaten
Mentioned People
- Isabelle Tomatis — Wiceprezes ds. globalnego marketingu w Sony Interactive Entertainment
Sources: 3 articles
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