Nach einer knappen Niederlage im Play-off-Finale gegen Schweden wird die polnische Nationalmannschaft nicht an der Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen. Viktor Gyökeres erzielte am 31. März 2026 in der 88. Minute den entscheidenden Treffer, womit Polen erstmals seit zwölf Jahren bei einer Endrunde fehlt.

WM-Aus für Polen

Nach einer 2:3-Niederlage gegen Schweden verpasst Polen die Weltmeisterschaft 2026.

Entscheidung in der Schlussphase

Viktor Gyökeres erzielte in der 88. Minute den Siegtreffer für die Schweden.

Schiedsrichter im Fokus

Ein umstrittener Freistoß vor dem 2:1 für Schweden löste in Polen heftige Kritik aus.

Historische Abstinenz

Polen wird zum ersten Mal seit zwölf Jahren nicht an einer WM-Endrunde teilnehmen.

Polens Traum von der Weltmeisterschaft endete am 31. März 2026 in Stockholm. Die Nationalmannschaft unterlag im WM-Play-off-Finale gegen Schweden mit 2:3, womit die Hoffnungen auf eine Teilnahme am Turnier in Nordamerika hinfällig sind. Viktor Gyökeres sorgte in der 88. Minute für die Entscheidung und verschaffte Schweden eine uneinholbare Führung, nachdem Polen zuvor zweimal den Ausgleich erzielt hatte. Die Niederlage bedeutet laut sport.interia.pl, dass Polen zum ersten Mal seit zwölf Jahren nicht bei einer Weltmeisterschaft vertreten sein wird. Nationaltrainer Jan Urban, der bis dahin ungeschlagen war, musste im folgenreichsten Moment seiner Amtszeit die erste Niederlage hinnehmen.

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Tore — Schweden gegen Polen: — ; — ; — ; — ; —

Die Partie in der Strawberry Arena in Solna folgte einem klaren Muster: Polen kontrollierte Ballbesitz und Spielanteile, während Schweden durch effiziente Konter gefährlich blieb. Anthony Elanga eröffnete in der 19. Minute den Torreigen. Nach einer Kombination über Gabriel Gudmundsson und Daniel Svensson schloss er an der Strafraumgrenze direkt ab; der Ball prallte von der Querlatte hinter die Linie. Nicola Zalewski glich in der 33. Minute durch eine Einzelleistung aus, als er von links in die Mitte zog und Torhüter Kristoffer Nordfeldt mit einem getriebenen Schuss überwand. Der Ausgleich gab Polen sichtlich Schwung, doch kurz vor der Pause erzielte Gustaf Lagerbielke in der 43. Minute per Kopf nach einem Freistoß die erneute Führung für die Gastgeber. Karol Świderski, dessen Nominierung für die Startfelf von Urban zuvor als unkonventionelle Wahl bezeichnet worden war, glich in der 55. Minute erneut aus. Nachdem Matty Cash den Ball hereingebracht und Jakub Kamiński verlängert hatte, verwertete Świderski am zweiten Pfosten. Der Treffer hielt einer VAR-Abseitsprüfung stand. Gyökeres markierte schließlich in der 88. Minute den Endstand, als er die polnische Abwehr mit einer schnellen Folge von Abschlüssen auf das Tor von Kamil Grabara unter Druck setzte.

Umstrittener Freistoß vor Schwedens zweitem Tor Die Entstehung des Treffers von Gustaf Lagerbielke in der 43. Minute sorgte bei Experten für Kritik und löste Diskussionen über die Spielleitung aus. Schiedsrichter Slavko Vinčić entschied nach einem Zweikampf zwischen Nicola Zalewski und Anthony Elanga an der Seitenlinie auf Freistoß für Schweden und überstimmte damit seinen Assistenten, der auf Einwurf für Polen plädiert hatte. Benjamin Nygren zirkelte den Ball in den Strafraum, wo Lagerbielke aus kurzer Distanz vollendete. Jakub Wawrzyniak, ehemaliger polnischer Nationalspieler und Experte im Studio von TVP Sport, kritisierte die Entscheidung deutlich. „Ein Fehler des Hauptschiedsrichters. Elanga hat das Foul erzwungen. Zalewski müsste über übernatürliche Kräfte verfügen, um ihn so zu Fall zu bringen.” — Jakub Wawrzyniak via sport.interia.pl Auch Jan Urbans Reaktion an der Seitenlinie blieb nicht unbeobachtet; laut sport.interia.pl gestikulierte der Trainer wild und trat frustriert gegen eine Wasserflasche. Polen war über weite Strecken der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft gewesen, ging jedoch mit einem 1:2-Rückstand in die Pause, was im Spielbericht als unverdient gewertet wurde.

Schweden reist nach Nordamerika; Polens zwölfjährige WM-Abstinenz Mit dem Sieg sicherte sich Schweden den Platz in der Gruppe F der Weltmeisterschaft 2026 und trifft dort auf die Niederlande, Japan und Tunesien. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni mit dem Eröffnungsspiel in Mexiko und endet am 19. Juli mit dem Finale in New York. Für Polen bedeutet das Aus eine schmerzhafte Zäsur. 12 (Jahre) — Polens WM-Abstinenz — die längste Phase ohne Teilnahme seit dem Scheitern in der Qualifikation für 2014 Jan Urban hatte das Amt des Nationaltrainers am 16. Juli 2025 übernommen und das Team bis zum Finale am Dienstag ohne Niederlage durch die Qualifikation geführt. Seine Startaufstellung in Solna umfasste Kamil Grabara im Tor, eine Dreierkette mit Jan Bednarek, Przemysław Wiśniewski und Jakub Kiwior sowie Robert Lewandowski als Kapitän im Sturm neben Świderski. Schweden, trainiert von Graham Potter, war statistisch als Außenseiter in das Finale gegangen, da das Team in der Qualifikationsphase kein einziges Heimspiel gewinnen konnte und dort ein Torverhältnis von 1:4 aufwies — ein Umstand, der in Polen im Vorfeld für Optimismus gesorgt hatte.

Zuletzt verpasste Polen die WM-Endrunde im Jahr 2014. Ein markantes Turnier in der polnischen Fußballgeschichte war die WM 1986 in Mexiko, an der der heutige Nationaltrainer Jan Urban noch als Spieler teilnahm. Die Bilanz gegen Schweden bleibt für Polen schwierig; der letzte Sieg auf schwedischem Boden datiert laut rmf24.pl aus dem Jahr 1930. Die Weltmeisterschaft 2026 ist die erste Endrunde, die mit 48 Mannschaften ausgetragen und von drei Gastgeberländern organisiert wird.

Mentioned People

  • Jan Urban — Selekcjoner reprezentacji Polski od 16 lipca 2025 roku
  • Graham Potter — Trener reprezentacji Szwecji
  • Viktor Gyökeres — Szwedzki napastnik, strzelec zwycięskiego gola w 88. minucie
  • Nicola Zalewski — Polski pomocnik, strzelec bramki w 33. minucie
  • Karol Świderski — Polski napastnik, strzelec wyrównującego gola w 55. minucie
  • Anthony Elanga — Szwedzki skrzydłowy, strzelec pierwszej bramki meczu
  • Gustaf Lagerbielke — Szwedzki obrońca, strzelec drugiego gola
  • Slavko Vinčić — Słoweński sędzia prowadzący finał baraży
  • Jakub Wawrzyniak — Były reprezentant Polski i ekspert piłkarski
  • Kamil Grabara — Bramkarz reprezentacji Polski
  • Matty Cash — Polski obrońca, uczestniczył w akcji bramkowej na 2:2
  • Jakub Kamiński — Polski skrzydłowy, asystent przy drugim golu

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